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BeitragVerfasst: 19. Mai 2011 14:02 
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In keinem anderen westlichen Industrieland ist der Unterschied bei der Beschäftigung zwischen Einheimischen und Einwanderern so hoch wie in Schweden. Dies zeigt eine Studie des Wirtschaftsministeriums im Vergleich zu den anderen Ländern der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit OECD. Wirtschaftsministerin Maud Olofsson sagte gegenüber der Nachrichtenagentur TT, dass diese Tatsache nicht einfach akzeptiert werden dürfe. Als Ursache macht Olofsson Mängel in der Integrations- und Einwanderungspolitik aus.

(Quelle: Radio Schweden)


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BeitragVerfasst: 19. Mai 2011 14:27 
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na das macht ja mut, mein mann ist grad auf arbeitssuche in schweden...
:cry:


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BeitragVerfasst: 19. Mai 2011 14:30 
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also , mein mann und ich hatten sofort arbeit. das war kein problem. allerdings sind sprachkenntnisse sehr wichtig. ohne sprache hat man kaum eine chance.
auch sollte man sich erkundigen wie der lebenlauf hier verfasst wird.in schweden heisst er CV.

_________________
Viele Gruesse

Ulwe

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BeitragVerfasst: 19. Mai 2011 14:39 
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Maud Olofsson meint keine europäischen Einwanderer, da diese - je nach Ausbildung und Beruf - kaum weniger Chancen haben als Schweden. Es geht um Nicht-Europäer!

Probleme sind bisweilen Sprachkenntnisse, da man in sehr vielen Berufen Schwedisch + Englisch sprechen sollte und dass manche deutsche Berufe nicht in voller Höhe anerkannt werden, da die schwedische Ausbildung mit der deutschen nicht kompatibel ist (ich meine nicht besser oder schlechter, sondern anders aufgebaut).

Weitere Probleme können sein, dass man in Schweden so ziemlich alles, was man je machte nachweisen muss, eine Bewerbung richtig aufgebaut sein muss (hier hilft auch das Arbeitsamt) und die Vorstellungsgespräche anders ablaufen als in Deutschland.

Generell ist es im Moment, trotz verbesserter Konjunktur, noch schwierig Arbeitsplätze in Schweden zu finden. Meist muss man sich mit kurzen Zeitverträgen zufrieden geben und dann eben beweisen, dass man unabkömmlich ist.

_________________
Täglich ein Stück Schweden entdecken und Hintergründe verstehen. - Die Geschichte Schwedens von der Eiszeit bis zur Gegenwart


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BeitragVerfasst: 19. Mai 2011 14:51 
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Wie laufen den in Schweden Vorstellungsgespräche? Ich hatte ja nun auch eins und vorher ein Tlefoninterview. Fand das jetzt aber auch nicht so anders als in Deutschland. Liegt aber vielleicht auch am Job?


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BeitragVerfasst: 19. Mai 2011 15:09 
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Agnelli Spirelli hat geschrieben:
Wie laufen den in Schweden Vorstellungsgespräche? Ich hatte ja nun auch eins und vorher ein Tlefoninterview. Fand das jetzt aber auch nicht so anders als in Deutschland. Liegt aber vielleicht auch am Job?


meine dauerten ca.10 minuten, alles was sie schon vorher vom cv-wussten.
wurde nochmal ,abgefragt,


Der persönliche Eindruck,ist sehr wichtig,hatte jedesmal den job.


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BeitragVerfasst: 19. Mai 2011 15:37 
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Karsten hat geschrieben:
In keinem anderen westlichen Industrieland ist der Unterschied bei der Beschäftigung zwischen Einheimischen und Einwanderern so hoch wie in Schweden. Dies zeigt eine Studie des Wirtschaftsministeriums im Vergleich zu den anderen Ländern der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit OECD. Wirtschaftsministerin Maud Olofsson sagte gegenüber der Nachrichtenagentur TT, dass diese Tatsache nicht einfach akzeptiert werden dürfe. Als Ursache macht Olofsson Mängel in der Integrations- und Einwanderungspolitik aus.

(Quelle: Radio Schweden)


Ich kann mir kaum vorstellen, dass das in Deutschland so anders ist. Wir legen auf diese Dinge ja auch hohen Wert.
Und das man die Sprache spricht, von dem Land in dem man lebt, finde ich eine Selbstverständlichkeit.
Okay .... gut das ich bisher kaum ein Wort kann .... :oops:


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BeitragVerfasst: 19. Mai 2011 16:40 
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Eine Erfahrung habe ich in jedem Fall gemacht... Die Einwanderer wissen das sie keine grosse Chance auf einen Job haben und sind hoch motiviert wenn sie eine Chance fuer ein Probearbeiten bekommen. Bei denen heisst es nicht Arbeitszeit= Fikazeit. Und eine gute Arbeitsmoral ist das wichtigste,und daran mangelt es den jungen Arbeitssuchenden Schweden oft. Ich bin mit meinem Afrikaner sehr zufrieden!

Rufus


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BeitragVerfasst: 19. Mai 2011 16:52 
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Ich habe 2 jobs gesucht und bekommen.

Der Eindruck den man hinterlässt/macht ist sehr wichtig. Und wenn jemand kommt und seine Besserwissermentalität hervorkehrt dann hat er keine Chnace.

Für mich war ja die Sprache auch eine Selbstverständlichkeit.

Framsidan


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BeitragVerfasst: 20. Mai 2011 10:15 
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Framsidan hat geschrieben:
Ich habe 2 jobs gesucht und bekommen.

Der Eindruck den man hinterlässt/macht ist sehr wichtig. Und wenn jemand kommt und seine Besserwissermentalität hervorkehrt dann hat er keine Chnace.

Für mich war ja die Sprache auch eine Selbstverständlichkeit.

Framsidan


Ja, da stimme ich mit Dir überein.
Freundlich sein, sich um den Job bemühen und ernsthaftes Interesse zeigen und die schwedische Sprache wenigstens
zum Teil beherrschen... das sind wichtige Voraussetzungen und dann spielt die Nationalität keine grosse Rolle mehr.
Das ist wenigstens meine Erfahrung bis anhin.


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BeitragVerfasst: 27. Mai 2011 09:39 
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Hallo,

wenn ich ehrlich bin, dann muß ich sagen, dass ich es sogar gut finde, wenn ein Land zunächst ihre eigenen Bürger in Arbeit und Brot sehen will. Ich finde es eher den einheimischen Bürgern gegenüber unfair, wenn günstigere Arbeitskräfte aus dem Ausland den eigenen Bürgern vorgezogen werden. Ein Arbeitgeber hat ja auch dem Personal gegenüber eine Verantwortung, dass Kräfte eingestellt werden, die sich mit Sprache und den Gegebenheiten im Land auskennen und nicht jemand eingestellt wird, der aufgrund Niedriglohnes von den anderen Arbeitnehmern mitgezogen werden muß.

Grüße Aelve

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So arbeiten, als könnte man ewig leben. So leben, als müsste man täglich sterben.


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BeitragVerfasst: 27. Mai 2011 16:31 
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ulwe hat geschrieben:
auch sollte man sich erkundigen wie der lebenlauf hier verfasst wird.in schweden heisst er CV.


Hi Ulwe,

ist jetzt nicht besonders wichtig...aber der heisst nicht nur in Schweden CV. Eigentlich heisst er hier ja auch Meritförteckning.
CV ist international.

Grussli...
Mia


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BeitragVerfasst: 27. Mai 2011 16:36 
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Ja, mit der Integration gibt es überall Probleme. Ich erlebe die Schweden als sehr freundlich, aber auch vorsichtig. In den Mangelberufen braucht man nicht mal gutes schwedisch zu können, Jobs gibt es viele. z.B. gute Schweisser werden immer gesucht. Kürzlich hat sich hier im Ort ein deutscher Installateur niedergelassen, sozusagen die Firma eines Schweden übernommen. Er hat gut zu tun und die Deutschen Ferienhausbesitzer in der Gegend sind glücklich. :-)) :flagge3:


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BeitragVerfasst: 29. Mai 2011 16:43 
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Hej hej
Ich möchte ja keinem den Mut nehmen, aber mit der Arbeit in Schweden ist es wirklich so.
Ich habe nach dutzenden Bewerbungen schreiben dazu gesagt, du bekommst hier so gut wie keine Rueckmeldung auf ne Bewerbung, nach 1 1/2 Jahren einen Job gefunden. Auch alles ganz nett.
Aber ich bin Deutsche und keine Schwedin und das bekomme ich zu spueren. Auch kann ich nette Sachen vom Arbeitsamt hier in Schweden berichten.
Es soll zu mir noch mal jemand sagen, nur wir Deutschen sind Einwanderen gegenueber ablehnend eingestellt. Möchte mich nicht gröber ausdruecken.
Aber wenn du nach Schweden kommst und denkst es ist leicht, dann bleibe in der Heimat.
Hälsa :flagge3:


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BeitragVerfasst: 29. Mai 2011 18:10 
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Zuendelmoni ich weiss nicht wann/in welchem Jahr du Arbeit hier gesucht hast aber man muss schon auch die Lage auf dem Arbeitsmarkt beachten.

Wenn es so viele schwedische arbeitslose gibt, warum soll dann ein Ausländer schneller Arbeit bekommen?

Warum soll ein schwedischer Arbeitsgeber einen ausländischen Arbeitssuchenden einem schwedischem vorziehen? Oft noch Probleme mit der Sprache, keine Erfahrung mit schwedischem Arbeitsplatz usw

rufus an keinem meiner 2 Arbeitsplätze war die Arbeitszeit Fikazeit. Auch bei keinem meiner Kollegen war das so

Framsidan


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