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Schweden ist erneut Bandyweltmeister. Die blau-gelbe Mannschaft konnte am Sonntag in einem hochdramatischen Finale in Kasachstan Russland bezwingen. Damit sicherte sich Schweden den Titel bereits zum elften Mal.
Russland gegen Schweden – das ist im Bandy ein Klassiker. Denn in der Weltmeisterschaftsgeschichte dieses Sports, der dem Feldhockey ähnelt, nur eben auf Eis und mit Schlittschuhen, haben fast ausschließlich diese beiden Mannschaften den Titel unter sich ausgemacht. Diesmal trug Schweden den Sieg und damit den Titel davon. Nationaltrainer Franco Bergmann weiß warum:
„Wir haben eine unglaublich gute Mannschaft. Und wir haben gute Einzelspieler, die an diesem Tag zusammengewachsen sind. Wir hatten am Vorabend besprochen, wie wir spielen wollten, und das haben wir dann umgesetzt. Wir wollten unser bestes Spiel in der letzten Begegnung spielen, und das haben wir getan.“
Doch zunächst hatte es so ausgesehen, als ob wieder einmal die Russen siegen würden. Bis 20 Minuten vor Schluss lag Schweden mit 2-4 zurück, und Russland wäre fast noch weiter in Führung gegangen, doch der Ball landete nur am schwedischen Pfosten. Dann fasste sich Daniel Mossberg ein Herz und schoss den Anschluß- und wenig später den Ausgleichstreffer: „Das war schon eng. Aber wir haben eine gute Moral bewiesen. Schön, zeigen zu können, dass wir gutes Bandy spielen können.“
Kopie des Halbfinals
Bereits im Halbfinale zuvor gegen Kasachstan war Schweden zunächst im Rückstand gelegen und hatte sich dann zurückgekämpft. Im Endspiel gegen Russland also noch einmal die gleiche Dramatik.
„Wir haben uns mit der Taktik abgesprochen, dass wir viele lange Bälle spielen wollen. Aber auch, dass wir uns nicht nur hinten reinstellen wollen. Wir haben wegen unseres ausgewogenen Spiels gewonnen“, so Daniel Mossberg
Die schwedische Mannschaft hat das Glück erzwungen, schaffte den Ausgleich und hatte dann im Strafstoßschießen das bessere Ende und damit den Bandy-Himmel für sich.
(Quelle: Radio Schweden)
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