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rotelch9
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Verfasst: 24. Januar 2012 19:51 |
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Hallo philofaxx, wir haben neun Jahre in Schweden gelebt, permanent und in einem Holzhaus. Holz- nur zu empfehlen. Die Schweden können das, hoffentlich auch die deutschen Nachbauer. Der typisch schwedische Ofen im Wohnzimmer - mit Gitter, um als Kamin nutzen zu können - , darf z.B- nur mit Holz befeuert werden. Manche Deutsche wollten Kohlen mitbringen aus Deutschland - da schlägt man nur die Hände über dem Kopf zusammen ob solcher "deutschen Blödheit". Schaut Euch also alle Bauunterlagen genau an... Auch die Fenster sollten die gleichen sein wie in Schweden, nach außen aufklappend und die typischen Verschlüsse dran. Gruß von rotelch9
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TochterderStille
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Verfasst: 25. Januar 2012 10:45 |
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philofaxx
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Verfasst: 25. Januar 2012 11:05 |
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Sowas ist natürlich superschön. Wir kennen auch einen Schweden in Lappland der noch solche Häuser baut. Leider sind die ja etwas aufwendiger und damit (berechtigterweise) teurer. Unser Budget wird solche Träume voraussichtlich nicht ganz hergeben... . 
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skaanekille
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Verfasst: 25. Januar 2012 15:50 |
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Hej, zusammen ...wenn alle Stricke reißen sollten bis,chen Spaß muss sein Gruß, sk
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philofaxx
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Verfasst: 25. Januar 2012 17:45 |
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...und ich würd mich da wahrscheinlich nicht mal unwohl fühlen... 
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MoRüBe
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Verfasst: 16. März 2012 19:55 |
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ein Stückel weiter unten gibts ja schon eine ähnliche Frage. Zum Allgemeinen mal: etliches, was heute in Deutschland als Schwedenhaus angeboten wird, stammt schon lange nicht mehr aus Schweden. Oftmals verstecken sich Osteuropäer dahinter. Dann ist ein Holzhaus heute schon lange nicht mehr ein paar Balken und nen bischen Dämmung. In Zeiten, wo wir aufs Passivhaus zugehen, spielt auch die Technik eine immer größer werdende Rolle. Leider muß man sagen, daß die Fenster, die typisch schwedischen, dabei herunterfallen. Eine umlaufende Dichtung ist nicht mehr up-to-date heute. Ein entscheidender Punkt sind auch Zahlungspläne der Lieferanten; ich hab da Dinger gesehen, wo bereits 54% gezahlt werden mussten, ohne das was da ist. Sowas ist natürlich absolut inakzeptabel. Insgesamt betrachtet, es laufen viele Scharlatane in der Gegend rum, die gestern Pizza verkauft haben und heute Holzhäuser. Und auch die Größe eines Herstellers spielt heutzutage keine Rolle mehr, die können genausogut Konkurs gehen (siehe LB-Hus). Ein wenig Bauchgefühl muß dabei sein, alles andere lässt sich regeln. 
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insa
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Verfasst: 16. März 2012 21:25 |
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MoRüBe
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Verfasst: 17. März 2012 08:37 |
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Hmh, na ja, die Einen schließen Fabriken und werfen Personal raus, nachdem der Haupteigner im letzten Jahr in Konkurs ging, jetzt unter anderer Führung (Eigentümer) versucht man sich " auf die Bedürfnisse des Marktes einzustellen" die anderen haben das Insolvenzverfahren (Rekonstruktion) gerade hinter sich. Also alles in Allem die Basis für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit  wobei die Anderen schon lange nicht mehr nach Deutschland liefern. Aktuell gibt es einen Hersteller, der finanzkräftig genug ist auf Dauer durchzuhalten ( wobei, niemand weiß im Moment ganz genau, wie dramatisch die Auftragseinbrüche in 2011 für die gesamte Branche wirklich waren)
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snickare
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Verfasst: 17. März 2012 09:37 |
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Hej Philofaxx, ich kann nur bestätigen was MoRüBe geschrieben hat, 2011 war ein Rueckgang an Aufträgen von bis zu 85% zu verzeichnen. Viele Angestellte wurden entlassen und erst jetzt geht es wieder langsam aufwärts. Das bedeutet auch das die Hersteller leere Kassen haben und bedeutet fuer den Bauherren eventuell Unsicherheit bei der Abwicklung. Ausserdem ist es auch so das die Fertighäuser, die aus Schweden geliefert werden von Subunternehmern aus Deutschland in Deutschland aufgebaut werden. Wenn dieser Subunternehmer dann auf finanziell auf wackligen Fuessen steht dann wird Euer Haus vielleicht nicht fertig gestellt. Ich selber habe fuer einen deutschen Kunden, der ein Haus eines namhaften schwedischen Herstellers gekauft hat, Innentueren geliefert und eingebaut weil der Kunde mit dem Subunternehmer im Rechtstreit lag und die Arbeiten nicht abgeschlossen wurden! Ein weiterer Punkt, den Ihr bedenken solltet, ist das alle Komponenten aus Schweden kommen und die Hersteller der Komponenten nur in Schweden sitzen. Zum Beispiel die Fenster der Firma Elitfönster werden oft verbaut und es gibt keine Vertretung dieser Firma in Deutschland. Daher bekomme ich viele EMails von deutschen Kunden die händeringend Zubehör fuer diese Fenster brauchen, z.B. Beschläge, Dichtungen, etc. Es gibt in Deutschland aber auch deutsche Hersteller schwedischer Häuser, http://www.ellerbeck-schwedenhaus.de/?g ... mAodeWLhJQSo wie ich das verstanden habe wollt Ihr eigentlich nur ein ein Holzhaus, es muss ja nicht unbedingt ein Haus in schwedischer Architektur sein. Es gibt sicher auch in Eurer Region eine Firma die Niedrigenergiehäuser aus Holz baut.
_________________ Mit besten Grüssen,
Stefan Bockx TOOLBOCKX - mobil byggservice Dach-Fassade-Fenster-Türen www.toolbockx.com www.schwedenfenster.com
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Luna
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Verfasst: 17. März 2012 10:51 |
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Die Ausführungen von MoRüBe kann ich nur bestätigen . Ich bewohne schon das dritte Holzhaus, eines in S, die anderen in D. und für mich käme nie ein Massivhaus in Frage! Als unsere Holzhäuser in D gebaut wurden gab m.E. "Schwedenhäuser" in D kaum. Daher entschieden wir uns zunächst, aus Kostengründen, für ein kanadisches Haus, beim zweiten Haus für einen renommierten dt. Hersteller. Mit beiden Häusern sind wir sehr zufrieden, die Wärmedämmung ist Spitze, alle Fenster sind dreifach verglast. Vor 5 Jahren ließen wir einen gemütlichen Kaminofen mit extragroßer Scheibe einbauen. Unsere Gasrechnung für das letzte Jahr belief sich auf gerade mal 580 Euro! Ganz wichtig finde ich das man wirklich mit schwed, Fassadenfarbe streicht, die dt. Farbe reicht in Qualität und Händling nicht an sie heran. Im vorletzten Jahr ließen wir von unserem Maler schwed. Flügger verarbeiten, das war ihm erst nicht recht......zum Schluß war er jedoch voll des Lobes Luna
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philofaxx
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Verfasst: 19. März 2012 08:59 |
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Danke für die vielen Tipps. Mal noch ein paar Infos zu den Vorrednern: Trivselhus wird den deutschen Markt wohl nicht mehr beliefern. Auch wenn wir hier durchaus Positives gehört hatten, kommt das also leider nicht mehr in Frage. Auch haben wir inzwischen von Fällen gehört, wo ein anderer Schwedenhaus-Erbauer das Haus fertigstellen muss, weil es die eigentliche Firma vermurkst hat. Man muss sehr vorsichtig sein und sich die Leistungsbeschreibungen sehr genau anschauen, ansonsten können einige nicht kalkulierte Mehrkosten auf einen zukommen. Was die Elitfönster angeht: Eigentlich war unser Wunsch, original schwedische Kippfenster von Elitfönster einzubauen. Inzwischen haben wir mitbekommen, dass die Firma ihre Produktion nach Polen verlegt hat und die Qualität nun extrem abgenommen hat. Das sind so Punkte, wo wir uns wohl dafür entscheiden, lediglich die Optik des Originals zu erhalten. Eine andere Außenfarbe als Faluröd kommt für uns eigentlich sowieso nicht in Frage. Wir wollen nicht in zwei Jahren wieder dastehen, weil uns die Farbe an der Wetterseite runterkommt etc. . Wir sind gerade schon an dem Punkt, dass wir mehrere Angebote (mit konkreten Plänen und Vorstellungen) bei ein paar Anbietern (die nach Auswahl noch im Rennen waren) eingeholt haben. Dabei waren auch noch Firmen mit so hübschen Katalogen... . Diese sind ziemlich schnell ausgeschieden. Die Angebote waren unseriös. Da ging es nur darum, dass einem ein niedriger Preis entgegenlächelt und man sich doch für ein Haus von der Stange entscheiden soll. Die Kosten, die aber benötigt werden um das Haus bezugsfertig zu bekommen, waren nirgends ersichtlich. Nun sind noch zwei Anbieter im Rennen. Vom einen könnten wir wohl ein Fertighaus bekommen. Der andere hat selbst beim Bau von Schwedenhäusern in Schweden Erfahrungen gesammelt und baut nun in Deutschland -mit schwedischem Knowhow und Material. Allerdings wir man hier auch darauf hingewiesen, wo schwedische Bauteile Defizite haben und was Alternativen wären. So kann man sich bewusst entscheiden (auch für Defizite...). Außerdem haben wir von diesem Anbieter schon den Bau eines Hauses erlebt (und die Fassade mit gestrichen). Die Arbeit passt auch. Der Anbieter baut das Haus direkt vor Ort aus skandinavischen Hölzern. Vorteil ist, man kann selbst mit bauen und ein bisschen Geld sparen. Werden uns da wohl die nächsten Tage mal für einen entscheiden. Heizt eigentlich irgendjemand hier ausschließlich über Warmluft? Wir tendieren zu einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, Kaminöfen (Holz machen wir selbst) und für Notfälle kleine Zusatzheizer im Lüftungssystem. Strom für die Zusatzheizer kommt über Photovoltaik. Hat da jemand Erfahrungen mit solchen Systemen (Haus wird ca. 180 qm Wohnfläche haben)?
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Luna
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Verfasst: 19. März 2012 09:30 |
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Noch mal zur Fassadenfarbe:
mein Haus in S wurde 1995 in "Dalarnablå" gestrichen, 2009 erneuert und zwar nicht weil die Farbe abgeblättert wäre sondern weil sie auf der Südseite etwas ausgeblichen war .
Bei den Häusern in D hält Faluröd seit 1996 prima, auch auf der Südseite noch nicht mal ausgeblichen, am Haus was ich jetzt bewohne wurde 2010 mit "Vagnbrun" gearbeitet. Unser Malermeister war von der Qualität begeistert.
Alle Farben sind von Flügger.
Luna
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MoRüBe
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Verfasst: 19. März 2012 19:57 |
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Puuhh, wo soll man da anfangen:
Du brauchst ein Energiekonzept für das Haus. Das, was angesprochen wurde, ist letztendlich ein Sammelsorium von Einzelteilen, mehr nicht.
Kaminöfen (man beachte: Mehrzahl): ein gut gedämmtes Schwedenhaus kommt in der Größe mit rund 6 kW Leistung aus, schlecht gedämmt vielleicht 8. Bei zwei Öfen KWL mit Nachheizregistern: wenn die Kiste schlecht gedämmt ist, mutiert das zu einer Elektro-Direktheizung. Derartiges funktioniert nur im Passivhaus. Da gibts dann U-Werte für die Wand (nicht das Gefach!!) von 0,10. Da gibts nicht sehr viele, die das anbieten. Und die, die sowas anbieten, haben ein Konzept, was hier eindeutig nicht der Fall ist. Strom über PV: das ist ein Bonbon, mehr nicht. Als Anlageobjekt OK, aber für den Eigenverbrauch, nur um den ENEV-Nachweis zu pimpen.
Alles in allem, unausgegoren.
Und die Frage nach dem warmen Wasser ist noch nicht geklärt, oder soll das über elektronische DLE's laufen?
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philofaxx
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Verfasst: 20. März 2012 11:26 |
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Wir sind ja wie gesagt auch noch ganz zu Beginn der Planung und haben uns noch nicht mal letztlich für den Anbieter entschieden, der das ganze dann sauber ausarbeiten und abstimmen soll.
Was PV angeht: Wir sind selbstständig und haben unser Büro im Haus -für uns ist der Eigenverbrauch das entscheidende Argument. Dafür ist aber nur die Restfläche reserviert, die nicht für Warmwasser benötigt wird. Warmwasser eben über Solarkollektoren und für Notfälle 1-2 Durchlauferhitzer (muss eben auch erst sauber berechnet und geplant werden).
Kaminofen im EG wird mit entsprechend großer Speichermasse geplant. Es sollen wohl auch extra Luftabsauger direkt darüber um die Wärme im Haus verteilen zu können. Das wird dank Wärmerückgewinnung wohl auch den Bedarf an sich decken. Nun sind wir aber öfters mal geschäftlich ein paar Tage hintereinander unterwegs und da wollen wir sicherstellen, dass das Haus uns nicht komplett auskühlen kann (haben Haustiere, die wenigstens 18 °C haben sollten). Deshalb die Nachheizer zur Sicherheit. Zweiter Kaminofen kommt möglicherweise in die Werkstatt (kleiner Werkstattofen). Wir planen einen reinen Nutzkeller und wollen dass nicht über die Lüftungsanlage heizen. Das sind aber auch nur die ersten Ideen. Ich habe das Gefühl, dass die beiden Anbieter, die noch im Rennen sind, hier alles ganz gut (effizient und dabei ohne Doppelung) abzustimmen.
Vom einen Anbieter kennen wir ein Haus (Freunde von uns), dass rein über Lüftungsheizung und einen kleinen Ofen (keine große Speichermasse) beheizt wird. Die sagen, der Stromverbrauch ist nicht sehr hoch. Die leben aber auch in einem Bungalow. Wir wollen 1 1/2 Stockwerke... .
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