Gegen Mitternacht wurde das Eröffnungsfest der
Göteborger Kunstbiennale plötzlich von der schwedischen Sicherheitspolizei Säpo und der lokalen Polizei abgebrochen, da der Verdacht auf ein terroristisches Attentat vorlag. Sämtliche Teilnehmer mussten sich rund 200 Meter von der Kunsthalle Räda Sten entfernen, da die Vermutung nahe lag, dass im Gebäude eine Gefahr lauerte.
Die Polizei nahm in der Nähe des Gebäudes vier Verdächtige fest, die am späten Nachmittag dem Haftrichter vorgeführt wurde, der bei allen vier Verdächtigen die Haft bestätigte.
Da weder die Staatsanwaltschaft noch die Polizei irgendwelche Informationen über die Identitäten der Verhafteten noch über die tatsächliche Gefahr verbreitet und keinerlei Fragen hierzu beantwortet, findet man in der Weltpresse seit heute morgen jede Art von Spekulationen. Tatsache ist jedoch, dass gegenwärtig nicht bekannt ist, ob ein Attentat gegen Röda Sten, die Kunstbiennale, teilnehmende Künstler oder andere Ziele gerichtet war.
Herbert Kårlin