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 Betreff des Beitrags: Erfahrungen?
BeitragVerfasst: 17. Januar 2011 15:00 
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Hallo liebe Mitglieder,

mich würde interessieren, ob es Erfahrungswerte gibt, von Menschen die nach Schweden ausgewandert sind,
ohne für die speziell gesuchten Berufe qualifiziert zu sein?
Leider bin ich keine Krankenschwester oder ein Handwerker.
Ich habe lediglich 12 Jahre in der Werbung gearbeitet und weiß somit, dass in Schweden niemand auf mich wartet. :)
Grundkenntnisse in Schwedisch habe ich. Diese werde ich im Februar auch noch mal auffrischen.
Vor allem bei der Aussprache habe ich Defizite und wenn es um andere Zeitformen als die Gegenwart geht.
Aber ich denke das wird schon. :)

Freue mich von Euch zuhören!

Liebe Grüße und vielen Dank, Anika


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen?
BeitragVerfasst: 17. Januar 2011 15:34 
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Hallo :)

Auch ich bin ohne einen "vernünftigen" Beruf nach Schweden gegangen. Oder sagen wir lieber, mit meinem Beruf als Redakteur und im weitesten Sinne "Kommunikateur" fehlte mir in Schweden schlicht das Grundwerkzeug - nämlich die Sprache. Auch wenn ich schwedisch recht schnell, recht gut gelernt habe: Ich wusste, dass ich vorerst NICHT für schwedische Medien würde schreiben können. Denn für die hohe Kunst des schriftlichen Formulierens braucht man dann doch etwas länger als ein Jahr...
Gleichzeitig ist meine Sprachkompetenz in deutsch samt der Erfahrung aus beiden Ländern jetzt mein Kapital, mit dem ich versuche, zu wuchern. Dieses Jahr werde ich in Göteborg eine eigene kleine Firma anmelden... als Konsult- und Infodienst für deutsch-schwedische Kontakte (auf allen Ebenen, vermutlich zumeist B2B, aber auch Tourismus ist ein Thema..) Wie es läuft, und bisher gelaufen ist, könnt ihr gerne in meinem Blog nachlesen. (zeig auf Signatur*).
Achso, und weil ich eben mit einer längeren Startphase samt Arbeitssuche gerechnet habe, hatte ich mir aus D natürlich Geld mitgenommen.. all das sauer Verdiente und Gesparte. Denn ich wollte und konnte bei meiner Ankunft nicht mit irgendwelchen staatlichen Hilfen rechnen. Selbst jetzt noch, nach einigen Projektanstellungen und Jobs, ist die A-Kassa (Arbeitslosenversicherung) nicht wirklich eine Bank, auf die man bauen kann. Da kommt nach so kurzer Zeit nur sehr wenig bei 'rum.... Also: Selbst ist der Auswanderer, zumindest wenn er aus freien Stücken nach Schweden kommt.
Drum war und ist für mich natürlich die größte Integrationshilfe, dass ich einen schwedischen Partner habe, der mir das Einleben so ungemein erleichtert hat. Sowie eine liebenswerte Stadt, die meiner Heimat Hamburg so ähnlich ist. Also, ich fühl mich pudelwohl im "kalten Wasser" ;) und habs bisher noch nicht bereut.

Soweit erstmal hier.. Und gern auch mal zurückscrollen zu älteren Beiträgen bei: http://katgo.wordpress.com

schöne Grüße aus Gö.! :wink:

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen?
BeitragVerfasst: 18. Januar 2011 12:20 
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Hallo zurück, :)

es freut mich zu hören, dass Du privat und auch beruflich in Schweden glücklich geworden bist.
Für Deine Firma drücke ich Dir - unbekannter weise - ganz fest die Daumen! Es zeigt sich, Träume und Hoffnungen können verwirklicht werden!!
Auch wenn ich aus der Werbung komme, also sehr medial lebe, muss ich mich ans Forumsschreiben gewöhnen. Hiermit entschuldige ich mich schon mal im Voraus, falls es etwas hollbrig wird …

Ich habe mich aus privaten Gründen entschieden, meinen Job in der Werbung aufzugeben
und hoffe – das ich auch niemals zurückkehren muss. :) In den letzten 2 Jahren habe ich gemerkt, dass das Leben leider nicht endlich ist und es noch andere wichtigere Dinge gibt, als Werbung. Meine Mutter ist schwer krank geworden und ich habe bis zu ihrem Tod die Betreuung für sie übernommen. Kurze Zeit später wurde auch mein Vater schwer krank und das Krankenhaus ein- und ausgehen begann von vorn.
Man fängt an über sein Leben nachzudenken und was man eigentlich möchte. Für mich war irgendwann klar, dass Geld und Erfolg alleine mich nicht mehr glücklich machen. Ich bin Dankbar, dass meine Mutter mir diesen Weg gezeigt hat, auch wenn wir uns am Ende trennen mussten.
Da ich hier in Deutschland keine Leistung beziehe und mich so oder so selber finanzieren muss, habe ich
beschlossen die Zeit zu nutzen und Träume zu verwirklichen. Deshalb der Sprachkurs in Schweden.
Die Idee (oder der Gedanke) ob es Möglichkeiten gibt in Schweden zu arbeiten, kam erst nach meiner Kündigung. Keinen Job, keine Wohnung, keine Kinder, also eigentlich alles perfekt um einen Neustart zu versuchen. Den Neustart habe ich auch hier in Deutschland, nur in einer anderen und leichteren Form.
Die Frage ist, ob man in Schweden Jobs finden kann, die einen über Wasser halten. Putzen, Tellerwaschen, Bäume pflanzen - Mir egal :)
Ich glaube, wenn man wirklich etwas möchte, keine angst und keine Illusionen hat, kann man es schaffen.
Und wenn nicht: Putzen, Tellerwaschen, Bäume pflanzen kann ich auch hier in Deutschland, oder? :)

Liebe Grüße, Anika


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen?
BeitragVerfasst: 18. Januar 2011 18:07 
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mmh, schwierig... nicht jeder kommt mit so einem "Downgrade" zurecht. Es kann hart sein, wenn man im neuen Land plötzlich der Underdog ist, wenn man Teller waschen oder Zeitungen austragen muss - zumal wenn man zuvor durch seinen Beruf Befriedigung und Anerkennung gefunden hat.
Allerdings habe ich sogar die Erfahrung gemacht, dass man als "Hochqualifizierter" bzw. Akademiker aus Deutschland oft gar nicht so einfach "billige" Aushilfs-Jobs bekommt. Die gehen viel eher an Studenten, Ungelernte, Einwanderer aus Drittstaaten.. Vielleicht ist das sogar gerecht, vielleicht denken die Arbeitgeber aber auch, dass diese Personen weniger aufmucken, - keine Ahnung.

Ich bewerbe mich z.B. seit Monaten über eine Datenbank ("StudentConsulting") als Fahrer für kleine Liefertouren Kl. 3. Klar, sowas hab ich als Studentin gemacht - aber heute, mit 20 Jahren Fahrpraxis, nehmen die mich einfach nicht mehr. :roll: Tja, wie heißt es auch so schön: "samma barn leker bäst" - Man guckt im Allgemeinen doch ziemlich auf das Ausbildungsniveau in Schweden... :|

Aber du hast ja angedeutet, dass dir der Beruf eher unwichtig ist - und dass du deiner Branche den Rücken kehren willst. Dann steht dem Auswandern grundsätzlich nichts im Wege.. wichtig ist vor allem eine positive Einstellung (auch wenn das jetzt furchtbar banal klingt). So ein Schritt ist in erster Linie aufregend, man sieht soviel Neues, bekommt soviele neue Gedanken / Sichtweisen - vieles stellt sich in Frage und präsentiert sich plötzlich ganz anders. Ein ganz großer Erfahrungsschatz wartet... :D

Damit du aber auch "ankommst", brauchst du vor dem Umzug zumindest eins - besser noch ZWEI Dinge von diesen Dreien: Geld, Job oder Wohnung. Zum Überbrücken.. und eingewöhnen. Ohne jegliche Kontakte im Land ist das bestimmt noch schwerer als es bei mir war.

(Und das sind ohnehin nur "meine 2 Cents"... ich weiß, jeder Mensch ist auf seine Weise gestrickt! :D)

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen?
BeitragVerfasst: 18. Januar 2011 21:34 
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Du schreibst mir aus der Seele :) und Du bestätigst auch leider meine Befürchtungen, wenn ich denn welche haben muss oder habe.
Ich habe nicht das Gefühl - und ich kenne mich schon fast 35 Jahre :) - das ich mit einem "miderwertigen" Job (soweit man das überhaupt so sagen kann) nicht klar kommen würde. Hier müsste ich im Endeffekt genauso bei Null und ganz unten und klein anfangen.
Mit der Wohnsituation habe ich zum Glück keine Probleme. Wir haben in Värmland ein kleines Haus und ich habe einige Freunde in einer der etwas größeren Städte. Die Infrastruktur ist vielleicht eher das Problem. Im Wald gibt es nicht so viele offene Stellen und vor allem wohl für Ausländer nicht. :)
Ach, ich weiß zwar nicht wie es mit mir und meinem Leben weitergeht, aber ich freue mich, dass es Menschen gibt, mit Geschichten wie Deiner!


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen?
BeitragVerfasst: 25. Januar 2011 23:56 
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Anni hat geschrieben:
Ich habe nicht das Gefühl - und ich kenne mich schon fast 35 Jahre :) - das ich mit einem "miderwertigen" Job (soweit man das überhaupt so sagen kann) nicht klar kommen würde. Hier müsste ich im Endeffekt genauso bei Null und ganz unten und klein anfangen.

Hej Anni,

was heißt für dich einen minderwertigen Job? Jeder Job hat eine Berechtigung und muß gemacht werden. Im großen und ganzen ist es doch so das man als Einwanderer sowieso bei Null und ganz unten wieder anfängt. Es kommt in den seltensten Fällen vor das jemand im neuen Land auf Anhieb seinen erlernten Traumjob bekommt.
Wir sind 2008 nach Schweden ausgewandert, meine Frau ist gelernte Bürokauffrau und hat in Deutschland einen sehr guten Job als Chefassistentin mit Büroleitung gehabt. Uns war von vornherein klar das Sie in Schweden allein auf Grund von Sprachschwierigkeiten in der ersten Zeit den Job hier nicht würde machen können. Sie arbeitet nun in Schweden seit zwei Jahren in einer Molkerei und kommisioniert Waren was 1. gut bezahlt wird und Ihr 2. auch Spaß macht. Ich bin als Frührentner ausgewandert, wenn ich aber noch hätte arbeiten müssen hätte ich auch zur Not etwas anderes wie meinen erlernten Job gemacht.

Eines sollte sich jeder von vornherein klar machen, in keinem Land der Welt wartet jemand auf einen Auswanderer aus Deutschland und man ist im anderen Land immer erst mal der "Ausländer". Man sollte mit der Einstellung auswandern erst mal so ziemlich alles an Jobs zu machen was sich einem bietet, was man in ein paar Jahren macht das zeigt sich dann. ;)

Viele Grüße aus Småland :-flagge2
Harald


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen?
BeitragVerfasst: 1. Februar 2011 14:33 
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Hej Harald,

:( hoffentlich hast Du mich nicht falsch verstanden. Ich hatte das Wort minderwertig extra in Anführungszeichen gesetzt, da
ich keinen Job für minderwertig halte. Wie Du richtig schreibst, jeder Job hat Respekt verdient! Egal was man tut.

Liebe Grüsse noch aus Deutschland,
Anni


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen?
BeitragVerfasst: 1. Februar 2011 15:07 
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Hej Anni, wir sind 2008 mit einem Imbisswagen nach Schweden gekommen. In D habe ich als Industriemeister und meine Frau im Altenheim gearbeitet. Also hatten wir mit dem Imbissgeschäft nie etwas zu tun. Von diesem Imbisswagen haben wir bis jetzt auch gut leben können. Nachdem wir uns im vergangenen Jahr noch einen Creppeswagen angeschaft haben, möchte ich den Imbisswagen verkaufen. Nicht weil das Geschäft schlecht laufen würde, sondern nur deshalb, weil ich mir einen kleineren Wagen anschaffen werde.
Vielleicht wäre das für dich interessant um Geld zu verdienen und ein Leben hier aufzubauen. Vorteil dieser Art von Selbstständigkeit ist , daß du auch mit nicht perfekten Sprachkenntnissen beginnen kannst, dein eigener Chef bist und deine Arbeits - und Freizeittage nach deinen Wünschen einteilen kannst. Nachteil, auch das muß gesagt werden, ist das dein Einkommen variiert. Es gibt gute und sehr gute Umsatztage aber eben auch schlechte. Das ist abhängig vom Standort, dem Wetter und von den Tagen, an welchem die Leute hier noch Geld haben. Aber abgerechnet wird immer zum Monatsende bzw. Jahresende. Vielleicht wäre das ne Alternative.
Sollte das interessant sein für dich kannst du dich ja über PN mal melden.
Gruß aus dem Värmland Andreas


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen?
BeitragVerfasst: 1. Februar 2011 18:40 
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Moin Anni,
Wenn Du willst kan ich mal bei den Eigentümern des 6 Parteienmietshauses in dem meine Mutter wohnt, nachfragen, ob die "Stelle" als Hausmeister noch frei ist. Diese ist nach meinen Kenntnissen gerne an eine kleine Wohnung gebunden, die man deswegen günstiger zu mieten bekommt. Im Sommer rasenmähen, im Winter Schnee schieben, kaputte Glühbirnen ersetzen u Schlüssel verwalten. Keine 100% sozusagen freie Zeiteinteilung. Der jetzige Hausmeister mußte leider aus gesundheitlichen Gründen aufhören.
Ort: Auf Nord-Orust ca 30 min mit Bus nach Uddevalla resp Stenungssund und ca 1 h bis Göteborg.
Die Eigentümer konnten sich meinen Onkel als "Nichtschwedischsprechenden nichthandwerkenden Pensionär" als Mieter und Hausmeister vorstellen. Leider hat mein Onkel sich dagegen entschieden, er war dann doch kein Auswanderertyp, wie seine ältere Schwester (meine Mutter), die mit 71 (vor 2 Jahren) hierher umgezogen ist (hätte ich von ihr nie gedacht) - und endlich für sich glücklich geworden ist.

Schick mir ´ne PN wenn Du weiteres wissen möchtest.

Frei nach Reinhard Mey: ...was bess´res als keinen Ausweg, findest Du allemal...

Mvh Lasse :smiling:




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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen?
BeitragVerfasst: 5. Februar 2011 16:37 
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Hej hej aus dem wunderschönen Eksjö. Als wir uns entschieden haben nach Schweden zu gehen, war für uns Voraussetzung, dass wenigstens einer von uns Beiden einen Jobb hat. Das hat glücklicherweise aus ziemlich schnell geklappt. Mein Mann - VVS Montör hat einen tollen Jobb und ich konnte die Gunst der Stunde nutzen und alle möglichen Sprachkurse besuchen. Dank unserer Vorkenntnisse aus Deutschland, die doch sehr fundiert waren, konnte ich den SFI Kurs nach 2 Monaten abschließen und lerne nun 2x wöchentlich Schwedisch auf gymnasialem Niveau. Durch den SFI Kurs bekam ich ein Praktikum in einem Altenheim und kann nun dort als Timvikarier neben der Schule etwas Geld verdienen. Es nicht nicht so einfach im gleichen Ort eine Anstellung zu bekommen, denn hier gilt meine Altenplegeausbildung nicht und man muss Geduld haben, aber es lohnt sich allemal. Ich habe weitere Praktika in einer Gärtnerei und nun auch in einem Cateringservice gemacht. Für mich selbst bringt das große Vorteile, ich lerne viele Leute kennen und bekomme so Kontakte und Infos zu möglichen Arbeitsstellen. Ich denke es ist sehr wichtig, sich nicht nur auf das Arbeitsamt zu verlassen und egal welchen Jobb ich hier mache, es ist überall wesentlich stressfreier als in Deutschland. Und dann kommt natürlich die Einsicht, man hätte es schon viel eher machen sollen.
Wir bereuen nichts und wollen allen Mut machen, es selbst auszuprobieren.
Hejdå


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Folgende Mitglieder wollen sich bei Blümchen für diesen Beitrag bedanken:
Irene

 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen?
BeitragVerfasst: 24. März 2011 10:38 
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Hallochen alleseits!

Ich habe mich entschlossen nach Schweden auszuwandern.
Da ich auch Englisch kann, glaube ich, dass das Erlernen der schwedischen Sprache soll zügig vorankommen.
Ich bin ein Einzelgänger und will in Kalmar län oder Umgebung niederlassen.
Wer ist schon in der Gegend von Kalmar/Mönsteras? Momentan habe ich Kalmar län ins Auge gefaßt.
Vielleicht die Westkküste ist auch interessant. Was muss ich zunächst machen um den Übergang reibungslos zu gestalten?
Hat jemand Ratschläge für mich? Bin dabei mich bei der Migrationsverket zu melden. Anscheinend ist dies nur möglich mit einer schwedischen Anschrift. Kann ich dies vor der Einreise bewerkstelligen?
Försakringskassan? Wie wird man in der Register geführt? Ist der Versicherungsschutz gültig vom ersten Tag nach Ankunft?

Jag kan lite svenska: har lärt mig svenska i universitet i Kiel.
Finns det hos dig ett rum kvar? Ich muss erstmal Unterkunft haben, eller hur?
Melde Dich bitte bald! It's spring-time. Time to spring to Sweden: till fots! :doppelwink:
Einen Schonen Tag wünsche ich
Gruß aus Kiel
Teo


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