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Mia
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Verfasst: 21. Juli 2011 05:24 |
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Hej, mit dem Fuchsbandwurm kenne ich mich nicht aus. Zecken gibts hier aber massig, gerade gestern ist wieder eine auf meinem Arm hochgelaufen, nachdem ich meine Himbeeren gepfluckt habe. Vor 2 jahren hatte ich ich Borreliose, hab Antibiotika bekommen dann war gut. Also vor Zecken solltest Du Dich schuetzen. Gruss Mia 
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goteborgcity
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Verfasst: 21. Juli 2011 09:01 |
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polo
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Verfasst: 21. Juli 2011 15:07 |
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Oh je, dann sollte man wohl auch keine Blaubeeren mehr so vom Busch weg essen, oder? Ich fürchte, meine Kinder werden wenig begeistert sein. Eine kleine Blaubeerpause hat bei uns so manchem "Ich-möchte-nicht-mehr-weiter-wandern-Muffel" wieder auf die Sprünge geholfen lg polo
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flexomat
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Verfasst: 21. Juli 2011 16:03 |
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Hallo, habe eben gelesen, in Schweden sind derzeit rund 2 von 400 Füchsen infiziert. Klingt nicht grad nach viel, aber das zu kriegen ist kein Geschenk grad für Kinder.
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goteborgcity
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Verfasst: 21. Juli 2011 17:22 |
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@flexomat
bisher wurde der Fuchsbandwurm bei drei Füchsen in verschiedenen Gegenden NACHGEWIESEN, ansonsten wird weiterhin gesucht. Des staatliche Institut für Tiermedizin gibt gegenwärtig den Hinweis auf Blaubeeren und andere Beeren direkt vom Strauch weitgehend zu verzichten, auch wenn es schwer fällt. Spätestens bis Ende des Jahres hofft das Institut genaue Anweisungen geben zu können, wobei zwei Alternativen offen stehen:
Entweder gilt dann der Fuchsbandwurm als selten und Hunde müssen bei der Einfuhr weiterhin dagegen geimpft werden, oder aber man sagt, dass der Fuchsbandwurm in ganz Schweden vorhanden ist (bzw. sein kann) und Hunde müssen nicht mehr geimpft werden. Der Verzehr von Beeren, Pilzen etc. ist ab diesem Jahr in jedem Fall das eigene Risiko ... und wird es auch in Zukunft bleiben.
_________________ Täglich ein Stück Schweden entdecken und Hintergründe verstehen. - Die Geschichte Schwedens von der Eiszeit bis zur Gegenwart
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Trehörna
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Verfasst: 22. Juli 2011 11:42 |
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Ich denke, es muß jeder für sich entscheiden, was er tut und was er nicht tut.
Oftmals wird auch einfach gern Panik verbreitet im Gesundheitswesen ( gern ja auch zum Thema Impfen ...)), so ist der Fuchsbandwurm ein immerwährendes Thema.
Wir haben uns jedenfalls die Blaubeeren schmecken lassen, die Walderbeeren und andere Leckereien mit unseren Kindern. Mag verantwortungslos sein, aber jeder denkt eben anders über diese Themen.
Wir hatten auch die ein oder andere Zecke, die wir aber unmittelbar entfernt haben mit einer Zeckenkarte. Wenn diese sofort entfernt werden, besteht kaum Gefahr, sich zu infizieren, wie uns unser Arzt erzählte.
Lieben Gruß!
_________________ Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne
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goteborgcity
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Verfasst: 22. Juli 2011 18:54 |
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Trehörna
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Verfasst: 23. Juli 2011 14:19 |
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@goteborgcity Ja, das stimmt schon, ich wollte auch die Gefahren einer Zecke nicht mit den Gefahren eines Fuchsbandwurmes vergleichen. Ich wollte nur ein klein wenig von der Panik nehmen und darauf hinweisen, daß jeder selbst abwägen muß, was er isst, und was lieber nicht. Der Fuchsbandwurm ist gefährlich, keine Frage. Aber dieser kam schon immer in der Natur vor, in Schweden wie in Deutschland u.s.w....) Es besteht schon seit je her ein Risiko. Jedoch bewiesen ist es nicht, daß man sich mit dem Fuchsbandwurm infizieren kann, beim Beeren und Pilze essen aus dem Wald. Ich persönlich finde es einfach schön, Blaubeeren zu sammeln, Walderdbeeren, Himbeeren,... sie zu verspeisen, oder frisch zuzubereiten. Vielleicht nicht unmittelbar an Wegesrändern, vielleicht tiefer im Wald.... Wo auch immer. (Wie überall im Leben gibt es einfach ein Risiko, jedoch finde ich, wird oftmals zu sehr Panik geschührt, in vielen Bereichen. ) Hier vielleicht etwas Interessantes: http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/ ... 94918.html
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Folgende Mitglieder wollen sich bei Trehörna für diesen Beitrag bedanken: Fräknar
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Patricia Fürnkranz
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Verfasst: 24. Juli 2011 09:40 |
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Den Fuchsbandwurm gibt es in Schweden und Zecken auch. Allerdings habe ich in Norrbotten noch keine einzige Zecke gesehen und dass obwohl ich 4 Hunde habe. Also müsste die Gefahr einer Borreliose oder Hirnhautentzündung in Nordschweden recht gering sein.
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Argus
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Verfasst: 24. Juli 2011 10:20 |
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Registriert: 23. März 2009 20:35 Beiträge: 152 Wohnort: Schwissel
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Auf Grund dessen, dass immer mehr Hunde aus Südeuropa nach D importiert werden und diese Hunde dann leider auch ohne ausreichende Untersuchung mit nach Schweden genommen werden, gibt es inzwischen aus mit den Mittelmeerkrankheiten (Babesiose, Ehrlichose, Borelliose, Leishmaniose etc) infizierte Zecken. Der BPT (Bunderverband praktizierender Tierärzte) gibt jedes Jahr eine Übersichtskarte heraus auf der man sehen kann wie weit die Verseuchung mit infizierten Zecken - auch in Schweden - vorangeschritten ist.
@ Göteborg City Leider muss ich Dir widersprechen, es gibt Studien die belegen, dass durch den Fuchsbandwurm Hepatitis C übertragen wird. Da dies eine infauste Prognose für den Menschen ist, sollten mittlerweile auch in Schweden erdnahe Beerenfrüchte nicht mehr ungewaschen gegessen werden. Den Fuchbandwurm hat Schweden durch die mangelnden Grenzkontrollen und der Ignoranz der Hundehalter zu "verdanken" die ihre Hunde nicht Entwurmen bevor sie nach Schweden reisen. Noch vor 7 Jahren wurden die Hunde über prüft und man musste, wenn der Zoll meinte das die Entwurmung nicht ausreichend war, den Hunden an der Grenze ein entsprechendes Wurmmittel geben.
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Fräknar
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Verfasst: 24. Juli 2011 13:57 |
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@Trehörna, Danke für den interessanten Link!
_________________ Hälsningar Beate
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goteborgcity
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Verfasst: 24. Juli 2011 17:33 |
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Patricia Fürnkranz hat geschrieben: Den Fuchsbandwurm gibt es in Schweden und Zecken auch. Allerdings habe ich in Norrbotten noch keine einzige Zecke gesehen und dass obwohl ich 4 Hunde habe. Also müsste die Gefahr einer Borreliose oder Hirnhautentzündung in Nordschweden recht gering sein. Die Zecken sind in ganz Nordschweden noch relativ selten, aber dennoch angekommen. In etwa drei bis fünf Jahren werden sie daher auch dort relativ häufig sein. Leider ist dagegen nichts zu machen, da sie vor allem über Rotwild, Elche und Rene schön gleichmässig im Land verteilt werden.
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goteborgcity
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Verfasst: 24. Juli 2011 17:49 |
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Argus hat geschrieben: @ Göteborg City Leider muss ich Dir widersprechen, es gibt Studien die belegen, dass durch den Fuchsbandwurm Hepatitis C übertragen wird. Da dies eine infauste Prognose für den Menschen ist, sollten mittlerweile auch in Schweden erdnahe Beerenfrüchte nicht mehr ungewaschen gegessen werden. Den Fuchbandwurm hat Schweden durch die mangelnden Grenzkontrollen und der Ignoranz der Hundehalter zu "verdanken" die ihre Hunde nicht Entwurmen bevor sie nach Schweden reisen. Noch vor 7 Jahren wurden die Hunde über prüft und man musste, wenn der Zoll meinte das die Entwurmung nicht ausreichend war, den Hunden an der Grenze ein entsprechendes Wurmmittel geben. @Argus Ich habe nie gesagt, dass der Fuchsbandwurm ungefährlich ist, sondern stimme nur zu, dass jeder für sich selbst verantwortlich ist, vor allem für sich selbst, wobei ich hier die eigenen Kinder nur bedingt einschliesse. Ich esse grundsätzlich keine Beeren vom Strauch (ausser aus meinem eingezäunten Garten), weil ich das Risko für zu hoch halte. Die Anforderungen bei der Einfuhr eines Hundes in Schweden halte ich im Grunde für ausreichend, da die Entwurmung vorgeschrieben ist, aber das Problem ist, dass immer mehr Besucher Schwedens (mangels permanenten Grenzposten) einfach auch nicht entwurmte Hunde mitbringen und dann frei in der Natur laufen lassen. Am schlimmsten sind dabei Besucher, die mit ihren Booten ankommen, da sie nicht die vorgeschriebenen Zollstellen anfahren oder ansegeln wollen. Kostet ja Urlaubszeit. Mittlerweile ist es eh zu spät, da der Fuchsbandwurm im Land ist und nicht mehr auszurotten sein wird. Was Fuchsbandwürme beim Menschen wirklich anrichten können ist bis heute kaum bekannt. Problematisch ist jedoch nicht nur die Hepatitis B, sondern die Echinokokkose, die ihren Schaden anrichten kann bevor man dies nach Jahren feststellt. Nach Jahren hat man dann auch keine Ahnung mehr woher die Krankheit kommt. Extrem bedenklich halte ich das bei Kindern, die im Alter von 5 Jahren eine Handvoll Blaubeeren und im Alter von 15 Jahren dies dann sehr teuer bezahlen müssen. Wem diese Gefahr bewusst ist und seine Kinder dieser Gefahr ausliefern will, der kann, meiner Meinung nach, selbst entscheiden, ob er die Gefahr eingeht oder nicht. Sicher ist die Chance gering, sogar sehr gering, aber der sich die Echinokokkose einfängt, dem hilft es auch nichts, dass er nur einer von einer Million ist. Und Eltern, die ihren Kindern die Echinokokkose verpasst haben, können ihre "Eigenverantwortung" nie wieder gut machen.
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Argus
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Verfasst: 24. Juli 2011 18:22 |
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Registriert: 23. März 2009 20:35 Beiträge: 152 Wohnort: Schwissel
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@ göteborg City Entschuldigung, ich war wohl noch etwas verschlafen und da habe ich nicht richtig zugeschaut. Habe im Nachhinein auch gesehen, dass die Aussage nicht von Dir war. ;-((
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