Anrede potentieller Arbeitgeber

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vagabundin
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Anrede potentieller Arbeitgeber

Beitrag von vagabundin »

Hallo miteinander,

ich überlege, den Sommer über in Schweden in der persönlichen Assistenz zu arbeiten. Ganz allgemein und auch speziell habe ich dazu Fragen und würde gerne emails an Assistenzdienste schicken - auf englisch, da ich erst vor kurzem angefangen habe, schwedisch zu lernen. Ein paar Sätze würde ich evtl. schon auf schwedisch schreiben, aber den Großteil auf englisch.
Da das in schweden mit dem Bewerben und auch den Hierarchien etc. ja alles unkomplizierter ist, möchte ich die mails natürlich in der angemessenen Form (Anrede, Grußformel,...) schreiben, also nicht "Sehr geehrte/r... "

Was schreibe ich da? Hej und den Vornamen? Was schreibe ich, wenn ich den Vornamen nicht kenne? Was ist die Grußformel? Hjärtliga Hälsningar?
Also das sind noch keine konkreten Bewerbungen. Ich will mich erst mal vorinformieren.

Falls jemand hier zufällig in der persönlichen Assistenz arbeitet, würde ich mich auch über einen Austausch zum Thema freuen.

Grüßle
Pia


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Carola
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Re: Anrede potentieller Arbeitgeber

Beitrag von Carola »

Hallo Pia,
ich habe Ideen für meine Bewerbungen von der Seite des schwedischen Arbeitsamtes bekommen: https://arbetsformedlingen.se/for-arbet ... h-intervju. Die Seite gibt's auch auf Englisch.
Damit habe ich es immerhin bis zu (Telefon-)Bewerbungsgesprächen geschafft - danach war leider Schluß, weil mein "Schrift-Schwedisch" (Niveau B1) leider nicht gut genug war.
Drücke Dir die Daumen, daß es klappt!!
GRüße, Carola


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vagabundin
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Re: Anrede potentieller Arbeitgeber

Beitrag von vagabundin »

Hallo Carola,
vielen Dank!!! Sehr informativer link! Es ist ja zwar noch keine konkrete Bewerbung, aber das kann/wird ja hoffentlich noch kommen, wenn ich mir nicht selber im Weg stehen bleibe :)
Hast du denn letztendlich einen job gekriegt? Ich habe auch mal irgendwo gelesen, dass man am besten direkt beim Arbeitgeber aufkreutzen und die Bewerbungsunterlagen einfach mitbringen soll.


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Carola
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Re: Anrede potentieller Arbeitgeber

Beitrag von Carola »

Hallo Pia,
nein, bisher habe ich Schweden keinen Job bekommen - ich arbeite in der Dokumentation / im Consulting und da ist (selbst bei internationalen Unternehmensberatungen) das "Schrift-Schwedisch" sehr wichtig. Da bin ich nicht gut genug. Aber vielleicht kommt das noch. Außerdem habe ich in meinem Job in D einen Home-Office-Vertrag (auch schon vor Corona), was mir erlaubt zumindestens hin und wieder von Schweden aus zu arbeiten.... :pfeif: :flagge3:
Grüße, Carola


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MarieLouise
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Re: Anrede potentieller Arbeitgeber

Beitrag von MarieLouise »

Die korrekte Anrede ist, so wie du schreibst, Hej + Vornahmen! Wenn du keinen Namen hast, dann nur Hej! Das gilt för E-Mails. In Briefen hat man überhaupt keine Anrede, nur eine Überschrift.

Grussformel ist: Med vänliga hälsningar. Hjärtliga hälsningar ist ziemlich intim, das könnte man in einem Brief an einen Freund schreiben, aber nicht bei einer formalen Bewerbung.

Die schwedische Sprache ist auf dem Arbeitsmarkt in Schweden fast unerlässlich, insbesondere bei der persönlichen Assistenz, stelle ich mir vor (habe jedoch keine Erfahrung). Denke mir aber, dass man da, mit dem Mandanten reden und Anweisungen entgegennehmen können muss. Es könnte schwierig werden einen Job zu bekommen, wenn der Brief auf Englisch ist.

Viele Grüsse


vagabundin
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Re: Anrede potentieller Arbeitgeber

Beitrag von vagabundin »

Hallo Carola und MarieLouise,

danke für eure Hilfe. Carola, das ist natürlich cool - ich hätt auch gern nen job, wo ich das so machen könnte!!!!

MarieLouise, wie gesagt, es wird erst mal noch keine konkrete Bewerbung, erst mal nur einholen von Infos. Am Schwedisch bin ich dran, es macht mir total Spaß und ich mache Fortschritte. Plane evtl. für Sommer einen mehrwöchigen Sommersprachkurs in Uppsala und wenn man dann mal im Land ist, geht es eh schnekll mit der Sprache.


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Carola
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Re: Anrede potentieller Arbeitgeber

Beitrag von Carola »

Hallo Pia,
den Kurs in Uppsala kann ich nur empfehlen. Ich habe bisher (leider schon viel zu lange her) 2x teilgenommen: einmal für 4 Wochen; einmal für 2. Es ist recht anstrengend, weil man den ganzen Tag Unterricht hat, teilweise noch Abend-Veranstaltungen und dann noch die Hausaufgaben. Dazu nicht gerade billig. Aber es lohnt sich!!! Die Lehrer haben dort nicht nur eine fachliche Ausbildung, sondern zusätzlich noch Schulungen in der Erwachsenen-Bildung (Lern-Theorie, Pädagogik usw.). Das macht sich bemerkbar. Sobald ich Geld und Zeit habe, mache ich das auch noch einmal.
Grüße und weiterhin viel Erfolg, Carola


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