Wurde ja schon viel gesagt, habe Dir auch eine PN geschrieben.
Ergänzend dazu:
Die Hütten am Padjelantaleden haben erfahrungsgemäß bis zum ersten Septemberwochenende offen (mal ganz grob), dieses Jahr kostete die Übernachtung in der Hütte 280 SEK/Person, Zelten in der Nähe 70 SEK/Person.
Kannst du auch hier
http://www.padjelanta.com/de/stugor/index.asp nachschlagen. Da sind alle Hütten verzeichnet, incl. Preisen und Öffnungszeiten. Aktuell noch die vergangene Saison. Aber da ändert sich nicht viel.
Schau wirklich mal bei SAS, die fliegen günstig nach Stockholm (wenn Du früh buchst). Von dort kannst Du dann problemslos und innerhalb kurzer Zeit direkt zum Hauptbahnhof in Stockholm gelangen (mit Bus oder Expresszug). Anscheinend gibt es noch eine Fluglinie
Nextjet, bei der man, wenn man frühzeitig bucht, auch günstig nach Gällivare fliegen kann.
Ich kenne diese Infos nur als Tipp aus einem anderen Forum. Wir selbst sind bisher immer mit dem eigenen PKW angereist.
Was ich auch hatte vergessen zu erwähnen, weiß ich auch erst seit diesem Jahr, weil wir dort lang sind:
Im Tarradalen lohnt sich m. E. ein kurzer Abstecher (ohne Gepäck - vielleicht Lager am Tarraätno bei der Brücke vom Nordkalottleden vor der Tarrekaisestugan), an der Tarraälvshyttan vorbei und ein Stück steil den Berg hinauf - geschätzt so 1 1/2 Kilometer von der Hängebrücke - bis kurz über die Baumgrenze, geht steil aufwärts. Da hat man einen sensationellen Blick über einen Teil des Tarradalen und noch weit über den Tarraure hinaus. Das kann ich Dir mit Gewissheit sagen und irgendwann in den nächsten Wochen gibt es auch Fotos dazu.
Wenn Du die Fjällkarte schon haben solltest ... Herr Grundsten schreibt, man hätte dort einen fantastischen Blick vom See 1022 ins nördliche Tarradalen. Vom Ufer des Sees geht es fast senkrecht hinunter ins Tarradalen, zum See selbst gelangt man über den Nordkalottleden und dann weglos den Berg hinauf. Das wäre als Tagesausflug vom Tarraälven aus locker zu schaffen. Viel mir ein, weil Du fragest, ob man irgendwo auch tolle Aussichten auf so ein Tal hätte.
Das mit dem See hätten wir letztes Jahr schon wissen müssen. Zeitlich wäre das überhaupt kein Problem gewesen und das Wetter war auch erstklassig. Dieses Jahr hätten wir uns lediglich die Wolke anschauen können, in der wir steckten, weil es sich gerade wieder einmal zu zog.
Sollten noch Fragen sein, immer her damit ...
Nordlichter kannst Du in den Breitengraden schon ab Ende August sehen, ist keine Seltenheit

. Mit etwas Glück sogar schon ab Mitte August. Wenn Du Pech hast, ist die Sonne gerade nicht so aktiv ... oder Du verpennst das Spektakel.
Ich muss Angeli noch Widersprechen: In den Nothütten muss man auch zahlen, zumindest in denen vom STF und auch vom Padjelanta. Die einzigen Hütten, die kostenfrei sind, die die Raststugas, Rasthütten. Leider drücken sich häufig die deutschen Touristen ums Bezahlen, sonst würden diese Gerüchte, die Nothütten wären kostenlos (man bezahlt sogar eine Tagesgebühr), gar nicht erst entstehen.
Eines noch: Die Hütten im Padjelanta sind eigentlich alle innerhalb einer Tagestour zu erreichen. Bei zweien ist die Etappe dabei etwas größer, aber trotzdem ohne Stress zu machen zu schaffen (wir hatten da noch über 25 kg im Rucksack). Wie ich per PN schon schrieb: Der Padjelanta ist gut ausgebaut und bis auf wenige Ausnahme braucht man nicht zu furten (nur den Abschnitt durchs Tarradalen habe ich schlecht in Erinnerung - weggespülte Stege, ausgespülte Pfade).
Falls Du Interesse hast und Ihr nicht unbedingt über Kvikkjokk zurück wollt/musst ... (das Tarradalen ist zwar ganz nett, aber schon kurz hinter Tarraluoppal geht es fast nur noch durch Wald und durchs Tal) ... was haltet Ihr von der Alternative von Staloluokta nach Sulitelma zu laufen? Dort gibt es auch regelmäßige Busverbindungen. Sårjåsjaure soll wunderschön sein und vielleicht gibt es die Möglichkeit einer Tagestour auf einen Gipfel (vom Jiegnnaffo vorn 1.436 soll man z. B. bei guten Sichtverhältnissen die Gipfel der Lofoten sehen können oder irgendwo anders mit Ausblick auf die Gletscher des Sulitelma-Massivs). Der Weg ist aber nicht mehr so gut ausgebaut wie der Padjelantaleden, aber immernoch markiert und ein Pfad deutlich erkennbar. Hin und wieder gibt es zwar Bohlenstege, aber es kann auch schon mal so durch sumpfiges Gelände gehen. Auch hier haben die meisten Flüsse Brücken. Dann braucht Ihr aber eher die BD9 Fjällkarte.