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 Betreff des Beitrags: Nur Wenige wollen bis 69 arbeiten
BeitragVerfasst: 14. April 2011 14:37 
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Site Admin

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Nur wenige Schweden wollen bis zum Alter von 69 Jahren arbeiten. Dies belegt eine Untersuchung des Rentenversicherers AMF. Demnach unterstützen nur 28 Prozent der Befragten den Regierungsvorschlag, wonach Menschen nicht mehr wie bisher bis zum 67., sondern bis zum 69. Lebensjahr arbeiten dürfen. Eine Ausnahme bildet die Berufsgruppe der Manager, von denen nahezu die Hälfte eine längere Lebensarbeitszeit begrüßt.

Carina Blomberg, Rentenexpertin bei AMF, zeigte sich gegenüber dem Regierungsvorschlag skeptisch. Es gebe viele, die nicht in der Lage oder willens seien, so lange zu arbeiten, sagte sie der Nachrichtenagentur TT. Daher solle es statt einer allgemeinen Altersgrenze flexible Lösungen für bestimmte Berufsgruppen geben. Unterdessen will die Regierung auch mögliche Altersgrenzen für den Bezug von Rente untersuchen. Mit der Untersuchung wurde am Donnerstag der Ministerialrat Ingemar Eriksson beauftragt. Schweden hat bisher ein flexibles Renteneintrittsalter ab 61 Jahren. Wer später in Pension geht, erhält allerdings mehr Rente. Dies soll einen Anreiz schaffen, länger zu arbeiten.

(Quelle: Radio Schweden)


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BeitragVerfasst: 14. April 2011 21:22 
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haaaahaaaaa, da sieht man einmal wieder, wie am volk vorbeiregiert wird, ich möchte das krankenhaus sehen wo die schwestern mit dem aok schopper durch die gänge rollen um die alten haaaaaahaaaaa zu pflegen , zu waschen, die spritzen zu geben mit ihrem tatterich haaahaa.oder den dachdecker der versucht die pfannen aufs dach zu legen, dabei braucht er selbst bis fruehstueck bis er oben ist,ich glaube die sind alle volltrunken in der regierung.
ich kann nicht mehr vor lachen das tut schon bald weh, auahh.oder der zimmermann, der die nägel reinschlagen soll und nichtmal den hammer heben kann,
die haben alle nebel im kopp oder wars der 1.te april??
gruss brummbaer

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Zitat: Wer an die Quelle will, muss auch mal gegen den strom schwimmen.


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BeitragVerfasst: 14. April 2011 21:25 
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hej, nachzutragen ist noch das die krankenschwestern selber das rad drehen muessen, fuer batteriebetriebene aok schopper fehlt die kohle haaaahaaaa

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Zitat: Wer an die Quelle will, muss auch mal gegen den strom schwimmen.


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BeitragVerfasst: 14. April 2011 22:07 
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Mmh, ich hab natürlich keine Zahlen, aber mein Eindruck ist hier ein ganz anderer. Was man eben "so hört" und sieht - demnach wollen oder müssen viele ältere Arbeitnehmer nach 65 / 67 und aufwärts weiter machen. Mir kommt's manchmal so vor, als kleiben "die Alten" an ihren Jobs, und lassen die Jungen nicht nachrücken. Immerhin ist ständig von einem "generationenwechsel" die Rede, wenn die heutigen 60+jährigen denn endlich mal in Rente gehen ^^. Das ist vor allem auf mittleren und höheren Positionen ein Problem. Ich sehe da immer viele graue Wölfe, die ihr Revier verteidigen...

Bei anderen, den "normalen" Arbeitnehmern, ist es aber sicherlich auch so, dass die Altersvorsorge einfach nicht reicht, wenn sie zu früh Schluss machen....

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Nach Schweden? Auswanderer-Blog


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BeitragVerfasst: 17. April 2011 13:36 
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Ganz abgesehen davon, dass viele einfach körperlich nicht in der Lage sind so lange zu arbeiten finde ich es einfach wahnsinnig den Pensionsabgang nicht flexibler zu gestalten. Meine Büroarbeit kann ich sicher länger machen als irgendein Handwerker seinen Job. Dann kann ich mir denken, dass eine 40-Stundenwoche in vielen Berufen an die Grenze des Machbaren kommt, warum kann man da nicht in Teilpension gehen und trotzdem etwas länger als bis 65 arbeiten? Ab 60 oder so? das ist mit den derzeitigen Regeln leider nicht möglich. Teilpension kann man anscheinend nicht haben wenn man über 65 ist. Ich kann mir denken, dass ein fliessender Übergang zur Pension sowohl für den Arbeitsnehmer als auch den Arbeitsgeber Vorteile haben kann.
Aber derzeit ist es ja so, dass man Leute in Pension schickt und die Posten oft gar nicht nachbesetzt werden. In absehbarer Zeit wird man dann sehen, dass das so einfach nicht funktionieren kann. Man schickt Leute mit Schlüsselkompetenz nach Hause und schult niemanden ein und gibt dann dem Ausbildungssystem die Schuld, dass es keine ausgebildeten Kräfte gibt. Seit wann kann man Leute zu 30/40 Jahren Arbeitserfahrung ausbilden? Ein fliessender Abgang und Möglichkeit einen Nachfolger intern "anzulernen" könnte einige Probleme lösen.

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/irni


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BeitragVerfasst: 17. April 2011 15:04 
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Das Durchschnittspensionsalter ist in Schweden heute mit 63 Jahren bereits höher als in anderen europäischen Ländern, vor allem auch deshalb, weil in Schweden viele freiwillig länger als bis 65 arbeiten.

Nach allen bisherigen Diskussionen im Parlament geht es in Schweden allerdings auch weniger um eine längere Arbeitszeit, sondern alles deutet darauf hin, dass man auch in Zukunft, in gewissem Rahmen, selbst entscheiden kann, wann man in Pension/Rente gehen will. Allerdings werden die Pensionszahlungen vom Alter abhängig gemacht und jemand der heute mit 65 seine volle Rente/Pension bekommt, wird dann eben nur noch 80 Prozent davon bekommen und nur, wenn er länger arbeitet, erhält er die volle Pension.

Nachdem in Schweden jedoch das private Pensionssparen eine bedeutende Rolle spielt, ist es Ziel, dass eben jeder von vornherein höhere Beiträge bezahlt, damit er eine gleich hohe Rente mit 65 erhalten kann. Die Regierung hier will jedoch nicht über höhere Abgaben reden, daher sucht man eine "freiwillige" Lösung, ohne die Bevölkerung mit mehr Arbeitsjahren schocken zu wollen.

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Täglich ein Stück Schweden entdecken und Hintergründe verstehen. - Die Geschichte Schwedens von der Eiszeit bis zur Gegenwart


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