Auf der Linie Kiel-Göteborg bringt das Unternehmen Stenaline ab sofort eine neue âSuper-FĂ€hreâ zum Einsatz. Die alte Stena Germanica wird ersetzt durch eine 240 Meter lange Nachfolgerin, die jetzt 100 zusĂ€tzliche Kabinen und knapp 1.000 StellplĂ€tze fĂŒr Pkw bietet. Damit stehen nun ein insgesamt 4,2 Kilometer langes Fahrzeugdeck und 495 Passagierkabinen zur VerfĂŒgung. Stenaline teilt seine SchlafplĂ€tze an Bord in Drei- bis FĂŒnfsterne-Kategorien ein und will den GĂ€sten mit vorzĂŒglichem Service âein schwimmendes Hotelâ bieten. Auch die Verpflegung an Bord soll sich mit zwei Restaurants, einer Vinothek, mehreren Bars und einem 700 Quadratmeter groĂen Sonnendeck nochmals verbessern.
Ab Januar 2011 wird auch die FĂ€hre der âGegenrichtungâ gröĂer und schöner: Stena Scandinavica soll dann denselben Standard wie heute schon die Germanica bieten. Das Schiffs-Paar, das die tĂ€gliche Route Kiel-Göteborg komfortabler machen soll, hat zuvor den FĂ€hrverkehr zwischen Holland und GroĂbritannien bedient. Beide sind fĂŒr die neue Verbindung zwischen Schweden und dem Kontinent eigens umgebaut und neu getauft worden. Stenaline investiert fĂŒr diesen FĂ€hrentransfer, Renovierung der Schiffe und Umbauten im Göteborger Hafen rund 250 Millionen Euro. Ein Zeichen fĂŒr die Potenziale, die das Unternehmen auch in Zukunft im privaten und professionellen Reiseverkehr von und nach Skandinavien sieht.
Die beiden FĂ€hren sind heute die gröĂten Exemplare ihrer Art im Norden, werden aber schon bald von neuen Superlativen ĂŒbertrumpft: Auf der Linie Hoek van Holland-Harwich folgen ihnen zwei Neubauten, die âbahnbrechend in GröĂe, LadekapazitĂ€t und AtmosphĂ€re an Bordâ sein sollen: Stena Hollandica und Stena Britannica, die ĂŒbrigens aus der Werft von Wismar kommen.
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