In der Geschichte des schwedischen Theaters gibt es kaum Zeichen von Zensur. Der bekannteste Fall betrifft jedoch die
antinazistische Revue „Lite Gullregn“, eine Aufführung, die Karl Gerhard als Parabel des klassischen Griechenland und des Nationalsozialismus in Deutschland präsentierte. Das erstaunlichste dieser Zensur ist jedoch, dass das Verbot eines Liedes der Revue nicht von Schweden kam, sondern auf Druck Adolf Hitlers durchgeführt wurde, der in diesem Theaterstück als Achilles vertreten war. Das Wort Deutschland wurde während der gesamten Vorführung nicht ein einziges mal ausgesprochen, da Karl Gerhard die Probleme einer echten Konfrontation mit Deutschland von anderen Kollegen kannte.
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