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Hallo Sunny,
es ist wie bereits Trikont ausführt, ein pantbrev ist ein Pfandbrief. Eine Bank hat bereits diese Summe mal für das Objekt ausgeliehen und überprüft, ob das Haus tatsächlich den Wert hat. Deshalb kann man in der Regel das Geld in der Höhe des Pfandbriefes leicht ausleihen bei einer Bank. Die Bank muss nicht nochmals das Objekt schätzen, so dass es leicht ist, für die Summe einen Kredit zu erhalten. Man kann, wie in dem Fall, dass der Pfandbrief relativ niedrig ist, einen neuen Pfandbrief ausstellen lassen von der Bank, die das Objekt beleiht. Ein Pfandbrief ist aber kostenintensiv, weil das Haus und Grundstück dafür extra eingeschätzt wird von der Bank und der Pfandbrief eingetragen wird. Deshalb ist es immer ein Vorteil, wenn auf einem Haus bereits ein Pfandbrief vorliegt. Das Besichtigungsverfahren bzw. Bietverfahren kann wie hier bereits erwähnt, so oder so laufen. Bei einem sehr gut gelegenen und günstigen Objekt kann es sein, dass viele Leute das Haus besichtigen und dass dann der Preis durch das Bietverfahren steigt. Es kann aber auch so sein, dass Gebote unter dem angegebenen Preis erfolgen, so dass man das Haus unter dem Preis, der angegeben ist, erwerben kann. Der Verkäufer muss nicht das höchste Gebot akzeptieren, er kann auch das niedrigste Gebot vorziehen, weil er dem Käufer das Haus geben will anstatt dem Höchstbietenden, evtl. weil er ihm sympathischer ist oder weil er meint, dass derjenige sein Haus besser pflegt und hegt, was durchaus ein Grund sein kann.
Man sollte sich davor hüten, sich beim Bietverfahren soweit hochtreiben zu lassen, dass der Wert des Hauses gar nicht mehr dem Kaufpreis entspricht, sondern überhöht ist. Das kann dazu führen, dass man das Objekt dann nur noch beschränkt beliehen bekommt.
Es grüßt Aelve
_________________ So arbeiten, als könnte man ewig leben. So leben, als müsste man täglich sterben.
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