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Im Vergleich zum Studienjahr 2009/2010 haben sich zum Herbstsemester in diesem Jahr deutlich weniger Studenten aus Drittländern für ein Studium in Schweden entschieden. Die Hochschulbehörde führt den Rückgang auf die Einführung von Gebühren für ausländische Studierende zurück. Während im letzten Jahr 16.600 Studierende aus den so genannten Drittländern außerhalb der EU und aus der Schweiz in Schweden studierten, sind es bis jetzt nur knapp 1.300, die Gebühren für das kommende Herbstsemester gezahlt haben.
Die Zahlen hat das Zentralamt für Höhere Bildung zusammengestellt und dabei 32 Hochschulen berücksichtigt. Eingerechnet sind Studierende aus Drittländern, die ihre Studiengebühren für das kommende Semester bezahlt haben, oder ein Stipendium bekommen. Auch am Vergleich der Anmeldungen ist ein deutlicher Rückgang des Interesses am Studium in Schweden zu erkennen. Die Bewerbungen um einen Studienplatz gingen von etwa 6.200 auf etwas mehr als die Hälfte, 3.700, zurück.
Nicht alle Studenten aus Drittländern müssen Studiengebühren zahlen. Es gibt Ausnahmen für diejenigen, die bereits vor Einführung der Gebühren ihr Studium in Schweden begonnen haben. Zudem müssen diejenigen, die aus anderen Gründen außer dem Studium ein Aufenthaltsrecht haben, nicht zahlen.
(Quelle: Radio Schweden)
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