lifeofmyown hat geschrieben:
Es gibt Neues zum Thema Hypothek. Der Verkäufer hat gemeint, dass er diesen Registerauszug nicht kennt.
Bist Du sicher, dass das eine Hypothek (im Sinne von Darlehen) ist? Auf unserem Haus gab es auch einen "pantbrev" (oder so ähnlich hieß das), aber das war nur eine Eintragung (wie sie auch in Deutschland als Grundschuld üblich ist), mit deren Hilfe man im Bedarfsfall das Haus einfacher beleihen KANN.
lifeofmyown hat geschrieben:
Momentan tendiere ich auch dazu, einen Makler mit ins Boot zu holen. (...)
Ich hab bisher 2 Agebote. Der eine Makler möchte 15.000 und der andere 10.000.
Meiner Kenntnis nach wird der Makler in Schweden immer vom Verkäufer bezahlt. Außerdem dachte ich, dass man zum Aufsetzen des Vertrages einen Makler braucht - aber da kann ich mich natürlich irren.
Dettchen hat geschrieben:
Also, bei uns ging das ganz einfach.
Bei uns war es ebenfalls recht simpel; wir waren allerdings vor Ort. Wir haben der Maklerin zugesagt, die daraufhin den Verkäfer angerufen hat. Dieser hatte zum Glück keine Lust auf ein Gebotsverfahren und hat uns sofort zugesagt. Am nächsten Tag ist er gekommen, die Maklerin hat den schwedischsprachigen (sie sagte, das sei Vorschrift) Vertrag vorgelesen und simultan ins Englische übersetzt, und ein paar Unterschriften später war er unterzeichnet. Von zu Hause aus haben wir den Kaufpreis überwiesen (siehe unten dazu mehr), und die Maklerin hat sich um den Rest gekümmert, d.h. sie hat nicht nur den köpebrev weitergeleitet, sondern uns auch bei der Versicherung und dem E-Werk umgemeldet sowie die Kommunikation mit dem Wespenvertreiber (andere Geschichte) übernommen.
Zusatzinfo zur Bezahlung: Eine Überweisung in SEK von D nach S, ist total teuer, sie hätte damals 20,-€ in D gekostet und nochmal so viel in S. (Das scheint aber normal zu sein, denn wir haben letzte Woche einen älteren Deutschen gesprochen, der seut 15 Jahren so seine Hausversicherung zahlt.)
Da wir dieses Geld natürlich sparen wollten aber noch kein Konto in Schweden hatten, haben wir eine Summe, die ganz sicher mindestens dem Kaufpreis entsprach (Wechselkurs ändert sich!), an die Maklerin überwiesen, und zwar per "SEPA-" oder "EU-Überweisung", damit überweist man EUR, und die kommen ohne Gebühren in SEK umgerechnet am Ziel an! Hiervon hat die Maklerin das Haus bezahlt und uns die Differenz nach Eröffnung unseres schwedischen Kontos erstattet. Das hat prima geklappt. Dieses Konto lade ich nun von Zeit zu Zeit bei Bedarf mit einer EU-Überweisung zu den normalen Inlandsgebühren wieder auf.