Durch Sarek- und Stora-Sjöfallet Nationalpark 2015 Teil 2

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Durch Sarek- und Stora-Sjöfallet Nationalpark 2015 Teil 2

Beitragvon Erny » 25. November 2017 11:59

22. August

Bin gegen 5:30 Uhr wach geworden. Dichte Nase, dicke Augen. Hab mir dann erst einmal JHP unter die Nase geschmiert, und habe mich noch einmal umgedreht. Gegen 8 Uhr wieder wach geworden und raus geschaut. Draußen war wieder blauer Himmel, keine einzige Wolke am Himmel. Mich langsam aufgerafft, Wasser geholt, Essen und Tee gekocht, und in aller Ruhe Frühstück gegessen. Dann noch eine Runde mit der Kamera gedreht.

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Gegen halb elf habe ich dann, unter der prallen Lapplandsonne, angefangen zu packen.

Gegen halb 12 Uhr dann losgekommen. Aber nach einer Stunde habe ich schon wieder eine Pause eingelegt, als ich ein paar Birken sah, die einen schönen Schatten warfen. Dort suchte ich erst einmal Schutz gegen die Sonne.

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Gegen zwei Uhr machte ich mich dann endgültig auf den Weg.

Das Gelände war im Großen und Ganzen ganz angenehm. Es lagen war überall Steine herum, aber doch nicht in solchen Mengen, dass man wieder auf ihnen tänzeln musste.

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Ab und zu musste ich über Moränen steigen.

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Zweimal kam ich an einer Stelle, die wohl mal doch sehr intensiv mit Steinen bedeckt gewesen war, aber schon vor einiger Zeit musste die jemand mit einem großen Schieber beiseite auf einen Haufen zusammengeschoben haben, sodass ich hier ganz gemütlich, an den Steinhaufen vorbei, längs spazieren konnte.

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Und langsam näherte ich mich dann bewaldeten Gegenden, unterhalb des Tjågåsj.

Ohne Weg wurde es hier dann wieder lustig. Es gab eigentlich immer irgendeinen Baumast, an dem der Rucksack hängen blieb, während man versuchte, mit den Stiefeln am Boden festen Tritt zu finden. Bis hier war ich an diesem Tag so ziemlich von den Mücken verschont geblieben. Aber hier im Wald wiesen sie doch wieder in Massen darauf hin, dass sie mich als willkommenen Blutspender ansahen.

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Das war doch ziemlich anstrengend, ging auf die Knochen und hielt sehr auf.

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Am Rissajaure ging ich südlich vorbei, ...

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... bog nach ihm aber scharf nach Norden hüpfte mehr als ich ging, über eine sumpfige Gegend, in der in deren Mitte ichnoch ein kleiner Bach überqueren musste, um dann an der schmalen Stelle nördlich der beidenkleinen Seen, die auf der Karte hintereinander eingezeichnet sind, und südlich des einzelnen Sees, durchzuwandern, da der Weg einfach geradeaus sehr undurchdringbar schien.

Ab und zu stieß ich dann auch auf einen alten Indianerpfad, dem ich dann auch, so lange er zu sehen war, folgte.

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Am Abfluss des Pietsaure baute ich dann, froh einen Platz zu finden, der weder sumpfig noch voller Bäume war, mein Zelt auf.

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23. August

Ich bin kurz nach sieben Uhr wach geworden. Bin dann bald auch aufgestanden, Wasser geholt, in aller Ruhe Frühstück und Tee gekocht, und gegessen, bzw. getrunken. Gegen halb neun war ich damit fertig und genoss den Ausblick über den Fluss und über den See. Eigentlich wäre es gut gewesen, jetzt schon alles gepackt zu haben und loszugehen, um noch eines zu schaffen, bevor die Sonne wieder unbarmherzig vom Himmel brennen würde.

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Letztendlich kam ich aber doch erst gegen halb elf los. Die erste Zeit konnte ich noch einem alten Indianerpfad folgen, der über eine tolle Ebene verlief, verlor ihn ab und zu, fand ich dann aber doch des Öfteren wieder, bis er dann irgendwann doch endgültig verschwand.

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Dann ging es wieder über Stock und Stein, bis vor mir eine Sumpffläche auftauchte. Diesem Sumpf wich ich über das Seeufer aus, wo ich, direkt am Wasser, über Steine weiter ging, bis dieser Steinstrand ganz verschwand.

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Ich kletterte die Uferböschung hoch, und ging direkt am Rand des Sumpfes weiter, wo eine etwas festerer Rand war, mit einigen kleinen Birken darauf. Eine relativ wasserundurchlässige Schicht, die es verhinderte, dass die Sumpffläche über einen Abfluss in den See austrocknete.

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Hinter dem Sumpf kam dann eine Fläche mit Moossträuchern, und danach ging es in einem Wald weiter, wo ich über Blocks geklettert musste und unter Ästen durchkriechen, bis ich dann auf einmal in einem richtigen schönen Birkenwald stand, der herrlich Schatten warf, und in dem der Boden schön mit Moos bewachsen war, ohne das störende Steine sich dort befanden.

Außerdem fand ich dort eine Heimstätte, die allerdings sicher schon bessere Zeiten erlebt hatte. Aber der Platz, auf dem sie stand, war immer noch fantastisch. Ein Vorplatz mit ebenem Moos, und einem fantastischen Ausblick über den Pietsaure.

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In dem Birkenwald legte ich mich erst einmal in den Schatten und hielt Siesta.

Dann machte ich eine gemütliche Runde, um zu fotografieren.

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Das war wirklich eine tolle Ecke hier. Erst gegen 16:00 Uhr ging ich dann weiter. Der folgende Weg war zuerst sehr angenehm zu gehen. Aber bald ging die Tortur wieder los, mit dem dichten Wald. Nur wieder Bäume und Gebüsch, durch die man sich durchkämpfen musste, Blocks, über die man klettern musste, und Birken, deren Äste immer wieder versuchten meinen Rucksack festzuhalten, und unter die man sich durchschlängeln musste. Der einzige Vorteil im Wald war, dass man im Schatten ging; die Sonne brannte wenigstens einem nicht so stark auf das Haupt.

Eigentlich wollte ich noch bis zu dem großen Berg kommen, der am Ende des Pietsaure auf meiner Seite noch kommt, aber das sollte ich nicht mehr schaffen. Somit war es auch zweifelhaft, ob ich, wie geplant, morgen schon in Saltoluokta eintreffen würde. Aber ein Tag Reserve hatte ich sowieso als Sicherheit eingeplant.

Auf einer Moräne, die neben einem Bach längs lief, schlug ich, neben einem alten Indianerpfad (oder war es eher ein Elchpfad) dann mein Zelt auf.

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24. August

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Ich bin gegen 7 Uhr wach geworden. Wieder war der Himmel absolut blau.

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Gekocht wurde heute direkt am Fluss.

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Leider führte der alte Indianerpfad nicht in die Richtung, die ich gehen wollte. Also mache ich mich so gegen 10 Uhr, nachdem alles gepackt war, auf den Weg, quer durch den Wald. Über Blocks und unter Ästen durch.

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Angenehm war, dass ich im Schatten der Birkenblätter ging. Unangenehm war, dass die Nachtfeuchtigkeit, die sich auf dem Moos, dem Gebüsch und den Blättern ausgebreitet hatte, jetzt am Tag verdunstete. Es umgab mich eine richtig schwüle Luftfeuchtigkeit.

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Endlich kam ich wieder auf einen alten Indianerpfad, der in meine Richtung lief. So wurde das Wandern zumindest angenehmer (rechts im Foto zu sehen).

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Manchmal führte der Indianerpfad mich fast bis an den See heran.

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Als ich mich langsam dem See-Ende näherte und auf der anderen Seite schon die dort liegende Samensiedlung (auf dem Foto direkt hinter der Birke, am gegenüberliegenden Ufer) zu sehen war, lichtete sich auch langsam der Wald, und das Gehen wurde besser. Allerdings war ich damit auch der Sonne wieder ausgesetzt. Als ich dann drei einsame Birken vorfand, die auf einer schönen Wiese standen, machte ich es mir dort erst einmal in ihren Schatten bequem und hielt wieder eine Siesta ab, bis ich gegen 15:00 Uhr dann weiterging.

Ein wichtiger Vorfall passierte dann noch um exakt 15:41 Uhr. In dem Moment schob sich das erste Mal seit vielen Tagen, eine Wolke vor die Sonne. Es war nur eine kleine Wolke, und ihr Schatten brachte nur kurz eine Erleichterung. Aber ich habe es doch dankend zur Kenntnis genommen.

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Dann war das Ostende des Pietsaure erreicht. Von den dortigen „sandy-beaches“ aus, noch einmal ein Blick zurück.

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Direkt vor der Samensiedlung gab es eine sogenannte „Ziehbrücke“. Was für ein Luxus.

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Danach ging es durch die kleine Samensiedlung und dann das letzte Mal für dieses Jahr bergauf, um durch den Pass, zwischen dem Lulep Gierkav und dem Tjeburisvárásj zu kommen.

Dort oben hatte ich dann einen wahnsinnig tollen Ausblick auf den See Langas, an dem die Fjällstation Saltoluokta liegt.


Hier ein Blick in Richtung Nordwest.

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Und dann einen Blick nach Nordost. Wer gute Augen hat, kann schon den Bootsanleger von Saltoluokta sehen.

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Für Leute, die nicht so gute Augen haben, hier mal der Bootsanleger durch das Tele.

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Dann machte ich mich an den Abstieg.

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Noch mal einen Blick nach Nordwesten.

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Dann war es vorbei mit der tollen Aussicht. Langsam näherte ich mich dem Wald, in dem, wenn auch erst einmal sehr vorsichtig, der Herbst Einzug hielt.

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Ich war spät dran, da ich mich oben viel zu lange an der Aussicht sattgesehen hatte, sodass ich noch einmal mein Zelt aufschlug, nachdem ich mich ordentlich mit Mückenschutz eingeschmiert hatte. Hier im Wald hatten alle Mücken, die ich an diesem Tag bis jetzt vermisst hatte, sich versammelt, um eine ordentliche Abschiedsparty mit mir zu feiern.

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25. August

Das letzte Mal gab es Wasser aus dem Bach für das Frühstück und für den Tee. Dann machte ich mich auf den Weg,

Bald waren es nur noch:

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Und dann war ich da. Das Haupthaus.

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Das Servicehaus mit Selbstversorgerküche, Sauna, Dusche, Trockenraum und Toilette.

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Gamlastation

Dort wo der Mann mit der blauen Schirmmütze sitzt, ging es zu dem Zimmer, wo auch mein Bett stand.

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Noch einige Bilder von Saltoluokta.

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27. August

Abschied nehmen.

Pünktlich zum Urlaubsende zeigte sich das Wetter dann von der schlechten Seite. Die Wolken waren dunkel und gingen fast bis zur Wasseroberfläche. Aber es regnete immer noch nicht.

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Mit dem Boot ging es über den See zur Bushaltestelle, wo dann auch bald der Bus kam, und der Busfahrer uns mitteilte, er könne uns nicht mitnehmen. Ein anderer Bus sei aber zu uns unterwegs.

Der kam dann auch – nach zwei Stunden – und so ging es nach Gallivare. Mein Zug sollte erst am nächsten Tag fahren, sodass ich mir wenig Sorgen machte, aber andere schauten doch ziemlich nervös auf die Uhr. Aber auch deren Sorgen waren unbegründet, denn der Bus kam vor dem Zug in Gallivare an.

Ich dagegen machte mich auf dem Weg zum Gallivare Campingplatz …

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… um mich dort im Vandrahem niederzulassen.

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Dann machte ich mich noch auf dem Weg, um das einzukaufen, weswegen ich überhaupt in den Norden gefahren bin.

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Die Wanderung habe ich ja eigentlich nur gemacht, da zwischen dem Ankommen und der Abfahrt des Zuges nun einmal 2 1/2 Wochen Zwischenzeit war. Mit irgendetwas musste ich mich in der Zeit beschäftigen. 2 1/2 Wochen in Gallivare nur auf den Zug warten, wäre ja auch langweilig gewesen.

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Am nächsten Tag ging es dann zum Bahnhof, und es passierte, womit ich schon gar nicht mehr dieses Jahr gerechnet hatte. Zum allerersten Mal, während meiner diesjährigen Wanderung, ging ich voll aufgerödelt, mit Regenjacke, Regenhose und Rucksackregenschutz los. Es goss in Strömen.

Am Bahnhof machte ich es mir dann bequem, bis der Zug kam.

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Dann ging es zurück nach Lübeck

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Fazit der Wanderung:

Lieber kalt und windig, solange es nicht in Strömen regnet, als nur blauen Himmel und eine Sonne, die unbarmherzig einem auf den Kopf scheint.

Teilweise hätte ich auf die Geröllhalden auf der zweiten Hälfte der Wanderung, und das durchdrängeln durch dichten Wald, verzichten können.

Aber es war eine schöne Wanderung, und wenn ich an die Augenblicke denke, in denen ich, von erhöhtem Gelände aus, auf die Berge gesehen hatte, bekomme ich schon wieder Fernweh.

Wobei ich aber nicht wieder, nur weil es das vielleicht wieder im Sonderangebot geben wird, das große „all inklusive“ Angebot buchen werde, sondern doch etwas differenzieren. Mücken satt, und Sonne bis zum Abwinken, ist doch nicht so das Wahre. Da werde ich nächstes Mal sehen, ob es nicht etwas kleinere Pakete dafür geben wird.
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Re: Durch Sarek- und Stora-Sjöfallet Nationalpark 2015 Teil

Beitragvon Helma » 25. November 2017 16:37

Toll, nur toll :flagge3:
Bei diesen Bildern hält man die Luft an!

Es muss doch ein Schock sein, wieder zurück in die "Zivilisation" zu kommen.
Wandert man da nicht zwischen zwei Welten?
Danke für die tolle Fortsetzung deines Reiseberichts!
LG/Helma
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Re: Durch Sarek- und Stora-Sjöfallet Nationalpark 2015 Teil

Beitragvon Erny » 26. November 2017 11:23

Tja, das erste Mal in der Fußgängerzone, nach so einer Wanderung, ist immer etwas gewöhnungsbedürftig. So viele Menschen auf einen Haufen, da hat man immer Angst, mit denen zusammenzustoßen.

Wobei, so ein oder zwei Tage in Saltoluokta und Gällivare, oder in Abisko, oder, wie 2011 und 2012 in Storlien, schaffen doch einen kleinen Übergang, sodass der Sprung nicht ganz so extrem ist.
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Re: Durch Sarek- und Stora-Sjöfallet Nationalpark 2015 Teil

Beitragvon Bessy » 7. Dezember 2017 17:41

Hej Erny, :wink:

Nun habe ich auch den 2. Teil deiner Wanderung noch einmal in Ruhe und mit viel Muße gelesen. wie immer mit Lust und Freude und bin begeistert über die schönen Fotos und deine Erzählung.

Wir haben früher morgens unser Müsli mit Trockenmilch und Wasser gegessen, dazu Knäcke mit Käse. Zwischendurch in kleine Tütchen eingeschweißte Leckerli mit Trockenobst, Schokolade und Nüsse. Später dann Trockenfutter von Outdoor. Alles wurde abgewogen was man mitnahm, der Rucksack hatte nie mehr als um 15 kg. Wir waren ja auch nur 1 Woche unterwegs. Abfall wurde immer mitgenommen nach Hause.

Saltoluokta ist ja ein richtig kleines Dorf, sieht gut und urig aus. Wir sollten einmal in Kebnekaise, weil es übervoll war, nach 22 Uhr im Vorraum der Dusche schlafen. :thumbsdown: Was mag da wohl für eine Feuchtigkeit gewesen sein. Später konnten wir dann doch auf einem Matratzenlager im Leseraum schlafen. Aber die Luft war dort nicht besser.

Laß uns nicht zu lange auf deinen Bericht von diesem Jahr warten. Was hast du 2018 geplant? :schlitten4:

Wünsche dir ein frohes Weihnachtsfest och har det bra

Många hälsningar

Bessy :rose:
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Re: Durch Sarek- und Stora-Sjöfallet Nationalpark 2015 Teil

Beitragvon Erny » 8. Dezember 2017 13:18

Der Bericht von 2017 wird wohl noch etwas dauern. Der muss auch erst einmal geschrieben werden und dabei hakt es etwas.

Auch wenn ich es im Nachhinein auch ganz nett fand, gehört die Wanderung 2017 eher zu denen, die etwas daneben gegangen sind. Das wirkt sich auch auf den Bericht aus.

Das Wetter war einfach durchgehend so mies, dass ich von der Tour, die ich machen wollte, abgewichen bin. Es war geplant gewesen, von Abisko durch das Lappenporten, und mich dann nach Süden durch das Gebirge zu schlagen. Laut Karte gibt es teilweise einen markierten, teilweise einen unmarkierten Weg, an der Schutzhütte Mårmastugan vorbei, und dann südlich der Vistasstugan wollte ich wieder auftauchen, um zu sehen, ob ich noch bis Saltoluokta komme, oder in Nikkaluokta Schluss machen muss.

Bei dem miesen Wetter bin ich dann aber hinter dem Lappenporten nach Westen, zum Alesjaure gewandert, und von dort dann den Kungsleden nach Süden - fast immer im Regen, mit mal mehr, mal weniger Regen.

Nächstes Jahr muss man sehen.

Eine Idee ist, bis zur Station Riksgränsen zu fahren und dann auf dem Nordkalottleden längs, ob bis Ritsem und dann mit dem Bus nach Saltoluokta (sie ist nun mal mein Lieblingsendpunkt einer Wanderung) oder in einem großen Kreis und dann in Abisko Schluss machen, muss man sehen.

Eine andere Idee wäre, in Ritsem anfangen und sich dann, gleich südlich vom Akka, nach Osten zu schlagen, durch den Stora Sjöfallet Nationalpark - nördlich vom Sarek, und somit nördlicher als hier in dem Bericht geschrieben wurde, und dann wieder in Saltoluokta Schluss machen. Laut Karte müsste das Geländer relativ angenehm sein, Am See Stuodakjávrre vorbei,und wenn Zeit ist, einen Tag Pause machen und auf den "Stuor Átjek" oder den "Unna Àtjek" klettern (wenn das Wetter entsprechend ist). Die Aussicht von den Gipfeln muss jeweils gigantisch sein, und wenn man von Westen aus hoch kraxelt, dürfte es nur anstrengend, aber ohne Probleme gehen. Oder auf den Hállji (den dann von Norden angehen).

Oder von Ritsem einen Tag auf dem Padjelantaleden (bis zur Kisurisstugan) und dann quer Beet. Es geht von der Kisurisstugan ein unmarkierter Weg nach Süden, mit einem leichten Tatsch nach Westen, quer über den Njierek (976 m) . Endpunkt wäre dann wohl Kvikkjokk.

Vielleicht geht es auch mal wieder in den Süden. Blåhammaren, Sylarna, Helags.

Ich muss mal sehen. Zeltplätze muss ich ja nicht groß vorher buchen. Habe also noch Zeit.

Glad jul och ha ett trevlig nytt år.
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Re: Durch Sarek- und Stora-Sjöfallet Nationalpark 2015 Teil

Beitragvon Bessy » 8. Dezember 2017 18:26

Hej Erny,

da hast du dir aber was vorgenommen für das nächste Jahr.
Ich habe eine Fjällkarte vom Sarek und habe mir deine Wandervorschläge darauf
angesehen. Alle Achtung, da kommt was auf dich zu.
Die Aussicht vom Stuor Atjek und Unna Atjek muß wirklich einmalig sein, aber einfach
ist die Kletterei nicht.
Der Weg von Ritsem nach Kvikkjokk scheint auch interessant zu sein.
Der Nordkalottvägen ist mal ganz was anderes, das Königspaar ist ihn auch schon
gewandert.

Aber bis zum Sommer sind es ja noch einige Monate.

God jul :tannenbaum: och gott nytt år cheers3 önskar Renate
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Re: Durch Sarek- und Stora-Sjöfallet Nationalpark 2015 Teil

Beitragvon TanteEmilia » 10. Dezember 2017 11:01

Wow, wunderschöne Fotos!


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