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Die soeben erschienene Biografie des 2004 verstorbenen schwedischen Journalisten und Autors Stieg Larsson sorgt in Schweden für hitzige Debatten. Der Autor Kurdo Baksi habe in dem Buch über Larsson, der mit der postumen Veröffentlichung dreier Kriminalromane, der so genannten „Millennium-Trilogie“, Weltruhm erlangte, Rufmord begangen, sagte Larssons frühere Lebensgefährtin, Eva Garbrielsson, dem Schwedischen Fernsehen.
Baksi, der eng mit Stieg Larsson befreundet gewesen war, beschreibt in seinem Buch "Min vän Stieg Larsson" (Mein Freund Stieg Larsson) Larssons journalistische Arbeit als vielfach mangelhaft. So habe dieser während seiner Anstellung bei der Nachrichtenagentur TT Objektivität vermissen lassen und mehrfach sich selbst und seine Freunde interviewt. Kenneth Ahlborn, langjähriger Chef Larssons bei TT, beschrieb die Vorwürfe als "bizarr".
Baksi hatte geltend gemacht, zum wahrheitsgetreuen Bild des Freundes gehörten auch dessen weniger glanzvolle Seiten. In dem Buch beschreibt er Stieg Larsson als einen Menschen mit groβem Gerechtigkeitssinn, als engagierten Kämpfer gegen Rechtsextremismus und für die Rechte von Frauen. Als Herausgeber der antifaschistischen Zeitschrift Expo hatte Stieg Larsson international einen geachteten Ruf als Experte im Bezug auf Rechtsextremismus erworben.
(Quelle: Radio Schweden)
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