ich denke das es viel an einem selbst liegt ob man wurzelt oder nicht......... Ich habe letzte Woche mal überlegt wie oft im Leben ich umgezogen bin ( 9 x ) und jedesmal ist es mir gelungen einen neuen Bekannten/Freundeskreis aufzubauen. Das ist im Ausland sicher etwas schwieriger, besonders wenn man die Sprache noch etwas holprig spricht, daher denke ich das erst die Zeit als Integration zählt ab der man die Sprache flüssig spricht!
Am Schwierigsten war für mich ein Umzug am Anfang, innerhalb von D, in`s "Zonenrandgebiet", fand die Menschen dort etwas rückständig und führte es darauf zurück das sie in diesem Gebiet ziemlich einsam lebten, aber auch die hatten sicherlich Probleme mit mir ( besonders mein Dialekt

) - diese Integration dauerte ziemlich lange.
Für einen schönen Freundekreis ist es nämlich enorm wichtig sich auch in Feinheiten der neuen Sprache ausdrücken zu können! Sonst entgeht einem vieles.
Bekannte von mir haben lange Jahre in einer schwed. Großstadt gelebt, er war Pfarrer in einer dt. Gemeinde. Nach der Pensionierung erlebte er dann doch das ihm viele Feinheiten der schwed. Sprache verschlossen bleiben würden und so kehrte er mit seiner Frau nach D zurück....
"kritische Worte kommen bei den Fans nicht so gut an "
Diese Erfahrung kann man in nahezu jedem Schwedenforum machen

LG
Luna