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Framsidan
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Verfasst: 8. April 2010 08:11 |
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Nein, nicht das höchste Gebot entscheidet.
Es entscheidet immer der Verkäufer darüber wer den Zuschlag kriegt.
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filainu
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Verfasst: 8. April 2010 08:32 |
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ja, aber wie lange dauert es bis sich der verkäufer entscheidet. Mal angenommen, es steht ein Objekt bei Hemnet und man interessiert sich dafür und gibt gegebenenfalls auch ein Gebot ab, wie lange wartet der verkäufer in der regel ob noch mehr oder höhere Gebote kommen bzw. wie lange dauert es bis er sich entschieden hat zu verkaufen oder nicht?
_________________ ich beherrsche die deutsche Rechtschreibung, ich schreibe nur manchal zu schnell und mein U auf der Tastatur klemmt
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kapehei
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Verfasst: 8. April 2010 08:48 |
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Und es ist auch allein Sache des Verkäufers, wann er den Zuschlag erteilt. Das könnte theoretisch jahrelang so gehen, soviel ich weiß.
_________________ Real Photo 2009 Allt kommer bli bra vi ses Karsten
"Gott hat den Menschen erschaffen, weil er vom Affen enttäuscht war. Danach hat er auf weitere Experimente verzichtet." Mark Twain
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Framsidan
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Verfasst: 8. April 2010 08:58 |
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filainu hat geschrieben: ja, aber wie lange dauert es bis sich der verkäufer entscheidet. Mal angenommen, es steht ein Objekt bei Hemnet und man interessiert sich dafür und gibt gegebenenfalls auch ein Gebot ab, wie lange wartet der verkäufer in der regel ob noch mehr oder höhere Gebote kommen bzw. wie lange dauert es bis er sich entschieden hat zu verkaufen oder nicht? Es kommt ganz darauf an wie schnell er verkaufen will/muss. Ob er das Gefühl hat dass der richtige Käufer dabei ist. Oftmals haben die Makler ja auch mehrere "Visningar". Manchmal geht es ganz schnell und manchmal dauert es. Es ist dem Verkäufer da keine Zeitgrenze gegeben. Aber der Makler will ja gerne schnell verkaufen, er hat ja den Auftrag immer nur für eine begrenzte Zeit. Wieviel man bieten will, hängt oft davon ab wieviele Interessenten für das Objekt da sind. Und das sieht man am besten wenn die Offizielle Visning ist.
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Aelve
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Verfasst: 8. April 2010 09:49 |
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Hallo,
ich habe an zwei Bietverfahren nach einer Hausbesichtigung teilgenommen und zwar zum gleichen Zeitraum. Bei dem ersten Haus gab es sehr viele Interessenten, denn es war ein Haus mit Wassergrundstück angeboten. Der Ausgangspreis lag mit 950.000 SEK noch in unserem gesetzten Rahmen, wir hatten auch bereits einen etwas höheren Preis einkalkuliert. Wir gaben ein höheres Gebot ab, woraufhin wir über unser Handy SMS über die danach ausgesprochenen Summen erhielten. Wir hatten uns inzwischen mit unserer Bank in Schweden wegen einer Finanzierung zusammengesetzt und das Finanzierungslimit erfahren. Als der Preis über 1.400.000 SEK ging, zogen wir uns aus dem Bietverfahren zurück, denn der Preis übertrag unsere Möglichkeiten, die Bank hätte uns nur einen kleinen Teil des Kaufpreises finanziert. Bei dem zweiten Haus, was wir uns zufällig auch angeschaut hatten, weil der Makler auch das Haus anbot, war der Eigentümer selbst vor Ort. Er zeigte uns sein Anwesen und berichtete, dass er bisher nur Gebote unter dem Ausgangspreis erhalten hatte. Es war ein riesengroßes Grundstück von 35.000 qm vorhanden, das Haus alt und sehr schick, noch ein tolles Gästehaus vorhanden sowie große Scheune, so dass der Ausgangspreis von unter 1.000.000 SEK relativ niedrig war. Wir sagten dem Verkäufer, dass wir den Ausgangspreis bezahlen würden, aber er verwies uns an den Makler. Das Maklerbüro nannte uns den aktuellen Gebotsbetrag, den wir dann überboten, er lag noch unter dem Ausgangspreis. Nochmals wurde das Gebot von anderen Interessenten erhöht und wir wollten auch ein höheres Gebot abgeben. Plötzlich bekamen wir die Nachricht vom Maklerbüro, dass das Bietverfahren vom Verkäufer gestoppt wäre, wir könnten keine Gebote mehr abgeben, der Verkäufer will das Haus dem anderen Interessenten geben.
Wir waren zunächst enttäuscht und verwundert, weil so plötzlich das Haus vergeben war und dem Verkäufer es scheinbar egal war, ob er noch mehr Geld für das Haus hätte erzielen können. Wir haben daraus entnommen, dass er das alte Anwesen wohl lieber in schwedische Käuferhände gegeben hat, was wir als Ausländer akzeptieren mußten.
Grüße Aelve
_________________ So arbeiten, als könnte man ewig leben. So leben, als müsste man täglich sterben.
Zuletzt geändert von Aelve am 8. April 2010 10:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Framsidan
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Verfasst: 8. April 2010 10:16 |
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Aelve hat geschrieben: Wir waren zunächst enttäuscht und verwundert, weil so plötzlich das Haus vergeben war und dem Verkäufer es scheinbar egal war, ob er noch mehr Geld für das Haus hätte erzielen können. Wir haben daraus entnommen, dass er das alte Anwesen wohl lieber in schwedische Käuferhände gegeben hat, was wir als Ausländer akzeptieren mußten.
Grüße Aelv Aelve da spielt immer eine grosse Rolle ob der Verkäufer oder Verwandte noch in der Nähe wohnen und da suchen sie sich die Käufer gut aus. Auch spielt da eine Rolle ob es als Ferienhaus geplant ist oder ob der Käufer da fest wohnen will. Denn viele Schweden wollen nicht so viele leerstehende Häuser um sich haben. Ist der Verkäufer selber weit weg, ist ihm das oft egal. Man sieht das z.B. an Bostadsrätter, da wird fast immer das höchste Gebot genommen. Ausser man merkt schon beim herzeigen des Objektes dass es ein schwieriger Mensch ist, dann hilft auch ein gutes angebot nichts. Man will sich da ja keine Probleme einhandeln. Im Moment ist ja das Interesse an Kauf wieder grösser, oft schon grösser als das Angebot und da kann dann der Verkäufer wählen.
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filainu
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Verfasst: 8. April 2010 11:19 |
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ah, ok, danke. Also muß man sich in Geduld üben  man könnte doch eigentlich auch ohne besichtigung bieten? Also wenn es sich nur um ein Grundstück handelt, ohne gebäude, was will man da groß besichtigen, und wenn der kaufpreis sich nur um die 20.000 Euro bewegt...... Naja, mal schauen, vielleicht werden wir ja fündig  Eigentlich ist hemnet ja DIE internetseite wenn man ein haus oder grundstück sucht, oder? andere seiten machen da eigentlich wenig sinn meine ich. Vielen Dank Anke
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Framsidan
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Verfasst: 8. April 2010 12:12 |
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Kennst du das Grundstück? Die Umgebung?
Ich persönlich würde auch ein Grundstück anschauen (sonst können sie dir ja auch eine Sumpfwiese verkaufen .....)
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filainu
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Verfasst: 8. April 2010 12:36 |
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hm, hast du auch wieder recht, fotos alleine sind da nicht so aussagekräftig. nein so ganz speziell haben wir noch nix, gibt schon paar schöne anwesen aber da müßte ich erstmal im lotto gewinnen  und ein grundstück haben wir auch noch nicht da gefunden wo es sein soll 
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Aelve
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Verfasst: 8. April 2010 13:13 |
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Hallo Anke,
die Bedenken von Framsidan teile ich voll. Zum einen ist ein Grundstück in Schweden für 20.000 Euro nicht gerade als billig zu bezeichnen, wobei ich ja nicht weiß, wo das Grundstück liegt, es kann ja durchaus ein günstiger Preis sein, wenn die Lage so hervorragend ist, wie der Preis es verspricht. Trotzdem würde ich mir nie ein Grundstück unbesehen kaufen, es kann ja sehr schlecht gelegen sein, es kann direkt eine laute Strasse dran vorbeiführen oder das ganze Gelände ist so felsig, was das evtl. einen Hausbau erschwert. Hast Du denn Kenntnisse darüber, ob es überhaupt Bauland ist, was da angeboten wird? In dem Gebiet unserer Ferienhäuser wurden schöne Grundstücke schon für 1.000 Euro verkauft. Es kommen ja in der Regel noch Erschließungskosten dazu, die ganz beträchtlich sein können. Auch ein Neubau wird in Schweden teuer, viel teurer als wenn man sich ein gebrauchtes Haus kauft. Wir haben uns einmal ein Baugrundstück nahe eines Sees angeschaut. Das Gebiet war sehr eng bebaut, was in Schweden sonst eher nicht der Fall ist, wir hätten das niemals gekauft, aber es hörte sich nach der Beschreibung toll an, nur einige Meter bis zum See gelegen. Als wir durch das Gebiet fuhren, waren wir richtiggehend bedient, denn die Lage mitten zwischen anderer engen Bebauung war schrecklich.
Bei einem Grundstückkauf ergeben sich nach meiner Ansicht ganz andere Probleme als bei einem Hauskauf mit Grundstück. Deshalb würde ich besonders vorsichtig agieren, mich bei der Kommune erkundigen, was möglich ist und was nicht erlaubt ist. Ich bin mir nicht einmal sicher, ob man als Nichtschwede ein Haus dort in Schweden bauen darf oder ob man dort dann hinziehen muss.
Liebe Grüße Aelve
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filainu
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Verfasst: 8. April 2010 14:19 |
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hallo, vielen Dank für eure Tips das Grundstück mit dem ich liebäugele hat mehr als 60.000m². wobei ich sagen muß, dort in der Gegend gibt es so 1500m² grundstücke für um die 10.000 euro (bauland) das hielt ich im vergleich zu D für sehr preiswert. Ganz im Norden  Ich habe mich mit dem Grundstück wie gesagt noch nicht näher befaßt, da es momentan finanziell noch nicht möglich ist, natürlich muß man erstmal klären ob man da überhaupt bauen darf. Und ob schon abwasser, wasseranschluß vorhanden ist (bei dem was ich meine ist das vorhanden, kommunal.) wie gesagt, war nur erstmal ne Frage, wir schauen uns um und wenn wir das passende finden und es die finanzen zulassen, schlagen wir zu 
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filainu
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Verfasst: 12. April 2010 09:31 |
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gleich mal noch ne Frage hinterherschieb, der Verkäufer kann sich also quasi einen Bieter aussuchen, wie ist das als Bieter, ist man an sein gebot gebunden oder kann man es auch wieder zurückziehen wenn man was anderes gefunden hat?
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Aelve
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Verfasst: 12. April 2010 09:45 |
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Registriert: 2. Januar 2007 15:52 Beiträge: 662 Wohnort: 23858 Reinfeld
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Hallo,
ich kann es nicht mit hundertprozentiger Sicherheit sagen, aber nach meiner Auffassung kann ein Bieter sein Gebot auch noch zurückziehen. Sonst könnte sich der Verkäufer ja ewig Zeit lassen und man selber ist als Bieter aber gebunden. Der richtige Kauf kommt erst durch den Kaufvertrag zustande, man könnte aber vorsichtshalber schreiben oder sagen, dass man sich das Recht vorbehält, sein Gebot gegebenenfalls zurückzuziehen. Theoretisch kann sich ja auch noch etwas herausstellen, was man beim Bieten nicht wußte, so dass es wichtige Gründe gibt, sein vorher abgegebenes Gebot zurückzunehmen. Außerdem habe ich schon manchmal gelesen, dass ein Makler schrieb, ein Gebot wurde zurückgezogen, so dass die anderen Bieter wieder einsteigen konnten ins Bietverfahren. In Schweden ist es ja üblich, bei Zusage des Kaufes ein Handpenning an den Verkäufer bzw. Makler zu überweisen in Höhe von 5 % oder 10 %. Wenn man dann allerdings nach dieser Zahlung zurücktritt, ist oft vereinbart, dass das Handpenningsgeld dann verfällt bzw. der Verkäufer für seine Kosten behalten kann. Also muss man aufpassen, dass vor der Überweisung der Summe wirklich alle Dinge abgeklärt sind, damit man nicht das Handgeld verliert.
Grüße Aelve
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Vason
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Verfasst: 21. April 2010 10:16 |
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Registriert: 26. Januar 2010 19:15 Beiträge: 15
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Also, wenn man nach der Besichtigung des Hauses (durch einen besiktningsman) den Kaufvertrag unterschrieben hat, hat man kaum Möglichkeiten den Kaufvertrag rueckgängig zu machen, auch wenn sich herausstellt, dass der Makler diverse Sachen verschwiegen hat, weil dann Wort gegen Wort steht. Immer einen eigenen Besiktningsman nehmen, nie den vom Makler empfohlenen.
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