Ab den 40er Jahren griffen in nahezu allen europäischen Länder einige Wissenschaftler die Ideen von S. Neill zur antiautoritären Erziehung auf. In Schweden war es der
Kinderpsychiater Gustav Jonsson, der diese neuen Erziehungsmethoden bei jugendlichen Straftätern und Kinder mit neurotischen oder psychopathischen Problemen anwandte. Insbesondere sein Kinderdorf Skå wurde dadurch ein Modellfall in der Rehabilitierung von Kindern. An Stelle von Prügelstrafe und psychologischen Strafe arbeitete er mit positiven Erklärungen und dem Eingliedern der Kinder in eine familienähnliche Struktur.
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