Naturfotoreise nach Mittelschweden vom 16.06.-30.06.2018

Naturfotoreise nach Mittelschweden vom 16.06.-30.06.2018

Beitragvon Jörg A. » 9. Januar 2018 20:41

Naturfotoreise nach Mittelschweden vom 16.06. bis 30.06.2018

Nur noch 2 Plätze frei!!!


Die Naturfotoreise führt uns 2018 in die mittelschwedische Provinz Dalarna, genauer gesagt in den nordwestlichen Teil dieser wald-, seenreichen und teils auch hügeligen Landschaft nahe der norwegischen Grenze.

Eigentlich zählt diese Gegend mit den Orten Sälen und Idre zu den bekanntesten Wintersportgebieten Schwedens, aber auch während der Sommermonate hat diese Landschaft sehr viel Interessantes zu bieten. Zum einen ist es die grandiose Natur, die bereits Persönlichkeiten wie Carl von Linné in seinen Bann zog, aber auch die traditionellen Feste, wie beispielsweise das midsommar-Fest, dass an keinem anderen Ort wie in Rättvik am malerischen Siljan-See, so ursprünglich gefeiert wird. Wir erkunden auf unseren Tagestouren u.a. den südlichsten Teil Lapplands, der in Idre, dem südlichsten Dorf dieser bekannten
Landschaft, beginnt. Wir werden mit Sicherheit Rentiere in der Natur beobachten, mit etwas Glück vielleicht auch wildlebende Elche und mit noch mehr Glück Braunbären, die hier ihre größte Populationsdichte innerhalb Schwedens aufweisen. Wir werden Kaffee auf samische Art genießen, midsommar werden wir mit den Einheimischen in Rättvik feiern und zwei Nächte in einer Berghütte verbringen, was einen etwa zweitstündigen Aufstieg in das schwedische Fjäll (Gebirge) mit einschließt.

Der gesamte Reiseablauf wird durch uns (Ramona Heuckendorf & Jörg Asmus) vor Ort organisiert. Wir bereisen diese Gegend seit einigen Jahren regelmäßig, sind mit der Umgebung vertraut und verfügen über hinreichende schwedische Sprachkenntnisse. Mehrere Bekannte aus der Gegend verrieten uns in der Vergangenheit einige Örtlichkeiten, die aus ornithologischer Sicht durchaus als Geheimtipp bezeichnet werden können. Vornehmlich die Vogelwelt dieser Gegend wird das Ziel unserer Aktivitäten vor Ort sein.

Wir haben ab dem 16.06.2018 ein Ferienhaus gemietet. Die individuelle Anreise ist für Sie ab diesem Tag bereits möglich. Das Haus wird bis zum 30.06.2018 durch uns belegt; dies ist dann auch zugleich der späteste Tag Ihrer Abreise. Für die Anreise ist jeder Teilnehmer eigenständig verantwortlich. Gern sind wir bei der Buchung der Fährüberfahrten oder Planung bei einer Fahrt über die Öresundbrücke von Dänemark (Kopenhagen) nach Schweden (Malmö) behilflich.

Vom Anreise- bis zum Abreisetag übernehmen wir auch gern Ihre Verpflegung (Frühstück, Abendbrot, nichtalkoholische Getränke); dies beinhaltet auch das warme Abendessen am 20.06. sowie die Kosten für die beiden Grillabende am 22.06. und 27.06. Das offizielle Reiseprogramm beginnt am 20.06. und endet am 27.06., aber wir sind auch die restlichen 7 Tage gern als Ansprechpartner für Ihre Bedürfnisse vor Ort zur Stelle. Der vorläufige Programmablauf sieht folgendermaßen aus, wobei Änderungen nach den Interessen der Reiseteilnehmer auch jederzeit möglich sind:

20.06.: Erkunden der näheren Umgebung und gegenseitiges Kennenlernen. Zum Abendessen wird „Janssons frestelse“ (Janssons Versuchung) serviert, ein in ganz Schweden bekannter und beliebter Auflauf, der aus Kartoffeln, Zwiebeln, schwedischen Anchovis (Sardellen-Filets) und Sahne hergestellt wird. Lassen Sie sich einfach überraschen! Sofern bereits vor dem 20.06. alle
Reiseteilnehmer vor Ort sind, können wir am Nachmittag gern einen Besuch in einem Elchpark organisieren. Der Besitzer wird uns, neben den Elchen, auch Rentiere und seine Huskys zeigen. Es ist möglich das Elchgehege zu betreten und mit eventuell dann vorhandenen Kälbern Kontakt aufzunehmen.

21.06.: „Översjökölen“ heißt unser Ziel am nächsten Tag, der Geheimtipp eines befreundeten Ornithologen, den ich im Jahr 2015 einmal nach dem besten Beobachtungsplatz für Limikolen (Watvögel) in Dalarna fragte. Nach einem gemütlichen Frühstück fahren wir in Richtung Norden, an die Grenze zur Provinz Härjedalen, biegen auf der Straße, die von Särna nach Sveg führt,
irgendwann nach rechts ab und gelangen schließlich in ein Waldstück, in dem eine Verbindung zur Außenwelt nur noch über den Notruf eines Mobiltelefons möglich ist. Översjökölen ist ein größeres von Wäldern umgebenes Überschwemmungsgebiet, das zahlreichen Wat- und Wasservögeln als Brutrefugium dient. Bruchwasserläufer, Grünschenkel und Waldwasserläufer können hier genauso beobachtet werden wie Flussuferläufer, Kampfläufer und Goldregenpfeifer. Nicht selten sind diese Vogelarten während der Fortpflanzungsperiode mit ihrem Nachwuchs zu entdecken. Das Gleiche gilt auch für Tafelenten, Krickenten, Reiherenten und Pfeifenten. Zu den ständigen Brutvögeln zählen hier auch Singschwäne, die imposanten Ohrentaucher, der Kieferkreuzschnabel und sein enger Verwandter der Fichtenkreuzschnabel. Da es im Översjökölen zu wenig natürliche Deckung gibt, um sich den Vögeln auf wenige Meter nähern zu können, empfiehlt es sich ein Tarnzelt mitzuführen. Als kleine Randbemerkung – im Jahr 2016 fanden wir dort den Kot von Braunbären. Es gibt sie also wirklich in Schweden! Nach diesem ersten Teil unserer Reise werden wir nachmittags einen Fischadlerhorst aufsuchen, der in den vergangenen 3 Jahren immer besetzt war. Der Horst befindet sich auf einer kleinen Insel in einem Waldsee, auf dem gelegentlich auch Prachttaucher und verschiedene Entenarten zu beobachten sind. Dort gelang mir 2015 übrigens auch das erste Foto von einem Seidenschwanz. Zum Fotografieren wird dort der Einsatz eines Tarnzeltes zur Pflicht.

22.06.: Es ist Mittsommernacht (midsommar), in Schweden nach Weihnachten das zweitgrößte Fest. Früher glaubte man, die Natur sei in der Mittsommernacht magisch, die Elfen würden tanzen und Trolle stünden hinter den Bäumen. Außerdem hieß es, der Morgentau könne kranke Tiere und Menschen heilen. Deshalb sammelte man etwas Tau in einer Flasche, der dann auch zum Backen benutzt wurde; das Brot und die Brötchen würden davon groß und lecker, so glaubte man. Wir werden uns an diesem Tag nicht von dem Wahrheitsgehalt dieser Geschichten überzeugen können, aber wir fahren zunächst nach Mora, einer kleinen Stadt am Siljan-See. Hier besteht die Möglichkeit den schwedischen Alltag an einem solch wichtigen Tag kennenzulernen und auch
etwas durch die nur vormittags geöffneten Geschäfte zu bummeln. Liebhaber alter amerikanischer Straßenkreuzer werden an diesem Tag sicher auch auf ihre Kosten kommen! Anschließend fahren wir nach Nusnäs, einem kleinen Dorf nicht weit entfernt
von Mora, und besuchen dort die Produktionsstätte eines Souvenirs, dass als „dalahäst“ (Dalapferdchen) weltweit bekannt ist. Man kann dort den Holzschnitzern und Malern über die Schulter schauen und jede einzelne Herstellungsphase der kleinen Holzpferdchen in den traditionellen Gemäuern miterleben. Hier besteht dann auch die Möglichkeit, die „dalahäster“ und auch anderes schwedisches Kunsthandwerk zu erwerben. Am Nachmittag werden wir dann in Rättvik sein, uns dort einige Sehenswürdigkeit anschauen, wie die örtliche Kirche aus dem 13. Jahrhundert und die in unmittelbarer Nähe befindlichen Kirchenhütten und –ställe. Alte Bauwerke sind auch in Rättviks Gammalgård zu bewundern, dem Ort, wo ab 17.30 Uhr die wohl bekannteste midsommar-Feier Schwedens stattfindet. Wir werden an diesem Abend auch miterleben, wie dort der Spielmannszug auf das Festgelände zieht, die Maistange geschmückt und im Anschluss aufgestellt wird und natürlich auch wie die Leute um diese tanzen. Selbstverständlich können auch Sie sich diesem Vergnügen gern anschließen, nur sind manche Tänze in der Tat etwas gewöhnungsbedürftig und werden sicherlich auch Ihnen ein Lächeln abringen. Gegen 22.00 Uhr werden wir wieder an unserer Unterkunft sein, dort grillen und den „fast“ längsten Tag des Jahres in gemütlicher Runde ausklingen lassen. Wir haben in dieser Gegend Schwedens zwar noch nicht das Phänomen der Mitternachtssonne, aber richtig dunkel wird es in dieser Zeit auch dort nicht.

23.06.: An diesem Tag fahren wir zum Fulufjället-Nationalpark. Der Ausgangspunkt unserer nicht sehr anspruchsvollen Wanderung ist die Ortschaft Mörkret. Vom Parkplatz aus durchwandern wir einen kleinen Teil des insgesamt 384,14 km² großen Areals, von dem 230,48 km² reine Wildniszone sind. Uns erwarten eine für den Nationalpark typische kahle Bergregion, urwaldartige Täler, Sümpfe und steile Felswände sowie üppige Matten der Rentierflechte. Zahlreiche seltene Pflanzenarten haben hier ihr Refugium, so kommen hier allein 815 Flechten- und Moosarten vor! 65 Prozent des Nationalparks werden von
Tundra bedeckt; in der subalpinen Heide sind die Zwergbirke, das Wollgras und das Borstgras typisch. Wir werden flechtenreiche Altwälder mit bis zu 500 Jahre alten Kiefern kennenlernen und natürlich den Njupeskär, mit 125 m Höhe Schwedens höchsten Wasserfall. Die Vogelwelt in dieser Gegend kann unter Umständen sehr beeindruckend sein. Bergfinken, Wasseramseln und einige Limikolen können uns während unserer Wanderung begegnen und vielleicht sogar die äußerst zutraulichen Unglückshäher, die wir beim Antreffen mit etwas Glück auch aus der Hand füttern werden. Die Sperbereule ist mitunter in dieser Gegend auf ihrem Ansitz zu sehen, manchmal hört man auch nur ihren charakteristischen Ruf. Erwähnen muss man aber auch die Ringdrossel, die in dieser Landschaftsform als Brutvogel anzutreffen ist. Eventuell zieht aber zu dieser Zeit auch der seltene Gerfalke bereits seinen Nachwuchs in dem Felsmassiv auf; zum einen muss man den Standort des Horstes kennen und dann auch noch eine gute Stelle, von wo aus man den besten Blick auf die Jungvögel erhält. Wir werden uns bemühen beide Orte rechtzeitig für Sie in Erfahrung zu bringen, mit Unterstützung eines befreundeten Biologen, der in diesem beeindruckenden Nationalpark arbeitet. Übrigens gibt es in ganz Dalarna nur ein einziges Brutpaar der größten Falkenart! Am Ausgangspukt unserer Wanderung befindet sich das „Naturum“, das Besucherzentrum des Nationalparks, und ein kleine Gaststätte, in der typisch schwedische Gerichte zu erträglichen Preisen serviert werden. Dort kann man auch im Freien sitzen und insbesondere zur Mittagszeit auf das Eintreffen der Unglückshäher warten, dem Charaktervogel des Nationalparks. Dass wissen auch viele Vogelfotografen und kommen allein wegen dieser Vogelart alljährlich hier hinauf ins Fulufjäll. Auf den Rückweg zu unserer Unterkunft werden wir noch einen kleinen
Abstecher in das Göljån-Tal machen. Hier hat im Jahr 1997 eine große Flutkatastrophe ein heute wertvolles Biotop geschaffen, als Ende August 1997 innerhalb von 24 Stunden bis zu 400 mm Regen niedergingen, die höchste je in Skandinavien gemessene Menge, was zu großen Bergstürzen und Überschwemmungen führte. Die Wassermassen des Flusses Göljån schwollen zu dieser Zeit auf das 500-fache an und durch eine bis zu 6 Meter hohe Flutwelle wurden ca. 10.000 m² Holz entwurzelt.

24.06.: Unser Ziel an diesem Tag ist die flachwellige Landschaft nördlich von Idre. Dort besuchen wir das Nipfjäll als Teil des Gränslandet, das sich aus insgesamt 9 Naturschutzgebieten zusammensetzt und auch Teile Norwegens umfasst. Im Nipfjäll gibt es viele abgestorbene silbergraue Waldkiefern und flechtenbewachsene Fichten. Die Sperbereule und der Dreizehenspecht finden
hier ihre Heimat, die Schneeammer und auch die Moorschneehühner sind hingegen in den etwas kahleren Flächen dieser Landschaft zu finden. Gelegentlich werden hier Mornellregenpfeifer und auch Goldregenpfeifer gesichtet und seit einiger Zeit ist der Mornellregenpfeifer hier auch regelmäßig als Brutvogel vertreten. Im Jahr 2016 glücke uns dort die Beobachtung eines
Paares Mornellregenpfeifer mit 3 erst wenige Tage alten Küken. Ein einmaliges Erlebnis, dass uns die Gefühle des schwedischen Schriftstellers Bengt Berg sehr gut nachempfinden ließen, der dieser Vogelart vor rund einhundert Jahren ein eigenes Buch widmete. Wir werden auf dem Weg in das Nipfjäll kurz an einem Ort halten, der eine bemerkenswerte optische Täuschung für uns bereithält und am Ende des Fahrweges gelangen wir zu einem Parkplatz in einer Höhe von 985 m ü. NN. Von hier aus haben Sie Gelegenheit auf einem Sommerwanderweg die Spitze des höchsten Berges dieser Gegend zu erwandern, die in 1.191 m ü. NN liegt. Von dort haben sie einen sehr schönen Überblick über die weitläufige Landschaft. Sofern wir bis dahin noch keine Rentiere entdeckt haben – hier wird es uns mit Sicherheit gelingen, denn in dieser Gegend befindet sich das Sommerweideland der halbwilden Rentiere. Auf unserem Rückweg werden wir noch einen kleinen Abstecher nach Storsätern machen, wo in einem kleinen Hofladen traditionelle samische Essenskultur angeboten wird, echtes Samenhandwerk und natürlich Rentierfelle. Wir werden dort die Gelegenheit nutzen und eine Tasse Kaffee auf samische Art genießen. Keine Angst! Es ist nichts wovor man sich ekeln muss, versprochen! Wir laden Sie dazu ein!

25.06.: An diesem Tag begeben wir uns wieder in das Fulufjäll. Wir werden am Vormittag dort eintreffen, uns bis zur Mittagszeit die Zeit vertreiben, noch einmal stärken und dann geht es auf zu einer etwa zweistündigen Wanderung direkt in das Fjäll. Auf diesem Weg werden wir circa 200 Höhenmeter überwinden, die zum weitaus größten Teil über leicht begehbare Wanderwege
führen und nur auf kleineren Wegetappen über teils unwegsames Gelände. Plankenwege und Holzbrücken helfen beim Überqueren von Nassstellen. Es handelt sich keinesfalls um schwieriges Gelände UND wir haben Zeit. Die Benutzung von Wanderstöcken ist aber auf jeden Fall zu empfehlen, um bei der gesamten Wanderung einen möglichst guten Halt zu besitzen.
Auf der Fjällhochfläche befinden sich zahlreiche Seen, auf denen u.a. Trauerenten, Samtenten und auch Odinshühnchen angetroffen werden können. Einige Limikolen-Arten haben hier ihr Brutgebiet, so wurde vor 2 Jahren auch hier der Mornellregenpfeifer beobachtet. Und wann hat man schon einmal die Gelegenheit Limikolen auf Bäumen zu sehen? Nordische Schafsstelzen zählen hier ebenfalls zu den Brutvögeln und Moorschneehühner, die zu dieser Jahreszeit bereits ihren Nachwuchs führen dürften. Wir haben die Möglichkeit den Njupeskär von oben anzuschauen und von der Bergkante einen noch besseren Einblick in die Kinderstube der Gerfalken zu erhalten. Außerdem können wir bei Bedarf „Old Tjikko“ besuchen, eine 9.550 Jahre alte Gemeine Fichte, die der älteste lebende individuelle Klonbaum der Welt ist. Übernachten werden wir in Berghütten mit einfachstem Standard. Es gibt „viel“ Wasser (See) sowie Toiletten (Plumpsklo) und am Abend können wir es uns am Lagerfeuer am See gemütlich machen. Romantik pur – versprochen!

26.06.: An diesem Tag werden wir uns ebenfalls in dem Hochplateau aufhalten. Die guten Wanderwege und die überschaubare Natur bieten Ihnen als vielleicht noch unerfahrenen Wanderer sehr gute Möglichkeiten die Gegend auf eigene Faust zu erkunden. Wir werden auch Zeit haben auf unsere Fotoobjekte im Tarnzelt zu warten.

27.06.: Den Vormittag werden wir auf Wunsch noch im Fjäll verbringen und uns dann auf den Abstieg begeben. Am Besucherzentrum können wir dann unser Mittagessen einnehmen, oder wenn es oben doch etwas länger dauert, auch die sehr zu empfehlenden Waffeln mit einer (oder mehrerer) Tasse/n Kaffee. Der Nachmittag steht dann zur freien Verfügung oder wir organisieren noch kurzfristig etwas nach Ihren Wünschen. Den Abend lassen wir dann noch am Grill, mit einem gemütlichen Beisammensein, ausklingen.

Im Reisepreis von 750,- EUR pro Person sind inbegriffen, bei einem Aufenthalt von 14 Tagen:

• Organisation der Aktivitäten vor Ort und der Unterkünfte
• Mietkosten für die Unterkunft (Ferienhaus mit guter Ausstattung)
• Reiseleitung vor Ort über den Zeitraum vom 20.-27.06.
• Frühstück und Abendbrot
• Mineralwasser-, Tee- und Kaffee-Flatrate
• Grillfeier zu midsommar am 22.06.
• Grillfeier am 27.06.
• Eintritt zur midsommar-Feier in Rättvik
• Miete für die Berghütte (2 Nächte)
• Kaffee auf samische Art
• Miete für ein Tarnzelt, welches ggfs. Mit einem weiteren Mitreisenden geteilt werden muss.

Die Kosten für die An- und Abreise, aber auch für das Mittagsessen, trägt jeder
Reiseteilnehmer selbst. Mittagessen kann man in Schweden übrigens mitunter recht günstig
einnehmen. Empfehlenswert ist beispielsweise das sogenannte „dagens rätt“, das in vielen
Restaurants angeboten wird. Dieses Tagesmenü gibt es nur um die Mittagszeit, etwa von 11-
14 Uhr. Dagens rätt besteht zumeist aus einem einfachen sättigenden Gericht (in Buffetform),
das zur Mittagszeit zu einem herabgesetzten Preis angeboten wird. Oft gehören ein frischer
Salat sowie Wasser, Mineralwasser oder Leichtbier (lättöl) dazu. Eine Tasse Kaffee oder Tee
runden das Angebot ab. In der Regel bezahlt man für diese 3-Gänge-Menüs, inkl. Getränke,
etwa 10,- EUR. Kaffee ist dabei oftmals “med påtår”, d.h. zum einmal Nachfüllen.
Die Buchung des Ferienhauses (stuga) ist bereits erfolgt. Wir werden während unseres
Aufenthalts in Sälen wohnen. Das Ferienhaus verfügt über 5 Schlafzimmer, 2 Bäder und eine
Sauna. In dem Ort Sälen befinden sich 2 kleinere Supermärkte, aber auch ein Café und
Restaurant, in welchem die Köttbullar sehr zu empfehlen sind. Des Weiteren befindet sich in
Sälen auch ein Outlet-Center für Sportartikel (einschließlich Kleidung), in dem die mitunter
bereits recht günstigen Textilienpreise in Schweden noch einmal unterboten werden. Zu
empfehlen ist auch eine Tour mit dem Kanu auf dem Västerdalälven, die direkt an der
Kanuverleihstation beginnen kann.

Für die oben beschriebenen Tagesausflüge in der Zeit vom 21.06. bis 27.06. müssen wir von
Sälen aus jeweils immer eine Stunde für die Hin- aber auch Rückfahrt einplanen. Dazu
werden wir bei Bedarf Fahrgemeinschaften bilden.

Einige Fotos der letzten Reisen können Sie sich auf unter der gleichlautenden Reisebeschreibung anschauen. Hier der Link http://bird-photography.de/Reiseangebote/
Jörg A.
 
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