Als im Jahre 1832 der
Göta-Kanal eingeweiht wurde, verkehrten auf ihm nahezu ausschließlich Frachter, denen auf diese Weise eine kurze Verbindung zwischen Ostsee und Kattegat geschaffen worden war. Rund 40 Jahre später wurde dann, nach der schnelleren Eisenbahn, fast nur noch Erz und Holz auf diese Weise transportiert, Güter, bei denen es nicht auf einen schnellen Transport ankam. Der ab 1890 kaum noch befahrene Göta-Kanal hatte dann, bevor die Ausflugsboote und Freizeitkapitäne ihn entdeckten, noch eine kurze Blüte während des Zweiten Weltkrieges. Da in der Ostsee und dem Öresund überall Minen schwammen, benutzte man für Schiffe, die bis zu 30 Meter lang und 7 Meter breit waren, wieder den sicheren Göta-Kanal im Landesinneren.
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