Schade, dass man den Bericht von Radio Schweden derzeit nicht aufrufen kann.
Für Deutschland gibt's keine im Internet auffindbare Vergleichsstatistik, die Österreicher waschen ihre Hände in Beinahe-Unschuld und verweisen auf die britischen Kollegen, die es viel schlimmer trieben:
Für Gesprächsstoff sorgt derzeit eine Recherche des britischen Boulevardblattes "Daily Mirror", der zufolge britische Polizisten Crashpiloten sind - also zahlreiche Unfälle verschulden, auch solche mit Todesopfern.
In Österreich wird eine solche Statistik von den Behörden nicht veröffentlicht. Im Gespräch mit ORF.at macht jedoch Innenministeriumssprecher Alexander Marakovits Angaben über Unfälle, die die heimischen Polizisten im Vorjahr verschuldet haben.
Auf Österreichs Straßen seien derzeit etwa 6.500 Polizeiautos im Einsatz. Dabei seien "im vergangenen Jahr durch Eigenverschulden 30 Unfälle mit Personenschaden registriert" worden, sagt Marakovits. "Drei Zivilpersonen und sechs Polizisten wurden schwer verletzt, zu Tode gekommen ist aber niemand."
Im Vergleich dazu: In Großbritannien sollen seit 2004 150 Todesopfer bei Unfällen, in die die Polizei verwickelt war, zu beklagen gewesen sein. Das sind durchschnittlich rund 30 pro Jahr.
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