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Hej,
das Ableben der Autorin habe ich zum Anlaß genommen, endlich einen Roman von ihr zu lesen. Von den zweien, die ich im Regal stehen habe, fiel meine Wahl auf "Dykungens dotter", der auch ihr bekanntester ist. Selten habe ich ein ähnlich finsteres Buch gelesen: Skåne in den 20er Jahren, sumpfig-schlammige Landschaft. Eine junge Frau vom Land erwartet ein uneheliches Kind und flieht vor der "Schande" in die nächste Stadt. Ein Leben ganz unten. Der Roman strotzt vor poetischen Stellen, die sich um Leben und Vergehen drehen, den Ursprung alles Lebendigen im Schlamm. Die Schilderungen des Milieus der Arbeiterklasse sind sehr erhellend, wenn man sich für Geschichte interessiert. Ich hatte das Glück, Birgitta Trotzig bei einer Lesung zu erleben. Damals kamen mir die Texte, die sie gelesen hat, unfaßbar schwierig vor.
Hälsningar
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