Der kürzeste Kanal Schwedens hat nur eine Länge von 1,5 Kilometern und wird heute nur noch von Ausflugsbooten und Freizeitbooten befahren. Trotz des relativ kurzen
Örebro-Kanals waren die Arbeiten mit bedeutenden Unruhen verbunden. Die rund 600 bis 700 Arbeiter, die sich zu dieser Zeit in Örebro aufhielten, verwandelten am Zahltag regelmäßig einen Teil ihres Lohnes in Alkohol und landeten dann im Gefängnis. Am 12. November 1886 stürmten daher rund 100 Arbeiter das Gefängnis um ihre Kollegen zu befreien, da sie die Arbeitskräfte dringend benötigten, wenn der Kanal fristgerecht fertig werden sollte. In der Folge wurden die Anführer des sogenannten Kanalupproret dann, wie Schwerverbrecher, zu sechs Jahren Zuchthaus verurteilt.
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