Hallo Schwedenfreunde,
ich habe eine Frage zum Thema Umzugskosten von Schweden nach Deutschland. Also in die andere Richtung als vielleicht meistens gefragt.
Ich habe etwas mehr als 2 Jahre an einer schwedichen Uni gearbeitet. Der Vertrag ist im August ausgelaufen und ich bin daher erstmal in Elternzeit gegangen, um die Monate ohne Job zu überbrücken. Jetzt sieht es so aus, dass zum 1.12. in Deutschland einen neuen Job anfangen kann, also steht der Umzug mit Frau und 2 Kindern an. Mit Umzugsauktion wird das so bei 3000 Euro Kosten rauskommen.
In Deutschland kann man sich in so einem Fall arbeitslos melden und die Unzugskosten vom Arbeitsamt (zumindes teilweise) bekommen. Nun war ich gerade beim Arbetsförmedlingen (also beim schwedischen Arbeitsamt) und habe die Auskunft bekommen, dass es in meinem Fall nichts gibt. Man müsse erst mal richtig arbeitslos sein (nicht in Elternzeit), dann gucken die einen richtig an, das dauert, und wenn man nach Monaten zu dem Ergebnis kommt, dass ein Job in einer anderen Stadt das beste ist, dann werden die Umzugskosten übernommen. Da ich mich frühzeitig nach einem neuen Job ungeschaut habe und diesen in Aussicht habe (auch wenn das noch nicht offiziell ist), gibt es also nichts. So richtig logisch klingt das nicht. Wer sich selbst früh drum kümmert wird bestraft.

Habt ihr zu der Frage Erfahrungen? Ich frage, da ich Auskünften in schwedischen Behörden nicht mehr traue. Wenn ein Mitarbeiter dort keine Ahnung hat, fragt man schließlich nicht den Kollegen sondern erzählt irgendwas, um einen schnell wegschicken zu können (ihr kennt das wahrscheinlich).
Und es wäre natürlich super, wenn wir nicht auf den ganzen Umzugskosten sitzenbleibe. Wisst ihr, welche Regelungungen für meinen Fall gelten?
Ganz herzlichen Dank und viele Grüße
Jochen