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knut245
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Verfasst: 18. September 2011 16:35 |
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Das finde ich sehr interessant. Gibt es irgendwo weiterführende Beiträge dazu, auf Deutsch oder Englisch? (Mein Schwedisch wird für Fachbeiträge nicht reichen)
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goteborgcity
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Verfasst: 18. September 2011 16:45 |
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knut245
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Verfasst: 19. September 2011 08:39 |
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Ja, das hätte ich konkretisieren können. Mich interessiert am meisten die Grundkonstrukton des Bostadsrätt. Es ist ja wohl doch etwas umfassender als eine Bausparkasse, bei der nur Geld angespart und als Darlehen ausgezahlt wird. Die Genossenschaft hier scheint ja auch die Häuser im Eigentum zu behalten und zu verwalten. Es gibt in Deutschland ein ähnliches Modell von einem kleinen Unternehmen, das allerdings von den Zahlen so konstruiert ist, dass nur der Vertrieb reich wird und die Einleger ewig warten, es mutet betrügerisch an. Das bostadsrätt hingegen funktioniert ja schon seit Jahrzehnten, da hätte ich gern mehr gewusst.
Viele Grüße knut245
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Framsidan
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Verfasst: 19. September 2011 12:39 |
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Ich besitze seit 20 Jahren ein bostadsrätt.
Als ich die erste Bostadsrättslägenhet kaufte, machte ich das wegen Wohngegend, Umfeld usw
Denn wenn ich was besitze, passt man auch besser auf, unter anderem auch auf das Umfeld. Aber so ist das heute auch nicht mehr, leider.
Mit Bausparkasse würde ich das absolut nicht betrachten. Man kann zwar bei HSB und Riksbyggen ansparen und hat dann auch mal den Vortritt bei begehrten Objekten aber die meisten kaufen sich ein Bostadsrätt nur so.
Man muss halt alles was innerhalb der eigenen 4 Wände ist, selbst bekosten. Wenn mir der Herd kaputt geht kann ich keinen anrufen und sagen dass ich einen neuen Herd brauche sondern ich muss mir einen neuen kaufen.
Nur Wasser, Ablauf und Heizung ist die Sache der Bostadsrättsförening. Aber die bezahlen wir ja auch mit unseren monatlichen Abgaben. Wenn z.B. eine Waschmaschine in der Waschküche kaputt geht und der Verein eine neue kauft, bezahle ich das mit meinen Abgaben.
Framsidan
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knut245
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Verfasst: 19. September 2011 14:04 |
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@Framsidan: ...was ich besitze, darauf passe ich besser auf: Ich war der Meinung, dass man beim bostadsrätt nicht die Wohnung selbst besitzt sondern einen Anteil an der Genossenschaft, der sie gehört...? Sonst wäre es ja das Modell der deutschen Eigentumswohnung, das in S ja nicht so angenommen wird, wie neulich zu lesen war. Wem gehört die Wohnung also letztlich und welche Rechte hast Du durch den Kauf des bostdsrätt erworben?
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Framsidan
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Verfasst: 19. September 2011 18:43 |
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Es gehört einem ein Teil der anlage, je nachdem wie gross die eigene Wohnung ist. Man kauft sich sozusagen das Wohnrecht und ist, wenn man sich an die Regeln hält, auch nicht kündbar. Ich kann meine Wohnung tapezieren oder mal grad wie ich Lust habe, da kann mir keiner dreinreden. Muss das aber auch alles selber bezahlen Man kauft sich ein bostadsrätt nicht um es zu vermieten wie mit Eigentumswohnungen in Deutschland. Mittlerweile ist es etwas einfacher geworden sie zu vermieten falls ich mal länger anderorts bin. Früher war das fast unmöglich. Wenn man eine Wohnung kauft, wird man Mitglied bei HSB oder Riksbyggen und hat somit Stimmrecht bei Wahl des Styrelsen. Styrelsen verwaltet zusammen mit dem Verwalter das ganze. Man erwartet etwas mehr von einem Mitglied als von einem reinen Mieter. Wie ich schon vorher sagte, bedeutete früher ein Bostadsrätt immer ein etwas besseres ruhigeres Wohnen. Obwohl die Wohnungen ja ziemlich teuer geworden sind, kaufen viele die eigentlich nicht dafür geeignet sind. Tu mich etwas schwer das ganze auf deutsch zu erklären.... Framsidan
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knut245
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Verfasst: 19. September 2011 19:29 |
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Hm, nun gibts aber bostadsrätter, die ausgesprochen billig sind. 58000 kr für eine Wohnung, wenn auch klein, gerade gesehen. Das kann ja nicht der Preis sein, für den man das Eigentum erwirbt, also quasi den Teil des Hauses kauft, der der Wohnungsgröße entspricht, das wäre ja viel zu wenig. Diese Wohnung hat dann eine avgift von 2000 kr, das könnte ja schon fast die Miete sein. Sind die 58000 dann eher der Einstiegsbeitrag in die Genossenschaft, der das Haus gemeinschaftlich gehört?
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Framsidan
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Verfasst: 19. September 2011 20:12 |
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Für 58 000 ein bostadsrätt ist entweder in einer schlechten Wohngegend wo keiner kaufen will oder am ende der Welt wo auch keiner hin will.
Avgift ist die monatliche Abgabe.
Bei einer Mietwohnung redet man von Miete/Hyra
Bei bostadsrätt von Avgift
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Aelve
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Verfasst: 20. September 2011 13:42 |
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Hallo,
unsere Bekannten in Löddeköpinge bei Malmö zeigten uns letzte Woche gerade Prospekte über zwei Bostadsrätt in der Nähe von Malmö. Bei dem einen handelte es sich um ein ziemlich kleines Haus, es sollte knapp 1.000.000 SEK kosten und danach monatlich über 5.000 SEK Wohngeld. Das andere war eine Wohnung, die sollte sogar 1.250.000 SEK kosten und das Wohngeld betrug auch über 5.000 SEK. Mir wäre das viel zu teuer für eine Art Eigentumswohnung oder Wohnrecht, denn die zu zahlenden monatlichen Kosten sind ja fast so hoch wie eine Miete. Mit der monatlichen Abgabe zahlt man dann ja auch für diejenigen mit, die nicht so pfleglich mit der Wohnanlage umgehen, für die Verwaltung usw. Es mag für ältere Leute, die sich weiter nicht mehr um ein eigenes Haus kümmern wollen, reizvoll sein, aber für mich wäre das nichts, denn auch in Deutschland kann man mit Eigentumswohnungen große Probleme haben, weil man immer das mitbezahlen muß, was andere Eigentümer gerne möchten. Man kann nicht selber entscheiden, wann man welche Erneuerungen machen und wann sie sich leisten kann.
Grüße Aelve
_________________ So arbeiten, als könnte man ewig leben. So leben, als müsste man täglich sterben.
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goteborgcity
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Verfasst: 20. September 2011 14:02 |
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goteborgcity
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Verfasst: 20. September 2011 21:41 |
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Eine Wohnung nach Bostadsrätt in Schweden Ein Bostadsrätt ist die schwedische Alternative einer Eigentumswohnung, jedoch mit dem Unterschied, dass man nicht Eigentümer der Wohnung wird, sondern nur einen Anteil an einer Baugenossenschaft besitzt über die man ein ausgedehntes Nutzungsrecht einer Wohnung erhält. Der Besitzer eines Bostadsrätt kan daher in seiner Wohnung nahezu autonom alle notwendigen Installationen vornehmen, hat jedoch für alles, was das Gebäude betrifft nur sein Stimmrecht. Es ist daher nur durch einen Beschluss der Gemeinschaft möglich Veränderungen an Fenstern, Balkon oder anderen Gebäudeteilen vorzunehmen. Auch was den Unterhalt des Gebäudes, den gemeinsamen Garten, den Pools, den Kinderspielplatz, die Waschküche usw. betrifft ist man auf die Entscheidung des Vereins angewiesen und hat daher nur ein gewöhnliches Stimmrecht. Die Mehrheit der Schweden kaufen direkt einen Anteil an einer Baugenossenschaft, den sie über ihre Hausbank finanzieren lassen, damit sie in eine bestimmte Wohnung einziehen können. (Das „Ansparen“ im System eines Bausparens ist eine Alternative, die ich separat erklären werde.) Um eine Wohnung beziehen zu können, muss daher erst einmal der „Anteilspreis“ entsprechend der Wohnungsgröße bezahlt werden, der von der Qualität des Hauses, der Lage und anderen Eigenschaften abhängig ist. In kleineren Städten muss man für einen Anteil in einem älteren Bau für eine 50 Quadratmeter große Zwei-Zimmer-Wohnung in der Regel ab 200.000 Kronen ausgeben, während in den größeren Städten der Anteil für eine gleich große Wohnung in einem neueren Bau auch locker zwei Millionen Kronen überschreiten kann. Das Problem kann jedoch mit den umgelegten Kosten auftauchen, denn die Verwaltung, ein Versammlungsraum, der Unterhalt des Gartens, die Waschküche und auch der Unterhalt von Fassade und Reparaturen im Treppenhaus kosten und diese Kosten werden auf alle Anteile verteilt, auch wenn man davon keinen Nutzen haben sollte. Diese Kosten liegen im günstigsten Fall und in der Kleinstadt bei etwa 3000 Kronen im Monat, können aber auch 8000 oder 10.000 Kronen in exklusiverer Lage erreichen. Es ist daher wichtig, sich klar zu sein, dass man diese Kosten auch jeden Monat zahlen kann, da sonst der „Anteilsschein“ gepfändet werden kann und man die Wohnung auch wieder verlassen muss. Wie hoch diese Kosten werden, das hängt nicht nur von neutralen Eigenschaften ab wie Witterung oder normaler Verschleiß, sondern auch von den anderen Anteilseignern, denn egal woher ein Schaden kommt, warum ein Treppenhaus verschmiert wird oder warum ein Wäschetrockner seinen Geist aufgibt, in den meisten Fällen müssen dann alle Mitglieder der Genossenschaft ihren Anteil dazu beitragen. Zu diesen monatlichen Kosten kommen selbstverständlich die üblichen Wohnkosten wie Strom, Wärme, Wasser, Kabelanschluss-TV usw. hinzu, wobei auch hier der Anteilseigner wenige Wahlmöglichkeiten hat, sondern die Gesellschaft akzeptieren muss, die die Mehrheit der Anteilseigner bestimmt hat. Vieles hängt daher davon ab wie gut alle Mitglieder miteinander auskommen und wie gut die Verwaltung, die ebenfalls gemeinsam finanziert wird, die Interessen der Genossenschaft wirklich vertritt. Ein weiterer Einstieg in das System des Bostadsrätt: http://schweden-aktuell.blogspot.com/20 ... aufen.htmlFortsetzung kommt baldmöglichst ...
_________________ Täglich ein Stück Schweden entdecken und Hintergründe verstehen. - Die Geschichte Schwedens von der Eiszeit bis zur Gegenwart
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Folgende Mitglieder wollen sich bei goteborgcity für diesen Beitrag bedanken: knut245
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Framsidan
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Verfasst: 21. September 2011 07:40 |
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Auch in einer Mietwohnung werden ja alle laufenden Kosten auf alle umgelegt. Kein Hausbesitzer zahlt das selber aus reiner Menschenliebe.
Klar dass manche Sachen gemacht werden die ich weder brauche oder will und trotzdem mitzahlen muss. Wieviele Hausbesitzer müssen nicht eine neue Strasse mitzahlen obwohl sie sie selber nicht wollen?
Wir können uns ja mal einig sein dass jeder ein Dach über den Kopf braucht. Eine Mietwohnung zu finden, da muss man grosses Glück haben. Suchte ja selber vor über 30 Jahren und weiss wie das ist.
Für mich ist ja das Umfeld wichtig, ja sehr wichtig und da wirds dann noch schwerer.
Ein eigenes Haus? Nicht jeder will das, nicht jeder ist dafür geeignet und nicht jeder hat die Geldbörse dazu, Also was bleibt?
Viele ältere Leute verkaufen auch ihr Haus und kaufen sich ein bostadsrätt. Man hat nichts mehr zu tun mit dem was ausserhalb meiner 4 Wände ist. Man braucht sich weder um eine Heizung, Wasser oder einem neuen Dach beschäftigen.
Es steht jedem frei sich etwas aktiv zu sein in einem Bostadsrätt, sich auch damit zu beschäftigen was gemacht wird im Verein und sich gegebenfalls ins Styrelsen reinwählen zu lassen.
Ich habe ja viele Jahre im eigenen Haus gewohnt und meine Kinder und Bonuskinder tun das auch aber heute will ich das nicht mehr.
Framsidan
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goteborgcity
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Verfasst: 21. September 2011 09:23 |
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Registriert: 16. Juni 2009 20:10 Beiträge: 1932 Wohnort: Göteborg
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@Framsidan
Ich bin ganz und gar nicht gegen das Bostadsrätt, sondern will nur AUCH auf die Gefahren hinweisen, denn nicht umsonst gab es einige bedeutende Skandale in den letzten Jahren. Wer zum Beispiel seine tatsächlichen Kosten beim Kauf eines Bostadsrätt nicht berechnet, der kann eben wieder auf der Strasse landen. Wichtig ist es den Vertrag sehr genau zu lesen, wobei man auch die Gegend kennen sollte.
Ein Bostadsrätt kann weitaus billiger als ein eigenes Haus kommen, aber auch erheblich teurer werden. Alles eine Frage der Wahl und des Vertrages.
Wenn ich Strom usw. nenne, so deswegen, weil man im eigenen Haus den Anbieter wählen kann, nicht im Bostadsrätt. Das gleiche gilt für Kabelfernsehen usw. Für einen Teil der Bevölkerung ist das Bostadsrätt ideal, andere sollten eben die Finger davon lassen, vor allem wenn sie vielleicht bald bei ihrer Bank auch amortisieren müssen und nicht nur die Zinsen auf die Kredite bezahlen können.
Herbert
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accaacca
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Verfasst: 23. September 2011 21:23 |
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Habe gemischte Gefühle bezüglich Bostadsrätt. Da man nur das Recht erwirbt um zu wohnen aber nicht die Wohnung selbst ist man sehr abhängig von den Entschidungen des styrelsen (Wohnrat). Wir wollten die Küche verlegen. Geht nicht. Selbst um einen neue Dusche einzubauen gab es einen Spiessrutenlauf. Alle Leitungen im Boden und in den Aussenmauern gehören nämlich nicht Dir, obwohl du 200.000 euro (Stockholm) für die Wohnung gezahlt hast. Und meist darfst Du die Wohnung auch nicht weitervermieten. Das Problem ist auch dass es in grossen Städten auch keine Alternative gibt. Häuser findet man erst weiter draußen am Stadtrand, aber in der Stadt bleibt nur das Bostadsrätt oder mieten, letzteres ist in Schweden aber praktisch unmöglich außer du bist seit Jahrzehnten auf irgendwelchen Listen also bleibt nur Bostadsrätt.
Zum Avgift. Das beinhaltet meist auch die Heizung, was in Schweden nicht so schlecht ist. Die Winter sind lang und kalt.
Die grossen Fluktuationen kommen zum Teil daher das im Avgift auch noch ein Rückzahlung des Baukredites der Anlage drinnensteckt. Und bei neuen Gebäuden ist dass noch ziemlich hoch. Wenn du ein Bostadsrätt in einem alte Gebäude (100 Jahre) hast ist das Avgift meist gering, da es keine offenen Kredite mehr gibt.
lg, Hannes
Im Bostadsrätt wo ich gerade lebe kann ich mir den Strom, Telefon und Internetanbieter aussuchen. Man ist also nicht immer fix gebunden. Da muss man halt im voraus anfragen wie das gehandhabt wird.
Wenn du eher unabhängig und fexibel sein willst ist ein Bostadsrätt nicht das beste.
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