Wenn man am
4. Oktober vom Kanelbullens Dag, dem Tag der schwedischen Zimtschnecke, spricht, so denkt man in erster Linie an die heutige Schneckenform, die jedoch nur bis in die 20er Jahre zurückreicht. Die ersten Kanelbullar, die bereits Gustav Vasa verzehrte, hatten noch die Form von Broten, dessen Teig mit der heutigen Füllung vermischt wurde. Als dann die Zimtbackwerke im 19. Jahrhundert in die Caféhäuser in Stockholm kamen, so handelte es sich um geflochtene Zöpfe und Kränze, die dann Ende des gleichen Jahrhunderts von verschiedenen Formen teilweise abgelöst wurden und sich langsam in Schnecken verwandelten. Seit der Tag der Zimtschnecke dann im Jahre 1999 eingeführt wurde, entstehen in ganz Schweden Wettbewerbe mit der Suche nach modernem Kanelbulledesign und die herkömmlich Form der Zimtschnecken wird immer mehr in den Alltag verdrängt.
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