Als Gustav Vasa starb, so hinterließ er zwar mehrere Söhne, die König werden wollten, jedoch kein Testament das die Thronfolge regelte. Da
Erik XIV. sich bereits vorher um einen Teil der königlichen Geschäfte gekümmert hatte und am häufigsten in der Öffentlichkeit auftauchte, so war es nahezu selbstverständlich, dass er beim Reichstag im Jahre 1560 zum König über Schweden ernannt wurde, was seinem Halbbruder Johan wenig zusagte. Bereits neun Jahre später übernahm dieser daher als Johan III. die Macht, ließ Erik XIV. gefangen nehmen und vergiftete ihn schließlich während der Gefangenschaft.
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