Bis zur zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts war die
Homosexualität in Schweden mit der Sodomie gleichgesetzt und war mit dem Tode zu bestrafen. Als Gustav III. dann die Todesstrafe in Schweden abschaffte, so erwartete jeden Homosexuellen bis zu zwei Jahre lang das Zuchthaus und noch später empfindliche andere Strafen und den Verlust der bürgerlichen Rechte. Als schließlich die Homosexualität ab 1944 nicht mehr als Straftat betrachtet wurde, entschieden sich die Ärzte sie als psychische Krankheit zu betrachten, was dann erst im Jahre 1979 in Schweden abgeschafft wurde.
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