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kanot
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Verfasst: 21. August 2011 17:34 |
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Registriert: 22. Oktober 2006 17:15 Beiträge: 220 Wohnort: Westliches Härjedalen, ausserhalb jeglicher Ortschaften und mitten im Wald.
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Hallo Joerg und ein Hallo auch an alle potentiellen Schweden-Auswanderer,
hast ja alles richtig gemacht, Joerg, wie ich sehe. Habe selbst einen Meistertitel im Schlosserhandwerk, wobei ich mich allerdings in Deutschland vor und nach dem Meisterbrief direkt auf Ausbildung und Umschulung spezialisiert hatte. Dreizehn Jahre lang hatte ich in grossen Ausbildungsabteilungen in der Industrie gearbeitet, danach mehrere Jahre für eine Privatschule, zuletzt sogar als Leiter einer gewerblichen Ausbildungsstätte mit zehn Kursen in verschiedenen Handwerken.
Ich will damit auch nicht "auf den Putz hauen", um mal bei Ausdrücken aus dem Handwerksbereich zu bleiben, sondern nur zeigen, dass ich kein "Dünnbrettbohrer" war, sondern stets strebsam und immer bemüht, das Beste aus meinem Beruf zu machen.
Als ich Mitte der neunziger Jahre zusammen mit meiner Lebensgefährtin (Dipl-Kauffrau) den Entschluss gefasst hatte, nach Schweden zu gehen, taten wir dies aber mit einer eigenen Firma, die nichts mit meinem erlernten Beruf zu tun hatte, sondern mit dem, was wir in unserer Freizeit schon seit Jahren machten. Dem Planen und Ausführen individueller Touren durch die Natur. Aber das ist eine ganz andere Geschichte und würde sich hier zu weit vom ursprünglichen Thema entfernen.
Fakt ist: Wir hatten auf "das falsche Pferd gesetzt", wie sich nach ein paar Jahren zeigte und wollten trotzdem in der Gegend bleiben, die wir uns damals als sehr geeignetes Gebiet für die von uns angebotenen Aktivitäten ausgesucht hatten. Das setzte natürlich voraus, dass wir uns dort einen Arbeitsplatz suchten. SfI I und II haben wir beide selbstverständlich auch erfolgreich besucht. Leider gibt es in der sehr schönen Landschaft mit ganz wenig Leuten auch nur ganz wenige Arbeitsplätze und die einheimische Bevölkerung denkt zunächst mal an sich selber, wenn irgendwo mal etwas frei wird. Dass dann oft Bewerber vorgezogen werden, die weder Ausbildung, noch Kenntnisse in bestimmten Bereichen haben, hat uns aber doch verblüfft. Für meinen Beruf war in dieser Gegend eigentlich überhaupt kein Bedarf und meine Lebensgefährtin war für die meisten der wenigen Stellenausschreibungen deutlich überqualifiziert. Trotzdem - wir sind flexibebel und auch Kämpfernaturen, haben mitlerweile schon in den unterschiedlichsten Bereichen gearbeitet. Immer befristet, denn feste Stellen sind hier für Fremde kaum zu bekommen. Es sei denn, man ist Arzt, Krankenschwester o. ä..
Ich will hier nicht schon wieder meckern - das habe ich an anderen Stellen schon zu oft getan - aber ich möchte darauf hinweisen, dass es einem auch so ergehen kann. Also sucht euch eure neue Wahlheimat nicht (nur) nach optischen Gesichtspunkten aus. Am besten ist es immer noch, vorher den Arbeitsplatz zu sichern oder - wie Joerg - sich zumindest eine Gegend auszusuchen, wo auch entsprechende Stellen in entsprechender Anzahl vorhanden sind und man damit rechnen kann, dort irgendwann mal seine Anstellung zu bekommen. Eine gute Ausbildung und Ehrgeiz allein bringen Euch leider nicht überall ans Ziel eurer Wünsche.
Grüsse aus Härjedalen
Peter
_________________ "Großer Geist, bewahre mich davor, über einen Menschen zu urteilen, ehe ich nicht eine Meile in seinen Mokassins gegangen bin." unbekannter Apachenkrieger
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Herowina
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Verfasst: 29. August 2011 20:54 |
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Oh, schönes Thema - dazu würde ich auch gerne mehr lesen! Aber vielleicht trauen sich nicht alle, ihre persönliche Geschichte hier aufzuschreiben, weil es für Einwanderer eben nicht immer eine Erfolgsstory ist. Und dann kennt man ja auch Kommentare wie "das hätt' ich dir gleich sagen können", oder "sei doch nicht so naiv" - und die sind natürlich auch nicht sehr hilfreich Ich würd jedenfalls auch meine Erfahrungen schildern, aber dafür ist es mir heute zu spät (*auf die Uhr schau*).... 
_________________ Nach Schweden? Auswanderer-Blog
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halling110
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Verfasst: 7. Dezember 2011 22:10 |
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Ich war 1984 zum ersten mal in Schweden und das Land war noch nicht in der EU, vieles einfach schöner, wie dem auch sei. Nun arbeite ich mit vielen Schweden zusammen, die ihre Heimat verlassen mussten weil Deutsche, Osteuropäer, Holländer, Schweitzer u.s.w ins Land kommen. Viele meiner schwedischen Kollegen wurden regelrecht von Deutschen aus den Betrieben vertrieben. Junge Schweden gehen zur Arbeit nach Norwegen und sind glücklich. Leider glaubt jeder Deutsch er ist beliebt, kann alles und hat die tiefen Teller neu erfunden und so weiter und so fort. Nun sind auch noch die Griechen und Spanier auf den Socken. Riktig fin førjulstid!
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Lukä
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Verfasst: 7. Dezember 2011 23:23 |
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halling110 hat geschrieben: leider glaubt jeder Deutsch er ist beliebt, kann alles und hat die tiefen Teller neu erfunden und so weiter und so fort. Also ich bin auch Deutscher und ich glaube das alles nicht von mir
_________________ Ebay fragt mich, ob ich "mein Land ändern" will... paar mal draufgeklickt, ausm Fenster geguckt - Land unverändert... schade...
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annie
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Verfasst: 8. Dezember 2011 19:19 |
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Wir leben seit 1999 in Schweden und ernähren uns durch Arbeit.( nicht besser oder schlechter als in Deutschland).Als der männliche Annieschreiber, arbeite ich hier haargenau mit den gleichen Technologien, Maschinen und Anlagen wie in Deutschland. Wir sind keine Deutschlandhasser, keine Schwedenanbeter - wir sind ganz normale Leute. Von armen vertriebenen Schweden habe ich noch nichts gehört oder gesehen. Diejenigen der Nachbarn oder Bekannten, die in Norwegen arbeiten, machen das aus finanziellen Erwägungen. Ich könnte hier wesentlich mehr schreiben, aber warum? Um danach von einigen selbsternannten "Schwedenexperten" angegiftet und zerrissen zu werden?
das meint dazu Annie
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kanot
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Verfasst: 8. Dezember 2011 20:08 |
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annie hat geschrieben: Von armen vertriebenen Schweden habe ich noch nichts gehört oder gesehen. Diejenigen der Nachbarn oder Bekannten, die in Norwegen arbeiten, machen das aus finanziellen Erwägungen. Ich könnte hier wesentlich mehr schreiben, aber warum? Um danach von einigen selbsternannten "Schwedenexperten" angegiftet und zerrissen zu werden? Sehe ich auch so. Grüsse Peter
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Åsele
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Verfasst: 8. Dezember 2011 20:17 |
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Hej Jörg, du hast es auf den punkt gebracht. Super klasse. Der arbeitsmarkt in schweden hat sich radikal verschlechtert. Auf eine offe stelle kommen unzählige bewerber. Man soll sich nicht darauf versteifen wie gut man in seinen jobb ist oder war. Tatsache ist: hier weht ein anderer wind. Wenn man mal das glück hat für ein intervju kann man davon ausgehen wenn zwei schweden mit im gespräch sind, dass einen schwede den zuschlag erhält...Ob im handverk eller andere berufsgruppen es wird hier keinen was geschenkt. Ohne eigenkapital geht hier fast nicht´s . Språket är väldigt viktigt. Bei uns war es ähnlich. Hier oben hatten die von der arbetsförmedling nicht einmal eine ahnung, dass man beim elsäkerhetsverk seine behörighet beantragen bzw zuerkannt bekommt.Aber zumindest die Diplome wurden übersetzt. Muss dazu sagen, dass wir hier nicht mehr in unseren berufszweigen tätig sind.Es ergeben sich ander möglichkeiten wenn man sich bemüht. hälsningar Åsele/ Södra Lappland
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goteborgcity
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Verfasst: 8. Dezember 2011 21:26 |
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Hej,
ich sehe eigentlich nicht das Problem, dass irgendwelche Deutsche, Holländer oder wer immer Schweden von den Arbeitsplätzen verdrängt hat, sondern dass es gegenwärtig grundsätzlich ein Arbeitsplatzproblem gibt von dem Einwander vielleicht etwas mehr betroffen sind als Schweden - aber meist aus sprachlichen Gründen. Auch Schweden mit der "falschen" Ausbildung oder dem falschen Alter haben Probleme und hochqualifizierte Leute müssen in berufsfremden Jobs arbeiten.
Allein in meiner Verwandschaft untersucht eine ausgebildete Meeresbiologin nun die Sumpfgebiete und Flüsse in Nordschweden, ein Landvermesser arbeitet an der Neuvermessung des Kebnekaise, eine Narkoseschwester ist in Norwegen (wegen dem Verdienst) und eine Restauratorin von Kunstwerken bekommt nur Kurzzeitverträge und zieht nun schon seit drei Jahren ständig von Ort zu Ort und von Museum zu Museum. Auch meine Frau bekam nach einem längeren Aufenthalt in Spanien nichts mehr in ihrem Job und war erst einmal zwei Jahre lang arbeitslos. ... Wenn eine Stelle ausgeschrieben wird, so kommen auf eine Stelle manchmal bis zu 300 Bewerber, was bedeutet, das 299 den Job nicht bekommen können und maximal fünf zum Interview geladen werden.
Ein Problem ist vielleicht, dass dieses Problem bei vielen, die nach Schweden auswandern, noch nicht angekommen ist. Arbeit zu finden kann einfach aufwendig sein und Geld verschlingen, aber manchmal klappt es auch unmittelbar, weil man im rechten Moment an der rechten Stelle ist.
Das ist keine Analyse, sondern nur meine persönliche Meinung.
Herbert
_________________ Täglich ein Stück Schweden entdecken und Hintergründe verstehen. - Die Geschichte Schwedens von der Eiszeit bis zur Gegenwart
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annie
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Verfasst: 9. Dezember 2011 18:43 |
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Goteborgcity trifft den Nagel auf den Kopf.
Auch im "Wunderland" Sverige schlägt die Weltwirtschaftslage durch, und das schon seit Längerem. Wenn man hier als Ausländer zu einem Interview (Vorstellungsgespräch) geladen wird, ist das schon gut. Das ist in Deutschland doch aber nicht anders! Man muss einfach auch Glueck haben, neben gutem Plan und regional brauchbarer Ausbildung (Eigenkapital ist wirklich in der Regel notwendig, um die ersten Monate zu ueberbruecken). Das Schlaraffenland gibt es nur im Märchen. Die Realität ist knallharter Finanzkapitalismus - weltweit, ausser den mittelalterlichen Regionen.
So sieht das Andreas
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TeodorTan
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Verfasst: 22. Dezember 2011 16:16 |
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Hej Sverige, Jag kommer! Ich werde meine Erfolgsgeschichte nach dem ersten Monat schreiben. Die Aspekten zu betrachten sind folgendes: 1)Geographische 2) Zeitliche 3)Berufliche 4)Sprachliche 5)Marktbedingte Der Spruch "Aller Anfang ist schwer" stimmt auch nicht immer! Mit freundlichen Grüßen Teodor Tan, Dipl.-Kfm.,BBIS TOGAF Certified IBM Solution Designer (SOA+RUP), WebSphere ILog Jrules V7.0, OMG Certified Expert in BPM ISEB Project Management OGC's Managing Successful Programmes Kaiserstr. 84 24143 Kiel Germany tychoon2@skype.net
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annie
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Verfasst: 22. Dezember 2011 19:48 |
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Registriert: 17. Juli 2011 18:41 Beiträge: 128 Wohnort: Skaraborg
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Hallo Teodor, ich bin kein Fisch, der in den hingeworfenen Haken beisst oder doch? Bescheidenheit ist eine Zier- doch wie wenig steht sie Dir! (altes Sprichwort, Quelle unbekannt) Na dann gib mal Gas, das meint dazu Annie
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kallerö
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Verfasst: 23. Dezember 2011 12:47 |
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Registriert: 26. Juli 2008 21:39 Beiträge: 113 Wohnort: Stockholm
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Hej, seit einigen Jahren ist hier in Schweden die IT Branche bei Schulabgängern mit die beliebteste Berufsausbildung. Und selbst dort gibt es mitlerweile arbeitslose Spezialisten. Dafuer besteht bald ein Mangel an gut ausgebildeten Ingenieuren weil es zu wenige als Studium auswählen Vielleicht will Teodor nur einen Witz machen? So einfach ist es nicht mit irgendwelchen Zertifikaten die man sonstwo bekommen hat einfach so herzukommen und zu tönen dass man einen Monat später seine Erfolgsgeschichte veröffentlicht. Die wuerde ich dann doch grob bezweifeln, man kann ja viel schreiben und keiner kann es kontrollieren im Internet. Ein deutscher Verwandter hat mir den Spruch " Hochmut kommt vor dem Fall" beigebracht. Ich denke, wenn der Beitrag von Teodor wirklich ernst gemeint ist, dann trifft das zu. Aber vielleicht will er ja nur etwas provozieren. Auf diese Erfolgsgeschichte bin ich jedenfalls gespannt. Hälsningar, kallerö
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goteborgcity
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Verfasst: 23. Dezember 2011 13:16 |
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Registriert: 16. Juni 2009 20:10 Beiträge: 1926 Wohnort: Göteborg
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Hej Teodor,
ich weiss jetzt nicht, ob Du bereits einen Arbeitsvertrag hast in Schweden oder nicht, aber wie so einige andere bereits schreiben, ist die IT-Branche hier bei weitem nicht mehr diejenige in der man immer einen sicheren Arbeitsplatz findet und ausländische Diplome etc. kannst Du in der Regel vergessen, denn hier will man erst einmal wissen wo und wie lange Du in anderen Firmen gearbeitet hast.
Zu Deiner Aufstellung 1)Geographische 2) Zeitliche 3)Berufliche 4)Sprachliche 5)Marktbedingte kann ich nur sagen
1) nur Stockholm und Västerås. Gut bezahlt, aber extrem hohe Anforderungen. In Västerås kannst Du auch die 40-Stunden-Woche vergessen und Du stehst unter extremem Leistungsstress.
2) zeitlich kommst Du etwa drei Jahre zu spät, da hier nahezu unzählige Gymnasien und Hochschulen IT-Ausbildungen anbieten und Firmen meist Schweden bevorzugen.
3) hängt von deinen bisherigen Leistungen und der Arbeitserfahrung ab, nicht der Ausbildung. Anfänger gibt es hier in Schweden mehr als genug.
4) hängt davon ab, wie gut Du Schwedisch und Englisch sprichst, denn beide Sprachen sind eine Grundvoraussetzung.
5) klingt mehr wie aus einem Lehrbuch, denn ausgezeichnete Kräfte mit guten Referenzen werden immer gesucht, aber die Arbeitslosigkeit unter IT-Fachkräften ist in Schweden auch nicht gerade gering. Vielleicht hast Du ja eine Marktanalyse durchgeführt damit Du die Dir die Antwort selbst geben kannst.
Denk auch daran, dass Du in Schweden nicht mehr in Deutschland bist und eine andere Mentalität herrscht, denn Überflieger haben es hier sehr, sehr schwer, da dies gegen die Teambildung läuft.
Ich wünsche Dir jedenfalls viel Glück und warte auf Deinen Erfolgsbericht, egal wie er aussieht.
Viele Grüsse
Herbert
_________________ Täglich ein Stück Schweden entdecken und Hintergründe verstehen. - Die Geschichte Schwedens von der Eiszeit bis zur Gegenwart
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