Während in Deutschland in den 20er Jahren nur Jugendbibliotheken ohne Kinderabteilung geschaffen wurden, die dann mit dem Nationalsozialismus nahezu verschwanden, und erst nach dem Zweiten Weltkrieg Bibliotheken Abteilungen für Kinder und Jugendliche einrichteten,
wurde in Stockholm bereits im Jahre 1911 eine private Kinder- und Jugendbibliothek gegründet. Diese Idee verbreitet sich dann innerhalb weniger Jahre in ganz Skandinavien, da man hier sehr früh einen Zusammenhang zwischen Bildung und Lesevermögen sah. Allerdings dauerte es auch in Stockholm zehn Jahre bevor die private Kinder- und Jugendbibliothek von Valfrid Palmgren Munch-Petersen in die städtische Bibliothek, mit eigener Abteilung, integriert wurde.
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