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Grizzly2
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Verfasst: 21. Juni 2011 05:19 |
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Ich bitte um Verständnis für manche Erklärungen, die für Schweden-Profis selbstverständlich sind - der Beitrag ist für unser eigenes Forum gemacht, deren Mitglieder wenig Schweden-Erfahrung haben.6.4.09An der Station Slussen (Tunelbana und Regionalverkehr) steht seit 1883 ein Aufzug, der die Leute auf den höhergelegenen Stadtteil Mosebacke führt. Der Aufzug wird von einem Angestellten gesteuert, der dafür aktuell 10 Kronen kassiert.  Von der Plattform, auf die man so kommt, hat man eine bombastische Aussicht.    Der weitere Weg ist eingezäunt, damit keiner runterfällt.  In Mosebacke ist es, wie in ganz Schweden, verboten, auf öffentlichen Plätzen Alkohol zu trinken. Gemacht wird's trotzdem.   Die Katarinakirche hatte leider zu, lediglich der darumgelegene Friedhof war frei zugänglich.   Ein Gedenkstein für alle Finnen, die in Stockholm beerdigt sind - das sind eine ganze Menge, weil das lange Zeit die größte Migrantengruppe in Schweden war  sowie einer für namentlich genannte schwedische Seeleute, die während des Zweiten Weltkriegs ums Leben kamen  Kindergräber rühren mich immer wieder an ...  
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Grizzly2
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Verfasst: 21. Juni 2011 20:54 |
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(Stockholm, 6.4.09 nachmittags) Die Plakate auf dem Odenplan, die 2007 vor einem Großbauprojekt warnten, dem zahlreiche Bäume des Platzes zum Opfer fallen sollten, sind weg. Womöglich ist den herrschaften das Geld ausgegangen - so hat die Wirtschaftskrise auch ihr Gutes.   Von dort begebe ich mich ins Gefängnis, jawohl ... Ich ziehe keine 400 Mark (umgerechnet etwa 2000 Schwedenkronen) ein. Ich gehe direkt dorthin, das dauert aber eine Weile, denn ich muss über eine Hochbrücke latschen - immerhin hat man dabei eine tolle Aussicht auf die Stadt.      Von der Brücke kann man direkt auf die Insel Långholm abbiegen, die auf den ersten Blick wie ein bewaldeter Felsbrocken aussieht.      Letzte Chance, vorm Knast die Insel zu verlassen ...  ... aber jetzt führt kein Weg mehr daran vorbei. Der Turm zeigt schon an, wo's lang geht.  Dieses schnuckelige Holzhaus war vielleicht der Kindergarten für die Wärterkinder   So, jetzt sieht das schon ziemlich eindeutig aus.  Damit man sich nicht verläuft:  In der Eingangshalle gehen manche Uhren anders.  Man zahlt dort seine Eintrittskronen bzw. wenn man übernachten will - heutzutage ist das ein Vandrarhem - wird man mit gestreiftem Überhemd plus schwarz-weiss getreifter Mütze eingekleidet. Mir als Nur-Museumsbesucher bliebt das erspart, womöglich hätten sie für mich auch keine passende Kleidung mehr gehabt. Das ist heute ein Museum ...  ... aber das war keines.  Eine neu ankommende Insassin bitte ich, ihre Zelle photographieren zu dürfen.  Fazit: In meinem vandrarhem am Fridhemsplan hab ich's bequemer. So, und jetzt nix wie raus !  
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Iris Christine
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Verfasst: 22. Juni 2011 09:22 |
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_________________ Fattig är inte den som har lite utan den som behöver mycket.
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eelchen
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Verfasst: 22. Juni 2011 20:34 |
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Danke für den Bericht und die wunderschönen Fotos!
eelchen
_________________ Man muß aber die Vergangenheit und ihre
Menschen begreifen, um die Gefahr für die
Zukunft zu erkennen.
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Grizzly2
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Verfasst: 22. Juni 2011 21:33 |
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Danke für die Dankes Dabei bin ich ja noch gar nicht fertig.Immer noch Stockholm, 7.4.09Wir begeben uns vom Hauptbahnhof Stockholm C (C für Centralen) mit der Buslinie 47 in den Stadtteil Djurgarden, zu Deutsch Tiergarten. Der liegt auf einer Insel und ist natürlich über Brücken und in der wärmeren Jahreszeit wochenends auch per Straßenbahn erreichbar. Das ist die einzige Linie, die nach der Umstellung auf den Rechtsverkehr 1967 in der Innenstadt noch übrig blieb. Leider fuhr sie während meines Stockholmer Gastspiels nicht, weshalb ich zum Beweis nur die Schienen fotografieren konnte ...  Man kann dann nach rechts zum Vasa-Museum gehen oder nach lniks zum Nordischen Museum.  Reitersmann, wie heisst Du denn jetzt ? Karl, Erik oder Gustav Adolf ?  Aha, der Bildhauer hat auch nicht mehr durchgeblickt und Dir einfach eine Nummer, in diesem Fall die XV d.h. 15, verpasst  Jetzt ist das Freilichtmuseum Skansen in Sicht. Dazu muss man einen Berg hoch - aber wem das zu anstrengend ist, der nimmt die Bergbahn.    Jetzt sind wir also oben - wenn der Höhenunterschied 100 Meter beträgt, dann isses viel. Hier stehen jede Meng alter schwedischer Bauernhäuser herum; leider hab ich zum größten Teil vergessen  aus welcher schwedischen Region die kommen und aus welchem Jahrhundert     Dieses Haus ist von dem traditionellen schwedischen Gartenzaun mit den schräg laufenden Querbalken umgeben.  Skansen beherbergt auch einen kleinen Zoo, wobei dieses Tier weder katalogisiert noch eingezäunt ist, sich aber allgemeiner Aufmerksamkeit erfreut.     Dass hier svag is, d.h. schwaches Eis, ist, sieht man nur an den Schwimmvögeln, die auf der Wasseroberfläche stehen können.  Hier ist das Problem schon deutlicher.   Knapp unterm Gipfel der Anhöhe, die den Skansen-Park bildet, findet man einen Imbiss, oder brutzelt sich selber was -  wobei diese auf dem erkalteten Grill liegen gebliebene Wurst wohl keiner mehr isst, höchstens ein vorbei kommender Hund. Überragt wird das Gelände nur noch vom Wasserturm,  der leider genauso geschlossen ist wie der Theatersaal daneben. 
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Grizzly2
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Verfasst: 24. Juni 2011 21:26 |
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 Diese possierlichen Viecher kriegt man natürlich nur zu Gesicht, wenn man den Park zu Fuß und mit offenen Augen besucht - als Fahrgast eines Bähnchens würde einem so ein Schauspiel entgehen, zumal die Eichhörnchen dieses laute Monstrum weitläufig umgehen würden. Aber aktuell ist es eh zu früh für Bähnchen - die müssen noch gewartet werden, und manche Zugmaschine präsentiert ihr Innenleben.   Das sind jetzt die regulär im Park wohnhaften Viecher, die auch von den Eintrittsgeldern profitieren - füttern darf man sie nämlich nicht ...    ... und hier wohnen sie.  Nicht landwirtschaftlich genutzte, aber dennoch einheimische Viecher gibt's ebenfalls in Skansen:  Gar nicht so einfach, diese Herrschaften vor die Kamera zu kriegen - jedes Mal wenn man auf den Auslöser drücken will, tauchen sie ab. Und den hier kennen wir schon ...  Touristen, zumal deutsche, die hinter jedem schwedischen Baum nach dem Elch suchen, gehen ihm offensichtlich am Arsch vorbei - er geniesst lieber die Aussicht. 
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Grizzly2
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Verfasst: 26. Juni 2011 18:29 |
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Der Theatersaal liegt ebenso wie der Wasserturm noch im Winterschlaf (wir haben den 7. April), beide sind geschlossen.   Die Kirche dagegen, die z.B. für Hochzeiten auf lange voraus ausgebucht ist, steht offen - man betritt sie durch das sogenannte Wapenhus, so genannt, weil die Männer dort früher ihre Waffen abgeben mussten (die Frauen waren meistens unbewaffnet).   Freistehende Glockentürme sind bei Schwedens Holzkirchen häufig, hier einer von der kleineren Sorte ...  ... während der hier, ca. 40 Meter hoch, der größte in Schweden ist. Vor gut 100 Jahren brannte die dazugehörige Kirche ab, woraufhin die Pfarrgemeinde Skansen den Turm vermachte. Der Transport muss eine größere Aktion gewesen sein.  Der hier, besonders farbenfroh, steht am Ausgang.  Dies ist ein schonisches Bauernhaus aus dem 16. Jahrhundert, unten wurde gewohnt, oben war Heuboden - die Jugendlichen und die Arbeiter/innen haben v.a. im Sommer im Heu geschlafen.  Neben großen Gutshöfen -   selbst das Kutscherhaus wirkt noch wohnlich - gibt es Winzhäuser von Kleinbauern, in denen man nur in der Mitte aufrecht stehen könnte, ich jedenfalls.    Ähnlich wie Bergbauern in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz sind schwedische Bauern im Sommer mit ihren Tieren auf Sommerweiden gezogen, meistens nach Norden, wo das Land niemandem gehörte, weil es in der kälteren Jahreszeit für die Landwirtschaft nicht brauchbar war. Für die beteiligten Menschen, seltener für das Vieh, hat man Behelfsunterkünfte gebaut, so wie diese nach Skansen "umgesiedelte" Sommerhütte.  Behelfsbauten anderer Art gab's nahe der Städte, vor allem wenn die Nahrung knapp war, w.z.B. im Ersten Weltkrieg (Schweden war zwar am Krieg nicht beteiligt, aber von der kriegsbedingten weltweiten Wirtschaftskrise durchaus mitbetroffen). Dann wurden zwecks Gemüseanbau umfangreiche Schrebergärten eingerichtet, und die Gartenhäusl waren sicher nicht alle so hübsch wie dieses hier.  Das ist, unübersehbar, ein Postamt, allerdings nicht mehr im Dienst ...  ... wobei mein Versuch, das Innere der Postküche aufzunehmen, eher als Suchbild taugt.  In der Nähe des Ausgangs kann man noch das Innere eines Bauernhauses besichtigen, wie das Esszimmer,  die Stube,  die Kinderecke  oder die Schlafstube. 
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Grizzly2
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Verfasst: 27. Juni 2011 18:41 |
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In Skansen weiter drin kann man vergessen, dass man sich in einer Großstadt befindet - am Rand des Berges, auf dem das Museum liegt, fällt einem das wieder auf.  Das Nordische Museum wie das danebengelegene Vasa-Museum (hier nicht drauf) wären einen weiteren Tag Stockholm wert.  Wie Ihr seht, hab ich die "gute alte Zeit" verlassen und bin wieder unten in der mindestens genau so rauhen Gegenwart angekommen.  Neben dem Nordischen Museum liegt ein kleiner Friedhof und das Denkmal für die Opfer der Estonia-Katastrophe.   Die meisten der offiziell 852 Opfer waren Schweden. Allein vierzehn von ihnen hiessen Andersson, zwölf Gustavsson und elf Larsson.
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Folgende Mitglieder wollen sich bei Grizzly2 für diesen Beitrag bedanken: Karsten
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Grizzly2
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Verfasst: 29. Juni 2011 21:26 |
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Einen Tag nach diesem Erlebnis saß ich glücklich im Zug nach Göteborg. Aber das hatte ein Vorspiel. Um 11:30 stand ich in der Warteschlange des Sj-Servicezentrums , um mir die Pflichtreservierung für meinen X2000 nach Göteborg zu kaufen. Musste eine Nummer ziehen und kam 10 Nummern später dran. - Falscher Schalter, ich muss eine Etage höher. Ich hatte jetzt noch 15 Minuten Zeit. Oben waren diverse Schalter besetzt, einige Angestellte saßen dort nur rum. Und zog eine Nummer: 20 Leute vor mir ! Auch wenn nicht so viele Reisende zu sehen waren. Ich ging zu einer scheinbar Unbeschäftigten, sie wollte die Nummer sehen und erklärte gleich, ich sei noch nicht dran. "Aber bis ich dran bin, ist mein Zug weg !". "Die Anderen müssen auch zum Zug", war ihre schnippische Antwort So ging's also nicht. Ich zum Zug, in der Hoffnung, dass man mir dort, evtl. gegen Aufpreis, die Reservierung verkauft. Ein Uniformierter am Zug guckt in eine Liste und schickt mich in einen Wagen. "Die Plätze 44 bis 51 sind noch frei." Na super. Ich such mir im Gewühl (mehrere andere haben das Gleiche vor) einen Platz und setz mich hin: Einzelsitz, sehr viel Beinfreiheit und überhaupt mehr Platz als ich vom X2000 gewohnt bin. Der Zug fährt los, irgendwann kommt der Zugbegleiter und nickt mein Interrail-Ticket ab. Keine Rede von Zuschlag. Kurz darauf kommt er nochmal und bietet mir - wie allen im Wagen - kostenlos Kaffee und Mineralwasser an. Nach einer völlig komplikationsfreien Fahrt und zwei Tage später treffe ich eine bahnerfahrene Bekannte. "Der hat Dich in die erste Klasse gesetzt, dann hat er die Schreiberei nicht ... Und, wie war das Krabbensandwich ?" "Krabbensandwich hab ich keins gekriegt". "Alle Erste-Klasse-Fahrgäste kriegen ein Sandwich, und das Krabbensandwich ist das beste von allen", erklärt sie. "Aber vielleicht müssen die abgerechnet werden, und ihre Anzahl muss mit der der Reservierungen übereinstimmen." Bilder gibts von dieser Traumreise natürlich auch. Der nächste Halt hinter Stockholm C ist Södertälje Syd, wo der Zug auf einer Hochbrücke über den Södertälje-Kanal fährt, welcher den Mälar-See mit der Ostsee verbindet.   Auf dieses Bild bin ich stolz - das ist bei anfahrendem Zug quer durch's Abteil am Nebenmann vorbei durch das gegenüber liegende Fenster geschossen. Noch ein paar Ausblicke, bei Gratis-Kaffee und -Sprudel:    Der Ortsname Katrineholm kommt mir irgendwie bekannt vor. Aber weder bei Google noch bei Wikipedia ist etwas Brauchbares über diese gut 30.000 Einwohner große Stadt, in der immerhin der X2000 hält, zu finden ...  Weiss jemand von Euch etwas ?????
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Zuletzt geändert von Grizzly2 am 30. Juni 2011 20:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Grizzly2
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Verfasst: 30. Juni 2011 20:08 |
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 wahrscheinlich verwechsle ich Katerineholm mit einem bekannteren Ort, weiss aber nicht mit welchem. Jedenfalls hat's auch beim Anklicken einer örtlichen Geschichtsseite http://www.gatstuberg.se/ bei mir nicht geklingelt. Scheint halt eine hübsche Kleinstadt zu sein. Kleiner Zeitsprung. Nächster Tag (9.4.), in Ulricehamn, meine Tante hat mich reichhaltig zum Abendessen und zum Frühstück verpflegt, dazwischen hab ich im Vandrarhem mein müdes Haupt gebettet und morgens nebenan bei Bogesunds Bil ein Autochen gemietet,  weil man ohne ein solches im buckligen Ulricehamn nicht recht vorwärts kommt. Auf jeden Fall gehen wir nach Skottek ("Schusseiche", weil dort der schwedische Heerführer Sten Sture 1520 einer dänischen Kanonenkugel zum Opfer fiel - drei Jahre und viele Kriegstote später wurde Schweden unabhängig) zum Mittagessen und beginnen gestärkt unsere Runde um den Åsunden.    Bald haben wir das Schlösschen Torpa Stenhus erreicht,    das sich diesmal nicht so schön im See spiegelt wie im Oktober 2007:  Dafür haben wir inzwischen Frühling und die ersten Blümchen kämpfen sich durch das Winterlaub.  Um die Bachstelze nicht zu verscheuchen, bevor ich sie im Bild verewigt habe, bleib ich erstmal im Auto.  Wir sind mittlerweile auf der Halbinsel Hofsnäs.         Warum man wohl von diesem Stapel keinen Köpfer machen darf ?  Als einer, der ein Jahr lang Querschnittgelähmte u.a. nach Badeunfällen gepflegt hat, brauche ich dieses Warnschild nicht mehr. Zudem ist das Wasser noch zu kalt dafür und ich zu unsportlich.  Unweit von Hofsnäs findet sich diese Kunst am Bau.     Mit der einfachen Kunst am Briefkasten beschliessen wir unsere Åsunden-Rundfahrt. 
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maggan
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Verfasst: 30. Juni 2011 21:26 |
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Lefteri, vielleicht hast du den Namen Katrineholm mal in einem dieser Inga Lindström Filmen gelesen....kannst dich ruhig mal outen... Habe mir aus Neugierde mal eine Folge angesehen, ausser der Landschaft gefiel mir wenig.
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Grizzly2
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Verfasst: 3. Juli 2011 10:52 |
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Registriert: 20. März 2010 11:48 Beiträge: 277 Wohnort: Norderstedt
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Ich gestehe Einmal hab ich mir einen Inga-Lindström-Film reingezogen.Zitat: ausser der Landschaft gefiel mir wenig.
So ging's mir auch. Das Museumsdorf, in dem ein Teil der Filme gedeht wurden, hätte ich mir gern mal angeschaut - wo liegt das denn ? Nicht wg. Inga, sondern weil ich Museumsdörfer mag.Letzter Reisetag, 11.4.09 (Ostersamstag) Von Ulricehamn nehme ich den Riksvägen 46 nach Norden. Kurz vor Timmele, der nächsten Ortschaft, steht ein verlassener Skilift - die Wahl zwischen Service und Selbstbedienung entfällt heute wohl.  Unten am Ätran, der den Åsunden mit Wasser versorgt, ist der Schnee schon weitestgehend weg.  In Dalum, dem nächsten Dorf, steht eine Kirche, deren Glockenturm bei seinem Einsturz einen Mann erschlug. Zur Strafe wurde der Killerturm auf die Friedhofsmauer versetzt.  Der Hornburgasjön, der von weitem den Eindruck eines überschwemmten Kartoffelackers macht, ist in Wirklichkeit riesengroß. Besonders wenn man wie ich noch alle möglichen Abstecher macht. Bis ich einmal um ihn herumgefahren bin, ist es fast Abend. Am westlichen Beobachtungsturm steht angeschlagen, wie viele Kraniche heute hier rasten. Zwei Wochen vorher waren es über 18000.      Ich komme bestimmt wieder.
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