Im Grunde ist es eine etwas längere Geschichte mit dem Eriksberg-Kran, denn es war bereits bei der Bebauung von Eriksberg mit exklusiven Wohnungen nicht die Rede davon ihn, wie alle anderen in der ehemaligen Werftgegend, abzumontieren, sondern er wurde immer verwendet, egal ob es für Bungyjump war oder ob er, wie nach einem gegenwärtigen Plan, zu einem kleinen Restaurant in luftiger Höhe ausgebaut werden soll, ohne die Struktur in irgend einer Weise zu verändern.
Dass er nun zum Kulturdenkmal werden soll beruht nicht nur darauf, dass er, neben der wartenden Frau des Seemanns, ein Symbol für Göteborg ist, sonder weil er wegen seiner Beleuchtung bereits mehrere Preise erhielt (
http://goteborg-aktuell.blogspot.com/20 ... beste.html), der Schutz also ohnehin schon gewährleistet ist. Hinzu kommt, dass der Werftkran in die Kunstpassage am Norra Älvstranden eingebettet wurde, wo man auf etwa 500 Metern über 60 Kunstwerke (vor allem regionaler Künstler) entdecken kann. Aber es gibt auch noch einige Vereine, unter anderem jener der ehemaligen Werftarbeiter, die auf einen Schutz des Krans drängen.