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Re: Denkverbote helfen Schwedendemokraten

7. September 2014 21:07

Ich denke, Deine Gedanken sprengen nun aber tatsächlich den Rahmen eines Schwedenforums.Wenn Du rechtsdenken hasst ist das Dein Problem, aber im meinen Augen natürlich auch kaum ein Unterschied mehr erkennbar zu dem, was Du kritisiest. Ich denke Hassparolen egal von wem führen immer in eine Sackgasse und ich kann mich nur noch einmal zum dritten Mal wiederholen, solltst Du Recht mit Deinen Behauptungen haben, melde es der schwedischen Polizei. Wir haben hier ne ganze Menge gegen Ausländerhass. Aber wir haben auch was dagengen, anderen den Mund verbieten zu wollen, solange er sich an gesetzliche Rahmen hält. Ich denke sogar, dass es bei Euch in Deutschland nicht anders verläuft.

Re: Denkverbote helfen Schwedendemokraten

7. September 2014 21:20

Kann da Calle nur zustimmen, ich glaube man muss hier mal deutlich unterscheiden zwischen Rechtsradikalen und einer rechten Partei. In einer Demokratie muss man nun mal zulassen, das Menschen anders denken, es gibt eben nicht nur links sondern auch rechts...ansonnsten befinden wir uns direkt wieder im alten Ostblock.

Mit Sicherheit sind 10% der wahlberechtigten schwedischen Bevölkerung weder Rassisten noch Rechtsradikale, sondern sind ein Zeichen dafür, das die bisherige Regierung etwas verpasst hat und das etwas in der Geselschaft nicht funktioniert. Den Warnschuss gab es ja vor 4 Jahren, aber passiert ist nichts.

Und da helfen auch keine Schlammschlachten kurz vor der Wahl, denn das eigentliche Problem liegt eben nicht im Vorhanden sein der SD.

Re: Denkverbote helfen Schwedendemokraten

8. September 2014 06:11

Es dreht sich nicht um Schlammschlachten. SD ist eine gefährliche rechtsradikale Partei, und Polizei/Justiz sind ähnlich wie bei uns auf dem rechten Auge zumindestens stark kurzsichtig. Wenn bei SD jemand zu offensichtlich faschistisch/gewalttätig agiert, kommt er gelegentlich in die 2. Reihe, aber das ist nur Taktik. Mehr dazu hier: http://bund.vsstoe.at/2014/04/08/die-schwedendemokraten/

So, und jetzt lass ich's. Ihr habt Eure Meinung (ich nehme nicht an, dass es die der SD ist) und ich hab meine.
Einen nicht so stressigen Montag wünscht Euch
Grizzly.

Schwedendemokratin putz mit Nazi-Binde

8. September 2014 10:53

Eine Spitzenpolitikerin der Schwedendemokraten ist nach einem Fest im südwestschwedischen Halmstad mit einer Hakenkreuz-Armbinde aufgetreten. Die Zeitschrift Expo hat mehrere Fotos von der Veranstaltung vor zweieinhalb Jahren veröffentlicht. Die Politikerin selbst wollte die Bilder zunächst nicht kommentieren. Beruft sich auf Jugendscherz. Sie werde jedoch von ihren Ämtern in der Partei und im Stadtrat von Halmstad zurücktreten, weil sie durch die Berichterstattung zu sehr geschockt, traurig und reumütig sei, so eine Pressemitteilung der Partei...

(Quelle: Radio Schweden)

Weiterlesen:

http://sverigesradio.se/sida/artikel.aspx?programid=2108&artikel=5956964


Viele weitere Nachrichten aus Schweden:

http://www.schwedenstube.de/schweden-infos-und-service/schweden-nachrichten/

Re: Denkverbote helfen Schwedendemokraten

8. September 2014 15:24

Die arme arme arme Frau - ich zerfliesse vor Mitleid.
Ja, und wie schon festgestellt: Sich wie ein mieser Nazi verhalten ja, aber rauskommen darf es nicht, sonst kommt Big Jimmie und verpasst den Braunsündern eine Strafrunde in der Hellbraun-Weichspül-Waschmaschine, damit die Wähler nicht schimpfen.
Zuletzt geändert von Grizzly2 am 8. September 2014 18:44, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Denkverbote helfen Schwedendemokraten

8. September 2014 16:44

Karsten hat geschrieben:Die rechtspopulistischen Schwedendemokraten gelten Umfragen zufolge inzwischen als die Partei, die sich am besten mit dem Thema Einwanderung auskennt. Was für die Ein-Themen-Partei Anlass zur Freude sein dürfte, haben sich die anderen Parteien jedoch selbst zuzuschreiben. Das meint Sanna Rayman, Leitartiklerin beim konservativen Svenska Dagbladet. Sie findet, dass die Tabuisierung des Themas Einwanderung den Schwedendemokraten gerade in die Hände spielt. Als die Vorsitzende des Jugendverbandes der Christdemokraten, Sara Skyttedal, in der Tageszeitung Dagens Nyheter kürzlich von der Begrenzung des Flüchtlingszuzugs sprach, gab es einen Aufschrei. Diese Diskussion sei unmoralisch, beunruhigend und nicht zuletzt sehr nah dem Gedankengut von Rechtsaußen angesiedelt. Richtig gelesen und damit richtig verstanden haben die Kritiker die Vorsitzende der Jungen Christdemokraten nicht, meint Sanna Rayman, Redakteurin bei der konservativen Zeitung Svenska Dagbladet...

Natürlich muss darüber geredet werden! Probleme verschwinden nicht einfach so über Nacht, sondern wachsen weiter an bis der Unmut unüberbrückbar ist. Es kann nicht darauf gehofft werden, dass jeder da um sich selbst kümmert. Wie will man also Toleranz erreichen? Durch Todschweigen? Das ist der falsche Weg. Keiner sagt, dass Einwanderung gestoppt werden muss, aber es muss ein Plan offenliegen, wie man damit in Zukunft umgehen mag. Um mehr geht es hier eigentlich gar nicht.

Schweden hat in den letzten Jahren viele Zuwanderer erfahren und dies stellt nun eine völlig neue Situation der Kapazitäten da. Irgendwann gehen die Rechnungen einfach nicht mehr auf. Da müssen dann Lösungen her. Und darüber reden ist immer der erste Schritt ... und ein Aufschrei noch besser.

Re: Denkverbote helfen Schwedendemokraten

8. September 2014 17:58

Gott sei Dank leben wir in einem Land in dem Demokratie herrscht und keine Linksradikale Diktatur.
Wir können denken was wir wollen und auch reden solange wir uns an die Gesetze und Regeln halten. Und den Mund lassen wir uns auch nicht verbieten von jemanden der hie rRadikalismus predigen will.

Von wegen ungefährlich...... Warum kommen sie immer maskiert zu allen Demonstrationen, obwohl das laut Gesetz verboten ist. Klar wollen sie ihre Verbrechen unerkannt ausüben können. Warum sind sie zumindestens mit einem Messer bewaffnet obwohl auch das laut Gesetz verboten ist (Knivlagen)

Und ja auch wir äusern uns auch ausserhalb der Fikapausen.

Ich finde auch dass das verherrlichen von Gewaltätern, sogar hier im schwedenforum noch, verwerflich ist.

Jeder extremradikale , ob links oder rechts, ist gefährlich.

Warum wird dauernd Rassismus geschrien? Das Wort verliert bald seine Bedeutung wenn so oft um sich geworfen wird damit.

Apropo CSU Diktatur in Bayern. Erstens hat Ba<yern genauso Demokratie wie wir hier in Schweden. Warum gibt es schon seit Jahren einen SPD Bürgermeister in München wenn dort CSU Diktatur herrscht?

Dass man nicht ganz nach Bayern passt wenn man Gewalt so verherrlicht wie Grizzly das tut dann ist man eventuell schon ausserhalb der Gemeinschaft. Aber da ist ja leicht zu erkennen wems Fehler das ist.........

Framsidan

Re: Denkverbote helfen Schwedendemokraten

8. September 2014 18:41

@ Framsidan:
Du siehst Gespenster. Wo habe ich Gewalt verherrlicht ? Oder dazu aufgerufen maskiert und mit dem Messer in der Hand zu demonstrieren oder das gutgeheissen ??
Ausserdem hast Du vermutlich nicht Deine Kindheit in einem bayrischen Nest mit über 70% CSU und alten oder damals noch nicht so alten Nazis verbracht. München (auch schon in den 50ern von einem SPD-OB regiert, da hast Du Recht) war weit weg.
Jeder macht seine Erfahrungen und zieht daraus seine Konsequenzen, ich meine und Du Deine.

@ Gislaveds Tjej:
Keiner sagt, dass Einwanderung gestoppt werden muss

Doch, offen die SD-Jugendorganisation
Das könnte nun die Nachwuchsorganisation seiner Partei, die Sverigedemokratisk Ungdom (SDU), übernommen haben. Denn wo Åkesson bisher zögert, hat die Parteijugend Fakten geschaffen. Sie hat sich vergangenen Freitag in Wien mit den jungen Anhängern der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ), des französischen Front National und des belgischen Vlaams Belang zusammengeschlossen. Ihnen allen ist gemein, dass sie gegen die Europäische Union sind, gegen Einwanderung, gegen eine multikulturelle Gesellschaft.

http://www.sueddeutsche.de/politik/rechtspopulismus-in-europa-junge-radikale-1.1933058

und verklausuliert bzw in Einzeläusserungen der SD-Resthaufen. Åkesson immer etwas vorsichtiger, damit er endlich mal mit der Feuerwehrleuten von Malmö aufs Bild darf.
Derzeit tourt Åkesson durch Unternehmen, Krankenhäuser und Feuerwachen - so ist es für Spitzenpolitiker Tradition in Schweden. Oft ist er unwillkommen. Feuerwehrleute in Malmö wollten sich nicht mit ihm fotografieren lassen, ein Arzt in Umeå versperrte ihm den Weg in die Klinik. Die Mitarbeiter eines Krankenhauses in Skåne teilten Åkesson in einem offenen Brief mit, dass sie lieber auf den Besuch verzichten.

(Süddeutsche, gleiche Quelle wie eben)

Re: Denkverbote helfen Schwedendemokraten

8. September 2014 19:07

Das ganze SD-Debakel hat doch den Vorteil, das man weiss, was man nicht wählen will :-) Mensch wir haben Wahlwoche in der heissesten Phase, ein bisschen Aktion muss ja wohl sein, sonst macht das Diskutieren doch keinen Spass. Also come down in zwei Wochen ist alles vergessen wie schlechtes Wetter. Aber keine Sorge Grissly verglichen mit den Maoisten sind die SD recht harmlos hier in Schweden also keine Sorge um uns "Det ordnar sig" :-) Bald ist hier sowieso Jagd und dann hat wieder jeder nur Elch im Gehirn um kurz danach der Planung für Weihnachten Platz zu machen. Alles zu seiner Zeit und immer entspannt bleiben.

Re: Denkverbote helfen Schwedendemokraten

8. September 2014 20:52

Waidmannsheil !

Re: Denkverbote helfen Schwedendemokraten

9. September 2014 05:52

"Die Gedanken sind frei.." u das Denken kann nicht verboten werden. Bei demjenigen, der sich rechtsradikal u somit menschenverachtend äußert, ist es mit dem Denken offensichtlich nicht weit her. Menschenverachtung hat in keiner Gesellschaftsform etwas zu suchen.

Schwedendemokraten-Spitzenkandidat hetzt auf Internetseiten

9. September 2014 08:55

Der Spitzenkandidat der rechtspopulistischen Schwedendemokraten bei der Stockholmer Kommunalwahl am Sonntag soll Kommentare mit rassistischen Inhalten im Internet verbreitet haben. Spitzenkandidat Christoffer Dulny habe zahlreiche Kommentare und Links auf einschlägigen fremdenfeindlichen Internetseiten gepostet, berichtet die Zeitung Expressen am Montag. Der Politiker sei dabei anonym aufgetreten – die Zeitung arbeitet jedoch mit einer IT-Gruppe zusammen, die die Identität anonymer Nutzer solcher Webseiten offengelegt hat...

(Quelle: Radio Schweden)

Weiterlesen:

http://sverigesradio.se/sida/artikel.aspx?programid=2108&artikel=5958664


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Re: Denkverbote helfen Schwedendemokraten

9. September 2014 10:51

Naja, im Grunde ist hier wieder mal der Beweiss, dass Radikale sich recht schnell die Hose runterziehen lassen.

Aber das ist in meinen Augen nicht das Problem, erschreckend ist, wieviele radikale und auch menschenverachtende Gegenäusserungen nur allein in diesem Thread zu finden sind. Schon interessant, heiligt der Zweck die Mittel: Her mit den Steinen um sie auf die Schuldigen zu werfen!?! Was uns bislang noch vor diesen mittelalterlichen Zuständen gerettet hat sind ja die wenigen Besonnenen,die es immer wieder gewagt haben gegen lynchen gegenanzutreten. Also einfach mal die Posts durchzählen, auf wieviel Menschenverachtung man nur hier zusammengerechnet kommt, da ist es meiner Meinung nach völlig egal, gegen wen es geht. Bloss weil es heute modern ist gegen den einen zu hetzen, wird es Morgen gewiss wieder der andere sein. Vielleicht sollte mal der eine oder andere darüber nachdenken, in welchen Ländern und damit schliesse ich Deutschland ein wir uns befinden. Noch herscht Gesetz und Ordnung, aber gekippt wird es am Ende immer durch zwei sich manifstierende radikale Seiten, wo sich jede immer so gewaltig im Recht fühlt.
Vergesst nicht, noch haben wir gesetzliche Grundlage und wem was nicht past kann es ja anzeigen oder notfalls sogar dafür sorgen, dass Gesetze sich anpassen, hat man damit keinen Erfolg, wäre es mal gut auch sich selber zu hinterfragen was da schief läuft.

Re: Denkverbote helfen Schwedendemokraten

9. September 2014 12:30

Wir sind uns doch sicher alle klar darüber, dass die Schwedendemokraten eine rechtspopulistische, fremden- und einwanderungsfeindliche Partei ist, oder?

Re: Schwedendemokraten-Spitzenkandidat hetzt auf Internetsei

9. September 2014 12:52

Karsten hat geschrieben:Der Spitzenkandidat der rechtspopulistischen Schwedendemokraten bei der Stockholmer Kommunalwahl am Sonntag soll Kommentare mit rassistischen Inhalten im Internet verbreitet haben. Spitzenkandidat Christoffer Dulny habe zahlreiche Kommentare und Links auf einschlägigen fremdenfeindlichen Internetseiten gepostet, berichtet die Zeitung Expressen am Montag. Der Politiker sei dabei anonym aufgetreten – die Zeitung arbeitet jedoch mit einer IT-Gruppe zusammen, die die Identität anonymer Nutzer solcher Webseiten offengelegt hat...


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