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 Betreff des Beitrags: druckimprägniert oder unbehandelt?
BeitragVerfasst: 14. November 2010 11:25 
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Hej,

nach dem ich nun wieder mal einen "Altan" gebaut habe ist mir wieder mal aufgefallen dass das druckimprägnierte Holz heute nichts mehr mit imprägniertem Holz von vor 20 Jahren zu tuen hat. Als ich die druckimprägnierten Holzriegel gesägt hatte mußte ich feststellen das die Imprägnierung nur an der Oberfläche zu sehen ist und das Holz nicht durch und durch gesättigt ist. Vor 20 Jahren wurden Hölzer noch in großen Wannen mehrere Tage in der Imprägnierlösung getaucht und dadurch mit der Lösung gesättigt. Oft waren diese Hölzer danach noch sehr schwer und seeeeehhhrrrr nass :-) Aber es war eine bessere Qualität was den Holzschutz angeht. Aus Umweltschutzgründe wurde dieses Verfahren abgeschafft weil zuviel Lösung im Grundwasser verschwand! Jetzt ist es aber so das ich mir Gedanken gemacht habe (und es auch schon in vielen anderen Fachforen gelesen habe) das die Druckimprägnierung mir garnicht mehr den richtigen Schutz gegen Pilz ,Fäulnis und Verottung bietet und ich mich Frage ob ich überhaupt noch druckimprägniertes Holz verwende. Denn wenn ich hinterher sowieso den gesamten "Altan" mit Holzöl oder Holzlasur zwei, dreimal streichen muss ist er doch sowieso besser geschützt als mit der oberflächlichen Imprägnierung. Ich wollte Euch dies mitteilen um mich mit Euch auszutauschen und um heraus zu finden welche Erfahrungen Ihr gemacht habt. Wenn Ihr Holzöl für Euren "Altan" verwendet, dann kauft nicht die billigen Eimer aus dem Discounter, denn die bestehen zu 90 % aus Lösungsmitteln und diese verdampfen einfach nur, also nehmt die Markenware denn da ist auch wirklich Holzöl drin :-) Für den Schutz vor Pilz und Verrottung könnt Ihr das Holz mit Holzöl behandeln welches schon Pilzschutz enthält. Lasst Euch da von Fachhändler beraten.
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Mit besten Grüssen,

Stefan Bockx
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BeitragVerfasst: 28. November 2010 19:54 
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Druckimpregniert ist m.E. trotzdem besser, bewährt hat sich auch eine Mischung aus gekochten Leinöl, Pinienteer und Balsamterpentin.

Es ist doch wie mit allen. Die Qualität leidet unter den Umweltschutzmaßnahmen. Die Farben sind nicht mehr das was sie früher waren und natürlich auch nicht die Imprägnierung. Auch die Holzqualität ist schlechter geworden. 2 Jahre abgelagertes Holz ist nicht mehr zu bekommen. Heute geschlagen wird es morgen gesägt kommt in die Trockenkammer und steht 3 Wochen später in den Baumärkten.

Ich arbeite mit einem privaten Sägewerk zusammen, die achten auf meine Ansprüche. Man sollte darauf achten, das Kernholz verwendet wird, also dichte Jahresringe, höhere Dichte - also dadurch bessere Haltbarkeit.


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BeitragVerfasst: 15. Dezember 2010 12:07 
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Hej Handwerker,

da stimme ich Dir voll zu!

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Mit besten Grüssen,

Stefan Bockx
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BeitragVerfasst: 15. Dezember 2010 13:14 
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hej Ihr zwei Handwerker

und was haltet Ihr von folgender Alternative :
http://www.syntal.de/

die Produkte könne auch wie Holz aussehen halten dafür aber Jahrzente ohne nachbehandelt werden zu müssen ...

Grüßle

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Joerg-Michael


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BeitragVerfasst: 16. Dezember 2010 08:13 
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Hej Jörg-Michael, der eine heißt "snickare", der andere "Handwerker" - das klingt jetzt nicht direkt so als wären die von der Idee begeistert, sich Plastikbretter an die Bude zu nageln... oder? Erinnert auch irgendwie entfernt an Ostzone oder wenigstens Kleingartenverein im Ruhrgebiet.

Beste Grüße und welcome on plastic planet!

Fjällkompis

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BeitragVerfasst: 16. Dezember 2010 16:11 
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hej Fjällkompis

es geht dabei nicht um Fasade ...obwohl ne Idee wärs ja .....es geht mir dabei um den Bodenbelag bei den Terrassen ....und genagelt wird das Zeug nicht mehr , es gibt dafür sehr gute Befestigungssyteme , aber hast ja recht ...ein Schreiner und Tischler leibt halt das Holz in seiner Reinform ...aber selbst dort in S ist es schwer gutes Holz zu bekommen so wie ich das verstanden habe ....

ich hab neulich ne Fasade gesehen die komplett mit Trapezblech ( das mam in S auf die Dächer nagelt ) verkleidet wurde sieht auch gut aus ...zwar ungewohnt aber gut gemacht ,


Grüßle

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Joerg-Michael


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BeitragVerfasst: 16. Dezember 2010 16:54 
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Mmhh, das wäre schon eine Überlegung wert, vor allem bei Teilen, die ständig dem Regen ausgesetzt sind (Bootsteg...). Aber Holz fühlt sich schon schöner an. Plastik hält eben ewig. Ich finde solche recycelten Pflastersteine gar nicht übel, aber das führt am Thema vorbei. Ich würde wohl - um zum Ausgangspunkt zurückzukommen - unbehandeltes Holz eines Sägewerkes/Händlers meines Vertrauens verwenden und die Imprägnierung ggf. selbst machen, bzw. die Konstruktion so planen, dass man auch mal eine Planke auswechseln kann, wenn sie durch ist. Manche Sägewerke verkaufen auch direkt an Privatkunden. Man bekommt in Schweden eigentlich gutes Bauholz zu kaufen, auch zu ordentlichen Preisen. Man muss halt nur schauen woher.
Grüße - Und immer schön auf die Daumen aufpassen...
Fjällkompis

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