Aussortierte, vor dem Tod gerette Schlittenhunde in Lappland

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Re: Aussortierte, vor dem Tod gerette Schlittenhunde in Lapp

Beitragvon vinbergssnäcka » 4. Juni 2017 15:38

http://www.aftonbladet.se/nyheter/article10467623.ab
Auch das mag interessant sein zu lesen....leider ist es so und das Recht ist auf der Seite der Veranstalter....
Das heisst ja nicht, das man es akzeptieren muss und nicht dagegen vorgehen kann...im Falle der Schlittenhunde wäre sicher die Information der Touristen eine gute Möglichkeit und deren Möglichkeit von Schlittenfahrten abstand zu nehmen, wenn fest steht, das ausgemusterte Hunde getötet werden....

Das man hier eine Gesetzesänderung durchbringt...da sehe ich wenig Chancen, dazu ist ein zu grosser Teil der Bevölkerung mit involviert, der gerne mal seine Tiere loswird....der Staat wird auch nicht freiwilig Geld ausgeben für Tierheime....so obliegt der Schutz herrenloser Hunde und Katzen weiterhin den engagierten Privatleuten, denen gerne mal von Behördenseiten Steine in den Weg gelegt werden...


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Re: Aussortierte, vor dem Tod gerette Schlittenhunde in Lapp

Beitragvon Robur » 4. Juni 2017 19:44

Angeblich sollen auch schon Leute auf Elche geschossen haben. Das habe ich selber nicht gesehen, aber Menschen die mit Gewehr in den Wald gegangen sind.
Und vom Hörensagen "weiß ich", das auch Kühe und Schweine mit einem "Bolzenschußgerät" getötet worden sein sollen.

Wahrscheinlich weil es sich dabei um sogenannte "Nutztiere" handelt.
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Re: Aussortierte, vor dem Tod gerette Schlittenhunde in Lapp

Beitragvon carola1 » 4. Juni 2017 20:03

:thumbsup:
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Re: Aussortierte, vor dem Tod gerette Schlittenhunde in Lapp

Beitragvon Framsidan » 4. Juni 2017 20:17

Robur hat geschrieben:Angeblich sollen auch schon Leute auf Elche geschossen haben. Das habe ich selber nicht gesehen, aber Menschen die mit Gewehr in den Wald gegangen sind.
Und vom Hörensagen "weiß ich", das auch Kühe und Schweine mit einem "Bolzenschußgerät" getötet worden sein sollen.

Wahrscheinlich weil es sich dabei um sogenannte "Nutztiere" handelt.


Robur du siehst keinen Unterschied zwischen Hunden oder Tiere auf einem Hof die alle mal geschlachtet werden oder geschlachtet werden müssen?

Ausserdem macht das der Metzger.
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Re: Aussortierte, vor dem Tod gerette Schlittenhunde in Lapp

Beitragvon calle » 4. Juni 2017 20:48

Ich finde den Unterschied auch ganz interessant. Meines Wissens werden Hunde, Katzen, Elche, Rinder, Pferde und vieles mehr erschossen. Das ist doch bei richtiger Ausführung eher humaner als eine riesen Veranstaltung beim hier oft stundenlang entfernten Tierarzt zu machen. Sollte nicht Humanität an oberster Stelle stehen und nicht die Ideologie?
Viel weniger verstehe ich, warum Hunde mehr Recht am Leben haben als zum Beispiel sanft dreinblickende Rinder, die nie jemanden etwas zuleide getan haben. Stattdessen werden etliche von ihnen geschlachtet um dann als Hundefutter zu dienen.
Das sieht mir persönlich ja sehr nach Rassismus auf tierischem Niveau aus. :piggy:
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Re: Aussortierte, vor dem Tod gerette Schlittenhunde in Lapp

Beitragvon carola1 » 4. Juni 2017 20:48

Hallo,
also es werden natürlich nicht alle Hunde, die eine nächste Saison nicht mehr laufen können, entsorgt. Die kleineren Veranstalter, ich sage mal bis ca. 80 Hunde, kümmern sich schon. Bei diesen privaten Unternehmern kann man auch ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen, Touren buchen. Bei Diesen kann man in der Regel auch wohnen, also einen kompletten Urlaub buchen. Man ist dann in den Tagesablauf integriert und sieht wie alles abläuft. Diese Unternehmer sind verantwortungsvoll und auch die alten Hunde werden weiter versorgt. Alles gut. Wer also mal eine Schlittenhundetour machen möchte, sollte auf jeden Fall die privaten Unternehmer unterstützen.
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Re: Aussortierte, vor dem Tod gerette Schlittenhunde in Lapp

Beitragvon Forelle » 15. Juni 2017 13:39

Hallo Carola,
wo genau ist das. Hätte interesse an einem Hund. Bin aber wieder zurück aus schweden. Würde mich freuen, wenn euer
Projekt von Dauer ist. Wahrscheinlich komme ich dieses Jahr nicht mehr nach Schweden, könnte euch aber bei der nächsten
Tour mit einplanen. Evtl könnte es auch dieses Jahr noch klappen, das hängt davon ab , ob mein Eigentum in schweden
erfolgreich versteigert wird.
Gruß und viel Erfolg
Über eine Info würde ich mich freuen.
Hans
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Re: Aussortierte, vor dem Tod gerette Schlittenhunde in Lapp

Beitragvon gundhar » 16. Juni 2017 17:06

carola1 hat geschrieben:....
Hier lernte ich jemanden kennen, der versucht, nach jeder Saison, möglichst viele der "aussortierten" Huskys zu retten. Aussortiert bedeutet: Hunde, die acht bis zehn Jahre alt sind und die nächste Saison nicht mehr laufen können, werden erschossen.
...
Hierbei handelt es sich um kleinere,"private" Anbieter, die ihre Hunde gut behandeln. Ok, so weit, so schlecht. Mein Bekannter konnte nun sechs Hunde vor dem sicheren Tod retten. Einen konnte er erst vermitteln.
...


Das Geschäftsmodell wie beschrieben ist nicht neu! :twisted:

Eine schöne herzrührende Geschichte über "aussortierte Huskies" alternativ Hunde aus "Tötungsstationen" in "Irgendwo". Darüber werden dann die ersten Huskys aus Tierheimen verkauft. Wenn der Laden dann richtig brummt und der Nachschub schwieriger wird, kann man genügend Hunde aus den östlichen Nachbarländern von irgendwelchen Vermehrern dazukaufen.
Die Gewinnspanne ist enorm hoch, außerdem werden viele der Tiere nicht verkauft sondern über einen "Betreuungsvertrag" (üblicherweise ca. 300-400€) abgegeben. Das hat den Vorteil daß man den Hund nach 3 Jahren wieder zurückfordern kann und an den nächsten Kunden verkaufen.

Ja das klingt schlimm, ist es auch!!! Wer mehr erfahren will kann ja mal: https://mapofhope.de/taskforce/ard-betr ... tz-hunden/ oder googeln "Tierschutz Betrug"

Ich kenne einige Leute in Lappland die Huskys haben. Die Hunde sind für die Besitzer normale Haustiere oder Familienmitglieder und werden nicht gleich erschossen wenn sie älter werden. Sie bleiben weiterhin in ihrer Gruppe und werden mit durchgefüttert.
Anders als bei manchen "Tierfreunden" in Deutschland werden die Hunde bei schweren Erkrankungen wie Wirbelsäule oder Hüfte eingeschläfert anstatt sie mit viel Aufwand noch ein Jahr länger zu quälen.
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Re: Aussortierte, vor dem Tod gerette Schlittenhunde in Lapp

Beitragvon Ayla » 17. Juni 2017 19:44

Man kann auch wirklich alles schlecht reden :thumbsdown:

Kein Wunder, dass sich immer weniger Menschen engagieren, wenn sie dafür solche Kommentare über sich ergehen lassen müssen. :twisted:

Wirklich schade :oops:
Auch die längste Reise beginnt mit einem einfachen Schritt
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Re: Aussortierte, vor dem Tod gerette Schlittenhunde in Lapp

Beitragvon gundhar » 18. Juni 2017 14:18

Ja es ist nicht schön. Hier in der Gegend gibt es auch eine Fau die mit dem gleichen Geschäftsmodell arbeitet. Sie hat mittlerweile von der Behörde ein Verbot Tiere zu halten. Sie findet jetzt immer wieder gutgläubige Menschen die dann angeben es wären ihre Tiere und die Frau XXX paßt nur im Moment auf diese auf. :twisted:

... und noch etwas: im ersten Beitrag ist von Hunden mit 8 bis 10 Jahren die Rede. Die Lebenserwartung bei Huskys liegt bei 10 bis 12 Jahren. Wenn sie zeitlebens "belastet wurden" eher weniger. Willst Du so einen Hund der jahrelang durch die lappländischen Wälder gerannt ist nun aus seinem Rudel herausreißen, nach Deutschland karren wo er in einer Großstadtwohnung sein Dasein fristen soll, mit bestenfalls täglichem 2 Stunden Spaziergang und Stöckchenwerfen ? Einen Husky in Deutschland zu halten ist ohnehin grenzwertig weil kaum jemand die Bedürfnisse dieser Hunde erfüllen kann. Deshalb sind die deutschen Tierheime schon voll mit Huskys.

Einen alten Hund aus seiner Heimat und seinem Rudel und seiner gewohnten Umgebung entführen? Das würde ich so einem Hund niemals antun!!
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Re: Aussortierte, vor dem Tod gerette Schlittenhunde in Lapp

Beitragvon Yasi » 18. Juni 2017 16:05

Es gibt ein schweizer der in Kiruna solche Hunde rettet und vermittelt für ein Umkostenbeitrag. Und leider JA, es gibt solche die Tiere trächtig sind, oder zu alte für rennen, abschieben/töten. Es sind meistens ältere Hund manchmal auch solche die nicht für den schlitten geeignet sind. Er hat selten jungtiere.
Es gibt auf beide seiten weisse wie schwarze schafe.


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Re: Aussortierte, vor dem Tod gerette Schlittenhunde in Lapp

Beitragvon calle » 19. Juni 2017 22:24

Vielleicht muss man einem Schweden wie mich dieses Thema mit der Hunderettung aus Schweden einmal näher erklären.
1. Frage:
Ich dachte in Deutschland wären die Tierheime überfüllt, warum kümmert man sich nicht endlich mal um diese armen Kreaturen? In Schweden findet man durch verschiedene Massnahemen fast keine !! Hunde in Tierheimen.
2. Frage:
Ist es aus humanitärer Sicht wirklich besser, ein altes Tier, welches vielleicht noch zwei Jahre zu leben hat, noch einmal aus seinem sozialen Umfeld herauszureissen? Es ist schon ein ziemlich heftiger Eingriff, wenn man nach Gutdünken die Welpen einer Hundemutter wegnimmt, um sie in ein neues Zuhause zu verkaufen, Jede normal veranlagte Hündin und jeder Welpe trauert tagelang, bis sie sich notgedrungen in ihr Schicksal fügen. Das wäre wie Babys bei Menschen verkaufen. Und nun zerreisst man das soziale Umfeld dieses Tieres noch einmal mutwillig?
Ein Hund hat sich genauso sein soziales Umfeld aufgebaut wie Menschen es auch machen. In acht bis zehn Tierjahren entstehen Freundschaften und bilden sich Gewohnheiten. Das wird alles zerstört, wenn man ein Tier meint aus seinem alten Umfeld "retten" zu müssen.
Für mich persönlich als freiheitsliebender Menschen wäre es ein Graus, diese Freiheit und meine liebgewordenen Gewohnheiten anhand "gutmeinenden" Mitmenschen einbüssen zu müssen. Kann es einem an Arbeit gewohnten und in seinem Rudel lebenden Hund nicht ebenso gehen, wenn er nicht mehr in skandinavischen Wäldern herumrennen darf??
Stattdessen soll der Hund alles liebgewordene gegen ein völlig anders strukturiertes Leben tauschen. Ob dieses dann wirklich besser ist, ist ja auch noch offen. Und alles nur, um ein paar Tage bis wenige Jahre, womöglich noch mit Heimweh und Athrose weiter zu leben? Und sterben wird er dann trotzdem!
Ein Tod vor Ort in Schweden dauert nur einen Bruchteil einer Sekunde und wird dem Tier kaum bewusst werden.

Es gäbe hierzu viele Denkansätze doch im Vordergrund steht für mich das unglückliche Leben deutscher Tierheimhunde, die bis heute vergeblich auf Hilfe hoffen, weil es überall auf der Welt wichtigere Hunde zu retten gilt als gerade sie.
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Re: Aussortierte, vor dem Tod gerette Schlittenhunde in Lapp

Beitragvon Ayla » 20. Juni 2017 07:18

calle hat geschrieben:1. Frage:
Ich dachte in Deutschland wären die Tierheime überfüllt, warum kümmert man sich nicht endlich mal um diese armen Kreaturen? In Schweden findet man durch verschiedene Massnahemen fast keine !! Hunde in Tierheimen.


Da es in Schweden meines Wissens so gut wie keine Tierheime für Hunde gibt, erübrigt sich die erste
Phrase.
Durch ‚verschiedene Maßnahmen’ soll ja wohl heißen, dass wenn sie nicht mehr gebraucht werden, dem
Menschen in welcher Art auch immer nicht mehr dienen oder ihn erfreuen können, einfach entsorgt
werden. Da bekommt man doch einen tiefen Einblick in die ‚menschliche’ Einstellung so mancher ‚Naturliebhaber’.

Die deutschen Tierheime sind aus zwei Gründen überfüllt:
Zum einen gibt es auch in Deutschland Menschen die meinen, sich gesunde Tiere einfach vom Hals schaffen zu müssen, weil sie ihnen lästig geworden sind. Die Tötung gesunder Haustiere ist in Deutschland gesetzlich untersagt. Auch auf schlechter Tierhaltung oder Tierquälerei wird zumindest in Maßen geachtet. Diese Tiere werden dann eingezogen und landen im Tierheim. In Zeiten der
Wegwerfgesellschaft nimmt diese Haltung leider immer mehr zu.
Des Weiteren unterstützen deutsche Tierheime in erheblichem Maße den ausländischen Tierschutz, um die Tiere vor den ‚humanitären Maßnahmen’ zu schützen, die in diversen Ländern vorherrschen.
Nach einigen hier getätigten Aussagen ist hierfür anscheinend noch Potential in weiteren Ländern vorhanden.

calle hat geschrieben: 2. Frage:
Ist es aus humanitärer Sicht wirklich besser, ein altes Tier, welches vielleicht noch zwei Jahre zu leben hat, noch einmal aus seinem sozialen Umfeld herauszureissen?
Ein Hund hat sich genauso sein soziales Umfeld aufgebaut wie Menschen es auch machen. In acht bis zehn Tierjahren entstehen Freundschaften und bilden sich Gewohnheiten. Das wird alles zerstört, wenn man ein Tier meint aus seinem alten Umfeld "retten" zu müssen.
Für mich persönlich als freiheitsliebender Menschen wäre es ein Graus, diese Freiheit und meine liebgewordenen Gewohnheiten anhand "gutmeinenden" Mitmenschen einbüssen zu müssen. Kann es einem an Arbeit gewohnten und in seinem Rudel lebenden Hund nicht ebenso gehen, wenn er nicht mehr in skandinavischen Wäldern herumrennen darf??
Stattdessen soll der Hund alles liebgewordene gegen ein völlig anders strukturiertes Leben tauschen. Ob dieses dann wirklich besser ist, ist ja auch noch offen. Und alles nur, um ein paar Tage bis wenige Jahre, womöglich noch mit Heimweh und Athrose weiter zu leben? Und sterben wird er dann trotzdem!
Ein Tod vor Ort in Schweden dauert nur einen Bruchteil einer Sekunde und wird dem Tier kaum bewusst werden.
Es ist schon ein ziemlich heftiger Eingriff, wenn man nach Gutdünken die Welpen einer Hundemutter wegnimmt, um sie in ein neues Zuhause zu verkaufen, Jede normal veranlagte Hündin und jeder Welpe trauert tagelang, bis sie sich notgedrungen in ihr Schicksal fügen. Das wäre wie Babys bei Menschen verkaufen. Und nun zerreisst man das soziale Umfeld dieses Tieres noch einmal mutwillig?


Kein Tier in freier Natur kümmert sich ein Leben lang um seine Nachkommenschaft. Sobald diese für sich selber sorgen kann, muss sie die Familie verlassen. Dies ist ein kleiner Unterschied zwischen Mensch und Tier.

calle hat geschrieben: Ein Hund hat sich genauso sein soziales Umfeld aufgebaut wie Menschen es auch machen. In acht bis zehn Tierjahren entstehen Freundschaften und bilden sich Gewohnheiten. Das wird alles zerstört, wenn man ein Tier meint aus seinem alten Umfeld "retten" zu müssen.
Für mich persönlich als freiheitsliebender Menschen wäre es ein Graus, diese Freiheit und meine liebgewordenen Gewohnheiten anhand "gutmeinenden" Mitmenschen einbüssen zu müssen. Kann es einem an Arbeit gewohnten und in seinem Rudel lebenden Hund nicht ebenso gehen, wenn er nicht mehr in skandinavischen Wäldern herumrennen darf??
Stattdessen soll der Hund alles liebgewordene gegen ein völlig anders strukturiertes Leben tauschen. Ob dieses dann wirklich besser ist, ist ja auch noch offen. Und alles nur, um ein paar Tage bis wenige Jahre, womöglich noch mit Heimweh und Athrose weiter zu leben? Und sterben wird er dann trotzdem!
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Das ist schon starker Tobak. Jedes Lebewesen hat einen instinktiven, unabdingbaren Lebenswillen, und ein gottgegebenes Recht zu leben. Die Ansicht einiger Menschen, dies je nach ihren aktuellen Lebensumständen zu missachten lässt schon tief blicken.
Wenn ein Mensch in Rente geht, krank wird oder in ein Altersheim muss, stellt sich diese Frage ja auch nicht, oder inzwischen vielleicht doch? :oops:
Wenn ein Tier in der freien Natur aus dem Rudel gejagt wird, legt es sich dann zum sterben hin, weil sein gewohntes Umfeld nicht mehr vorhanden ist? Nein, es sucht sich ein neues Rudel und passt sich den neuen Umständen an.

Im Grundsatz unterscheidet sich der Mensch von allen anderen Lebewesen dadurch, dass er mitfühlend und hilfsbereit ist. Leider sind diese Eigenschaften inzwischen bei sehr Vielen durch Egoismus, Respektlosigkeit (auch und vor allen Dingen der Natur gegenüber) und reines Profitdenken ersetzt worden. Ich wünsche mir aus ganzem Herzen, dass sich diese Entwicklung wieder umkehren wird.
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Re: Aussortierte, vor dem Tod gerette Schlittenhunde in Lapp

Beitragvon siltal » 20. Juni 2017 08:48

Hallo,

Calle zeigt nur den in Schweden vorherrschenden Konsens in dieser Frage auf. Schweden ist hier weit mehr "Wegwerfgesellschaft" als wir es in D gerne sehen würden. Es ist halt nicht verboten nicht mehr "funktionierende" Tiere zu "entleben". Da ist die schwedische Gesellschaft sehr pragmatisch und weit mehr USA orientiert als wir glauben.

Schweden verkauft ja auch gerade 8 neue Kampfflugzeuge Typ JAS Gripen (Saab) an den afrikanischen Staat Botswana. Geschäft geht vor Moral, auch in Schweden.


Schöne Grüsse
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Re: Aussortierte, vor dem Tod gerette Schlittenhunde in Lapp

Beitragvon Ayla » 20. Juni 2017 08:59

Ja, leider ist das wohl so. :cry:

Aber die Quittung dafür wird nicht auf sich warten lassen. :twisted:

Ich wünsche allen 'Andersdenkenden' eine schöne Restwoche und einen wunderschönen Midsommardag. :wink:

Mit herzlichen Grüßen

Ayla
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