Pär Lagerkvist gehört mit zu den bedeutendsten Figuren der schwedischen Literaturgeschichte. 1940 wurde er in die Svenska Akademien aufgenommen und 1951 erhielt er den Nobelpreis für Literatur. Weniger bekannt ist seine Tätigkeit als Kunstkritiker, der die Werke Picassos in Schweden bekannt machte und noch weniger bekannt ist seine politische Tätigkeit. Im Gegensatz zur Mehrheit der Schriftsteller seiner Zeit, nahm Pär Lagerkvist deutlich Stellung gegen die nazistische Regierung Deutschlands während des Zweiten Weltkrieges. Bereits in seinem Werk „Bödeln“ (Der Henker) zeige er 1934, noch vor Ausbruch des Weltkrieges, die Gefahren der Hitler-Regierung in markanter Weise auf.
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