Im Jahre 1909 wurde der Nobelpreis für Literatur erstmals an eine Frau vergeben, auch wenn der ständige Sekretär der Nobel-Stiftung dies mit allen Mitteln verhindern wollte. Diese Frau war
Selma Lagerlöf, die damals bereits einige ihrer wichtigsten Werke geschrieben hatte und bereits mehrmals für den Preis nominiert war. Wer allerdings dachte, dass dies Schriftstellerinnen den Zugang zum Nobelpreis der Literatur vereinfachen würde, täuschte sich, denn unter den bisherigen 108 Preisträgern findet man gerade einmal 12 Frauen.
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